Gute Tag zusammen,
ich befinde mich in einem Masterstudium und habe großes Interesse an einer Stelle im Ministerium. Ich weiß, dass die Referentenstellen nicht leicht zu bekommen sind und man schon eine gewisse Berufserfahrung vorweisen muss. Ich habe bereits einen Bachelor in Politik und mache den Master auch in dem Bereich. Ich hätte hier einige Fragen, vielleicht kann sie ja irgendjemand beantworten, der schon in einem Landes - oder Bundesministerium angestellt ist. Ich sehe bei den Sachbearbeiterstellen fast immer, dass Verwaltungsangestellte gesucht werden. Wie ist hier eure Erfahrung, werden diese wirklich den Politikabsolventen vorgezogen?
1) Macht es Sinn, sich für eine Teilzeitstelle im Ministerium zu bewerben, während man noch im Master studiert oder sollte man diese "Doppelbelastung" gar nicht erst versuchen?
2) Werden die Stellen nicht doch heimlich unter der Hand nach Parteibuch vergeben? Ich würde mich gerne auch bei Ministerien bewerben, die von einer Partei geführt werden, aus der ich ausgetreten bin. Ich war dort auch sehr aktiv, so dass eine Google-Recherche reicht, um das in Erfahrung zu bringen. macht es da überhaupt Sinn, sich zu bewerben, auch noch, wenn man die Partei im Streit verlassen hat? Es heißt ja immer, Parteifarbe spielt da keine Rolle, zumindest in den "unteren" Ebenen. Stimmt das so oder sieht die Realität anders aus?
3) Ich möchte mein Pflichtpraktikum im Master in einem Landes- oder Bundesministerium absolvieren. Wie sehen die Übernahmechancen aus, wenn man sich da gut anstellt? In vielen Bereichen ist ein erfolgreiches Praktikum ja ein Türöffner für eine spätere Anstellung. Trifft das auch in den Ministerien zu oder eher nicht?
Ich freue mich auf Rückmeldungen. Herzlichen Dank.