Man sollte hier definitiv zwischen Social Media und Realität unterscheiden.

Bei Ersterem entscheidet man letztendlich selbst, was man konsumiert und was auf dem Präsentierteller landet – Hass in jeder Form, auch Männerhass, ist da definitiv ein Thema.

Im persönlichen, realen Leben konnte ich bisher keinerlei Männerhass miterleben.

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Der von dir genannte Dostojewski-Titel ist über einfache Google-Suche als PDF frei verfügbar, z. B. hier: https://sternchenland.com/downloads/dostojewski/Bruder%20Karamasow,%20Die%20-%20Fjodor%20Michailowitsch%20Dostojewski.pdf.

Aber melde dich doch einfach in deiner Stadtbibliothek an – das ist nicht ganz kostenlos, aber für wenig Geld (in meinem Ort 20€/ Jahr) kannst du nach Herzenslust alles lesen.

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Du kannst deinen Zyklus nicht kurzfristig derart beeinflussen. Da es noch knapp zwei Wochen bis zu eurem Treffen dauert, du deine Periode aber schon seit einer Woche erwartest, solltest du aber, vorausgesetzt, du hattest kürzlich keinen GV mit folgender Schwangerschaft oder einen extrem unregelmäßigen Zyklus, davon ausgehen können, in zwei Wochen "periodenfrei" zu sein.

Da du offenbar noch nicht viel über deinen Körper weißt: Bitte achte auf Verhütung! Und vor allem darauf, was du möchtest.

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Mein Sohn ist mit 30 plötzlich schwul - kann das sein?

Mein 30jähriger Sohn ist in eine neue Wohnung eingezogen. Wieder eine WG hat er gesagt und wollte auch nicht, dass ich ihm bei der Renovierung helfe. Da ich handwerklich sehr versiert bin, habe ich ihn schließlich überzeugt, dass meine Hilfe ihm viel Geld einspart. Vor Ort habe ihn und einen sehr attraktiven, etwa gleichaltrigen Mann getroffen, den er mir als WG Mitbewohner vorgestellt hat. Später fiel mir aber auf, dass es nur ein Schlafzimmer gab und dass die beiden sehr vertraut, ja geradezu liebevoll miteinander umgingen.

Dann kam heraus, dass sie sich vor einem knappen Jahr im Urlaub kennengelernt hatten und mein Sohn gab zu, dass er jetzt schwul sei und dass die beiden auch bald heiraten wollten...

Ich bin sehr konservativ erzogen worden und war völlig schockiert. Mein Sohn hatte immer Freundinnen gehabt und jetzt trifft er im Urlaub einen hübschen Mann und ist dann schwul? Mit 30? Ich konnte sogar dann nichtmals mehr das Schlafzimmer renovieren, weil ich mir vorgestellt habe, was die beiden da treiben.

Den Schock habe ich inzwischen überwunden und ich liebe meinen Sohn nicht weniger, als vorher. Ich finde auch den potentiellen Schwiegersohn sehr nett. Aber ist es denn wirklich möglich in dem Alter so plötzlich schwul zu werden? Von einem Tag auf den anderen? Geht das wirklich? Ist das nicht nur eine Phase, ein kurzfristiges etwas anderes Abenteuer mit einem Mann?

Ich mache mir große Sorgen und bin völlig überfordert damit und wüsste gerne, wie ihr damit umgehen würdet.

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Vielleicht war er immer homo- vielleicht ist er bisexuell... Spielt es eine Rolle?

Offensichtlich hat dein Sohn Angst gehabt, sich vor dir zu outen, und du kämpfst mit sehr "konservativer" Erziehung/ Weltbild vs Liebe und Akzeptanz. Damit bist du sehr vielen Eltern zwei Schritte voraus!

Suche das Gespräch mit ihm, sag und zeig ihm, was du uns sagst: Dass du ihn nicht minder oder anders liebst! Auch, dass es dich beschäftigt. Frag ihn wertschätzend das, was du uns fragst, aber nur er beantworten kann.

Und es ist völlig verständlich, dass du einen inneren Konflikt erlebst!

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Er ist dein Ex – das liefert dir die Antwort, die du gerade noch nicht hören möchtest:

TUE GAR NICHTS.

Ich weiß, Trennungen können enorm schmerzhaft sein, wenn die "andere Seite" dann auch noch in irgendeiner Form eine andere Person hat, tut es umso mehr weh.

Es tut mir sehr leid, dass du momentan so viel Schmerz durchmachen musst.

Aber du musst auch akzeptieren, dass dein Ex weiterzieht, und musst versuchen, auf deine Weise zu verarbeiten und abzuschließen. Sprich mit Familie, Freundeskreis, erlaube dir ein gewisses Maß an alleinigem Trauern, lenk dich ab, sprich mit Leidensgenoss*innen online – was immer dir hilft...! Nur lass ihn in Ruhe und versuche nicht, ihn manipulativ zurück zu bekommen.

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Nein, ich bin für dauerhaft Winterzeit

Hauptsache, die Zeitumstellung wird grundsätzlich abgeschafft, da die Umstellung auf die Sommerzeit mich als Person mit Schlafstörung über Wochen extrem beeinträchtigt (kein oder max. 1-2h/ Nacht statt 3-4 unter der Woche) – so wurde ja auch eigentlich 2019 international abgestimmt.

Dauerhafte Winterzeit fänd ich besser, da sie nachweislich der natürlichen circadianen Rhythmik näher ist.

Und auch persönlich würde ich die Winterzeit bevorzugen: Die Wintermonate sind dunkel genug und im Sommer reicht es meiner meiner Meinung nach, wenn es bis neun oder halb zehn hell ist – warm ist es auch danach noch (und künftig noch wärmer) lange genug, der Anteil der "nach 22-Uhr-im-Wald-Jogger*innen" sehr gering, der Anteil der verfügbaren (Solar-)Lampen umso größer.

Aber auch eine dauerhafte Sommerzeit wäre besser als der Wechsel!

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Ich (w, 34) hatte schlicht nie das intrinsische, emotionale Bedürfnis nach Kindern noch sehe ich für mich Argumente dafür, Kinder zu bekommen. Dafür aber sehr viele dagegen – von eher persönlichen/ egoistischen Gründen (vollständige Fremdbestimmtheit, Kosten, mein Ruhebedürfnis, meine chronische Erkrankung) bis hin zu eher objektiven (globale Überbevölkerung, Klimawandel, gesellschaftliche und politische Entwicklung, kurz, die Welt wird nicht gerade ein besserer Ort). Letzteres soll nun keinesfalls eine Verurteilung von Eltern sein, nicht falsch verstehen! Lediglich für mich persönlich spielen diese äußeren Faktoren auch eine (Neben-)Rolle, weil ich keine positiven Emotionen in der "K-Frage" verspüre.

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Nein, Beine nenne ich nie Füße

Ich habe im schwäbischen Exil neben zahlreichen kulturellen, semantischen und grammatikalischen "Besonderheiten" lernen müssen , dass der Fuß die gesamte untere Extremität meint, man sich gern auch mit dem "Vorderfuß" auf den eigentlichen Fuß bezieht.

Offiziell ist und bleibt der Fuß der untere Teil der unteren Extremität ab Sprunggelenk.

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Ich stelle mir diese Frage auch, wenn auch aus anderer Richtung: Warum brauchen wir ein "Identitätsgeschlecht" (Gender) neben dem biologischen Geschlecht (Sex)?

Biologisch gesehen gibt es in der Regel (!) zwei Geschlechter. "In der Regel" und dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand nach heißt: Es gibt auch Menschen (gar nicht so wenige), die genetisch gesehen nicht vollkommem XX oder XY sind, hormonellen "Dysregulationen" unterliegen, etc.

Für mich als "Cis-Frau" nehme ich den Gender- Konflikt (also die emotionale Geschlechtsidentität) eher als kulturell/ soziologisch geprägtes Rollenbild/ Attribution von Charaktereigenschaften wahr.

Ich für mich schließe aber daraus: Es ist ein generelles Umdenken und -fühlen in der Attribution von Eigenschaften notwendig – die kognitiven, emotionalen und sozialen Bedürfnisse sind nicht zwingend an das Geschlecht gekoppelt. Zwar gibt es (u.a. hormonell bedingte) Tendenzen zwischen den Geschlechtern, aber auch eine große individuelle Varianz hinsichtlich persönlicher, sexueller/ intimer, familiärer Präferenzen.

Man braucht m. E. keine neuen Geschlechtsdefinitionen (zumindest nicht auf dieser Basis). Warum kann ein Mann nicht sensibel, anhänglich, monogam sein und auf einem Einhorn unter Hlitzerregen zur Arbeit reiten und von der großen Liebe, während eine Frau zigarrepaffend, emotional unbeholfen und unsensibel ihre 95 Liebhaber*innen auf einem T-Rex bespaßt und bloß kein Kind will (um nur (!!!) zur Veranschaulichung tiiiieeeef in die Klischeekiste zu greifen)?

Da würde mich aber auch Feedback der Nonbinären und Transmenschen freuen: Wie und worüber definiert ihr euch (nicht)? Sind es körperliche Aspekte/ der Wunsch danach oder die (leider bei uns allen eingeprägten) Verhaltens- und Empfindungsmuster? Oder etwas ganz Anderes?

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