Split Klima/Wärmepumpe: Aussengerät geht nicht. Hat jemand Ideen?

Hallo zusammen! :)

Ich habe derzeit ein Problem mit meiner Wärmepumpe und vielleicht hat jemand Ideen oder Ansatzpunkte:

Zuerst zum Gerät. Es handelt sich um eine Danyon Split Klima mit einem einzigen Innengerät. Sie hat bis gestern tadellos funktioniert (Anschaffung letzten Sommer). Seit heute früh dann der Fehler: P1

Laut Handbuch gibt es hier einen Fehler beim Stromanschluss der Ausseneinheit. Jetzt bin ich allerdings verwirrt. Denn der Stromanschluss ist in Ordnung (hat ja bis gestern funktioniert). Mit einem Messgerät hab ich die Anschlüsse an der Ausseneinheit getestet: Alles OK. Die Inneneinheit hat auch Strom, denn die Steuerung funktioniert und der Lüfter funktioniert und die Handy-App ist auch verbunden.

Ich hab auch testweise das Anschlusskabel von der zweiten, baugleichen Wärmepumpe angeschlossen und erhalte den gleichen Fehler Die Ausseneinheit will einfach nicht anspringen.

Bevor ich jetzt aber wild an der Elektrik herumschraube wollte ich erstmal generell Nachfragen ob jemand Ideen hat? :)

Versucht habe ich bereits:

  • Gerät vom Netz nehmen
  • Gerät unzählige Male neu gestartet
  • Verschiedene Modi (Kühlen/Heizen) getestet
  • Stromanschluss überprüft
  • Verbindung Innen/Ausseneinheit überprüft

Und noch ein genereller Hinweis: Ich bin ausgebildeter Elektriker, und bin mir den Sicherheitsvorkehrungen bei Arbeiten mit elektrischem Strom bewusst,.. ich habe nur bislang noch keine Erfahungen mit Wärmepumpen. :)

Dankeee schonmal für alle Antworten

Elektrik, Heizung, Wärmepumpe, Heizungsanlage, Klimaanlage
(Kürzere) Lebensdauer neuer Technologien - dadurch höhere Kosten?

Jeder soll - soweit möglich - seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Soweit, so gut.

Statt Öl- oder Gasheizung wird sich dann in einem (zusätzlich besser gedämmten) Haus eine PV-Anlage auf dem Dach befinden, im Keller ein Pufferspeicher, im Garten eine Luftwärmepumpe. Gute Qualität vorausgesetzt, halten diese Bauteile 20 Jahre, manche vielleicht länger, andere kürzer. Das große Aber: Kein Vergleich zu konventionellen Heizungen! Die erreichen fast die doppelten Lebensdauern. Meine Gasheizung tut seit 38 Jahren zuverlässig und sparsam ihren Dienst - ohne größere Reparaturen und ohne nennenswerten Wartungsaufwand. Die Nachtspeicheröfen der Großeltern sind 40 Jahre alt. Die Ölheizung eines Kollegen hatte problemlos dieselbe Lebensdauer erreicht und war bei Austausch nicht mal defekt.

Sinngemäß dasselbe Thema beim E-Auto. Gute Behandlung und Pflege vorausgesetzt, kann es 20 - 25 Jahre halten, zumal wenn man eine etwaige Restnutzung im ferneren Ausland mit berücksichtigt. Also wie ein Verbrenner, vielleicht sogar länger. Wäre da nicht der Akku. Der dürfte nach 13 Jahren für die Nutzung im Auto hinüber sein. Stellt sich die Frage, ob die Besitzer bereit sind, für einen neuen Akku einen fünfstelligen Betrag für ihren alten Kompakt- oder Mittelklassewagen zu investieren und ob sich das überhaupt lohnt? Außerdem: werden noch Software-Updates geliefert?

Windkraftanlagen, PV-Parks - alles auf etwa 20 Jahre ausgelegt. Selbst wenn es 30 wären: Alle anderen Kraftwerke laufen doppelt und dreifach so lange!

Kurzum: Bei den neuen Energien lese ich nur lauter Milchmädchenrechnungen, weil nicht berücksichtigt wird, dass diese Technik in Bezug auf Lebensdauer Lichtjahre von älteren, konventionellen Techniken entfernt ist. Vereinfacht gesagt: Hat man früher einmal investiert, investiert man nun in derselben Zeit zweimal, und das bei ohnehin viel höheren Investitionskosten.

Unterliege ich einem Denkfehler? Wenn nicht, müsste man dann eigentlich sagen: Neue Techniken sind notwendig, um möglicherweise Klima, Umwelt und Ressourcen zu schonen, um mehr Unabhängigkeit zu erreichen, aber es wird viel, viel teurer als bislang?

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