Was denkt ihr über vegane Ernährung
28 Stimmen
21 Antworten
Ich halte nichts von Provokation und die Wahlmöglichkeit gegen Veganismus ist ziemlich provokant.
Ich finde es bewundernswert, wenn sich Menschen gesund vegan ernähren. Es ist möglich, aber natürlich erstmal komplizierter. Ich selbst esse kein Fleisch und meide sonst tierische Produkte so, dass es für meine Umwelt keine Probleme macht. Ja, da achte ich auch drauf.
Allgemein finde ich es sinnvoll, auf die Umwelt zu achten, sei das regionales Einkaufen, nicht zu viel Fleisch, Bio, was auch immer.
Jeder soll essen, was er für richtig hält, aber es ist schon auffällig, wie sehr der Veganismus in den westlichen Ländern heute von den Medien gehypt wird. Von denselben Medien, die uns erzählen, "Flüchtlinge" würden zu uns strömen, um unsere "Renten" zu sichern. Die uns erzählen, Deutschland müßte seine CO2-Emissionen reduzieren, um das Klima zu retten (Deutschland ist für 2% des globalen Ausstoßes verantwortlich.) Die uns erzählen, die Kriminalität würde sinken und unser Land sei so sicher wie nie zuvor.
Hier gilt, es kritisch zu sein und zu hinterfragen, warum der Veganismus so gehypt wird, welche Kräfte in der Welt davon ein Interesse haben könnten, wenn die Europäer weniger Fleisch essen, die Menschen in Asien und den islamischen Ländern aber immer mehr.
Wusstest du, dass der Staat Fleisch und Milchprodukte subventioniert? Das passt dann ja nicht so mit deinen Aussagen zusammen… Außerdem wird Veganismus so gehyped, weil die jetzige Generation sehr woke ist und die meisten Veganer sich für die Tierrechte einsetzen. In einer woken Generation werden die alten Traditionen und Bräuche gern mal hinterfragt und neu geschrieben. Es ist doch gut, für die Tiere einzustehen, nicht wahr? Außerdem ist und wohl allen klar, dass man nicht ALLES aus den Medien glauben sollte. Dennoch ist an manchen Sachen (inklusive Veganismus) was dran.
Jede Person soll das essen, was sie möchte.
Was sagen denn Veganer?
"Wir sind wegen der Tiere vegan, denn alle Tiere leiden; wenn wir keine mehr nutzten, geht die Nachfrage zurück, dann gibt es immer weniger Tiere, bis es gar keine mehr gibt, dann leiden sie nicht mehr. Ziel erreicht."
Das wäre so, als wenn sie sagen: "Alle Wölfe leiden (niemand versorgt sie mit Futter), deshalb müssen wir dafür sorgen, daß sie keine Jungen mehr bekommen, dann werden es immer weniger, bis es gar keine mehr gibt, dann leiden sie nicht mehr."
Wenn es eine Ideologie gibt, deren Anhänger sich in andere Lebewesen hineinfühlen können (Empathie), und die dann feststellen, daß alle Tiere leiden, sollten mal zum Psychologen gehen. Vielleicht übertragen sie ihre Befindlichkeiten auf die Tiere.
Einzelne werden Vegan, weil sie gesehen haben, daß es in der Schweinebox mit den 5 Schweinen sehr eng ist. (Die Tiere leiden aber)
Deshalb werden wir vegan. Dann leben die Schweine länger (und leiden länger. Sie tun es ja wegen! der Tiere)
Normalerweise würde ein Schwein von denen geschlachtet werden, und die anderen hätten dann mehr Platz. So wachsen die Tiere aber weiter und nehmen täglich 600g zu. Dadurch haben die Schweine am nächsten Tag 3 kg mehr Lebendgewicht, nach einer Woche 20 kg, nach 5 Wochen 100 kg, folglich 1 Schwein mehr.
Merke: wegen der Tiere macht der Veganer das, nicht für die Tiere, damit es ihnen besser geht.
Auch denken die Veganer, daß Nutztiere weniger wert sind, dashalb können sie ja bedenkenkos ausgerottet werden. Dann kann viel mehr Nahrung für die (höherwertigeren) Menschen produziert werden.
Deshalb geben sie den Tieren weniger Rechte.
Wer Tiere liebt, arbeitet nicht daran, die Nutztiere auszurotten.
Zumal die Tiere gut für das Klima, die Umwelt und die Biodiversität sind. Stimmt gar nicht? Dann informiere dich doch mal an neutraler stelle.
Ich liebe Tiere, deshalb unterstütze ich das vegane Ziel nicht. Nicht wegen der Tiere, sondern für die Tiere.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/oeko-hotspot-kuhfladen-weiderinder-als-naturschuetzer,S1Q1bWn
Ist das dein Ernst? Du sagst ernsthaft, dass man das quälen der Tiere fördern soll, um sie zu „schützen“. Das ergibt schon beim Lesen keinen Sinn. Du bist offensichtlich nicht mehr zu retten. Ih Mann… Veganer wollen das Tierleid stoppen. Das ist unser Ziel. Es ist besser für die „Nutztiere“ einfach weg zu sein, als ein Leben voller Qual und Leid zu haben! Das ist doch wohl logisch.
Soll sich jeder so ernähren, wie er will und nicht andere dafür diskriminieren.
Ich als Omnivore bin kein "Mörder".
Veganer sind keine "Tablettenfressende, mangelernährte, hippiemäßige Extremisten".
Vegetarier sind keine "Karnickel".
Meine Fresse! Können wir nicht einfach in Ruhe zusammen leben und die anderen essen lassen, was sie wollen?
Ach ja, bevor ich es vergesse: Natürlich sind "Nutztiere" für mich Tiere. Die aber, wie das Wort schon sagt, einen Nutzen haben.
Warum haben Nutztiere einen Nutzen? Das sind fühlende Lebewesen, die Schmerz und Leid spüren. Und „meine Fresse“, es zählt nicht zur Meinungsfreiheit, wenn dafür Lebewesen ihr Leben lassen! Das verstehst du sicher? Wenn man Fleisch isst, ist man natürlich für den Tod eines Tieres verantwortlich…
Inwiefern ist es eine Provokation eine Wahlmöglichkeit gegen Veganismus zu geben? Für Milchprodukte sterben auch Tiere… Schau dir bitte „Dominion“ auf YouTube oder an3x.org an. Aber eins muss ich sagen: es ist schonmal super, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.