Wie gehe ich mit einem schwierigen Kind um?
Seit gut 5 Jahren haben wir in der Familie ein Kind dazu bekommen, die Frau meines Bruder hat es mit in die Ehe gebracht. Anfangs hatten wir uns alle total gefreut weil wir Kinder lieben, mit der Zeit haben wir feststellen müssen, dass es frech ist, keine Bindung aufbauen kann, im Kleinkindalter provoziert und tatsächlich hinterlistig ist. Ich hätte früher auch nicht glauben können, dass man bereits im Kindergartenalter hinterhältig ist. Auf jeden Fall ist es so; dass von uns als Familie immer erwartet wird, dass wir dieses Kind reichlich beschenken , gut behandeln, obwohl es sich nicht für uns interessiert und oft genug frech ist. Mich belastet diese Situation, weil ich keine Bindung zu dem Kind habe, aber die Kindes Mutter von uns erwartet wird, dass wir voll Gas geben, weil es ja ein Kind ist. Sagt man etwas oder ist reservierter, wird ein Fass aufgemacht und gestritten. Ich/ wir fühlen uns erpresst.
6 Antworten
Das Kind wird wahrscheinlich maßgeblich von seiner Mutter und dem Nachahmen ihres Verhaltens geprägt sein. Und daraus, dass du deinen Bruder hier gar nicht als irgendwie mitverantwortlich erwähnst schließe ich, dass er bezüglich dieses Kindes und womöglich innerhalb seiner gesamten Beziehung bestenfalls die 3. Geige spielt. AE-Frauen und ihre Kinder sind meist nicht grundlos oder unbeteiligt in dieser Lage. Und bei euch geht diese Zeitbombe eben gerade in Form des Verhaltens dieses Kindes hoch. Ich mutmaße, dass das für deinen Bruder sowieso keine glückliche Beziehung ist und wenn er wieder zu sich selbst findet, wird das Theater auch mal wieder ein Ende haben. Und wenn ein Kind sich inakzeptabel aufführt und Forderungen gestellt werden, kann man die daran beteiligten Personen auch aus- oder einfach nicht mehr einladen.
Lasst euch nicht erpressen.
Es ist immer noch eure Entscheidung, inwieweit ihr die Eltern und damit das Kind in euer Leben einbindet.
Das Problem ist, dass wir inzwischen ein leiblichen Neffen haben und das Verhältnis super ist und das wird uns immer vorgeworfen. Der unterschied ist aber, dass unser Neffe sich über uns freut uns kuschelt und wirklich liebt und natürlich ist das Interesse da ein anderes !
Da Psychopathie angeboren ist, zeigen diese Personen schon als Kinder psychopathische Züge ( frech, keine Bindung, provozierend, hinterlistig). Ausgerechnet da ist Erziehung extrem wichtig. Die Person soll so sozialisiert werden, dass sie auch mit diesen Persönlichkeitenszügen ein normales Leben führen kann. Wenn die Eltern das nicht können, sehe ich schwarz. Sie können sich von der Familie Ihren Bruders erstmal nur distanzieren. Und schauen, wie es weiter bei ihnen läuft. Vielleicht besser, vielleich schlimmer.
Was die Erziehung betrifft ist es ganz klar nicht eure Sache aber ihr könnt entscheiden was und wieviel ihr dem Kind schenkt, wenn das Kind bei euch ist gelten eure Regeln und das kannst du auch der Kindsmutter so sagen. Wahrscheinlich wird in so eine Fall der Bruder mit der Freundin mitziehen und beleidigt sein aber anders geht es wohl kaum
Sie wirft uns vor dass wir unseren Neffen besser behandeln. Sie haben danach noch gemeinsamen Nachwuchs bekommen. Uns wird eine 2 Klassen Gesellschaft vorgeworfen
Autoritäre Erziehung ist eine gute Möglichkeit, Respekt aufzubauen. Man muss dem Kind zudem beibringen, selbst nicht Autoritär zu anderen zu sein, da es sonst so keine Freunde findet