Woher kommt dieser Mathe Hass?
In meiner Schulzeit, hat jeder außer ich Mathe gehasst
Mathe war einer meiner lieblingsfächer
Hatte immer gute Noten, ich hab eher Fächer gehasst, wo man etwas lernen musste
Mathe muss man gar nichts lernen, man muss einfach nur bisschen nachdenken.
38 Stimmen
18 Antworten
Mathe war für mich ab der 9 Klasse, mit neuem Lehrer, der nicht erklären konnte, ein rotes Tuch. Bis dahin war ich immer gut, sackte dann teilseise auf 5 ab, je nach Thema. Dazu kam in den Jahren, dass ich keine Lust hatte, Sachen (Kurvendiskussionen) zu lernen, die ich niemals benötige.
Mathe ist Logik. Kann sein, in diesem Fall habe ich wenig Logik.
Btw...mMn ist Deutsch nicht weniger wichtig. Was nützt es mir, wenn ich M beherrsche, mich aber nicht gut ausdrücken kann✌.
Auch in Mathe (Schulmathematik) muss man Sachen lernen, dazugehören Definitionen. Diese lassen sich leider nicht durch denken herleiten. Natürlich kein Vergleich zur Uni.
Aber Mathe und Mathematik ist und bleibt ein Fach, dass auf Verständnis aufbaut und das ist auch gut so.
In der Grundschule habe ich Mathe sehr gemocht. Bis zur zehnten Klasse war es auf der Realschule auch alles gut machbar. Ich habe dann noch Fachabitur gemacht und war vollkommen am Verzweifeln. Da lernt man Sachen, wo man sich echt fragt, wofür man das später noch braucht.
Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Stoff der Oberstufe sogar noch Bezüge zu Realität hat. Das kann man vom Unistoff (komplizierte Physik) mal ausgeschlossen oft nicht mehr sagen.
Okay ich habe "nur" die Mittlere Reife in Bayern gemacht.
Weiß jz nicht ob das Ironie war oder ernstgemeint 😅
Ernst gemeint, würde ich sagen. Ist das Abitur dort beispielsweise nicht am schwersten?
Im Gegensatz zu Physik oder auch BWL kommt man mit rein logischem Denken in Mathematik nicht weiter, vor allem in der Oberstufe ist die Materie zu abstrakt.
Wenn in BWL ein Unternehmen x Produkte zum Preis von y verkauft, muss der Umsatz gleich z sein. In der Elektrizitätslehre oder Wärmelehre in Physik ebenfalls. Wenn da plötzlich eine negative Stromstärke rauskommt, kann irgendwas in der Rechnung nicht stimmen.
Bei der Kurvendiskussion in Mathe kann man aber im Kopf nicht einfach abschätzen, ob das Ergebnis, das man berechnet hat, rein logisch überhaupt stimmen kann. Den meisten Schülern fehlt die Fähigkeit für dieses abstrakte Denken.
Ich konnte mich in Mathe zwar immer auf eine 3 oder seltener auch eine 4 retten, mein Lieblingsfach war es trotzdem nie.
Als ich Kind war hab ich Deutsch gehasst und Mathe geliebt. Aber jetzt hasse ich Mathe und liebe Deutsch. Ich habe einfach entdeckt, dass ich kreativ bin und sehr gut mit Wörtern umgehen kann. Mathe wurde dann mit zunehmender Klassenstufe immer anstrengender und manchmal kam man einfach nicht hinterher. Es ist einfach sehr nervig, wenn man z.B nicht auf die Lösung kommt oder sowas. Und meistens ist man dazu noch zu faul um wirklich aktiv die Aufgabe zu lösen und sitzt nur blöd da bis die Lösung aufgedeckt wird. Man denkt man kann es, weil man es geübt hat, aber wenn man den Test schreibt, stellt man fest, dass man nichts so wirklich kann und dazu noch der Zeitdruck.
Was man in Mathe lernt ist am Anfang wichtig... den Rest benötigt man wenn man Studieren will(analytische Informatik, Mathematik, Wirtschafts-zweige usw).