Verwendet man für den Stator immer einen Hufeisenmagneten?
gäbe es noch andere Alternativen
4 Antworten
Niemand verwendet Hufeisenmagnete für Statoren.
Früher im Physikunterricht hatte man das zu Demonstrationen gemacht, denn "vor hundert Jahren" war so ein Hufeisenmagnet durch seine Form stärker als alle anderen Magnete die man so herstellen konnte. Denn die Form sorgt dafür, dass N und S Pol gleichzeitig an ein Metallteil angelegt werden können und verdoppelt so die Anziehungskraft.
In den letzten 100 Jahren hat sich sehr viel bei der Herstellung von Magneten getan, die sind heutzutage viele tausend mal stärker und so kann man dann Magnete in allen Formen bauen die immer noch stark sind und vor allem für viel mehr verwendet werden können als ein paar Nägel an zu ziehen oder eine Kompassnadel abzulenken.
Nein. Höchstens in einem billigen Schülerversuch.
Kleine DC-Motoren haben als Stator mehrere Magnete, die in geeigneter Form und Anordung um den Rotor liegen. Jedenfalls wird immer der Kompromiss gesucht zwischen einfacher, kompakter Bauform und Effizienz.
Und bei andern Motoren (z.B. AC-Asynchronmotoren) gibt es gar keine Magnete, da sind es Elektromagnete und Käfigläufer .
.... Nein, Statoren sind meist als EM-Wicklungen ausgeführt.
mfe


natürlich nicht. Das ist nur bei Schulmodellen so. Man muss schon froh sein, wenn die Schüler dem einfachen Beispiel folgen können...