mit 13 in eine wohngruppe?
ich bin 13 und werde dieses jahr 14. ich will in eine wohngruppe weil ich mich zuhause niur begrenzt wohl fühle. ich streite mich fast jeden tag mit meinem vather (wenn er zuhause ist). ich weiß nicht wie das so ist und würde mich freuen wenn jemand erfahrungen hat diese teilen würde :)
2 Antworten
Naja, ganz so einfach ist das nicht.
Eine betreute Wohngruppe kostet ja Steuergelder (und zwar nicht wenig…) und die Plätze sind rar. Darum versucht das Jugendamt natürlich diese wenigen Plätze an Kinder zu geben, die zuhause wirklich akut gefährdet sind (Vernächlässigung, körperliche Gewalt, Lebensgefahr).
„Nur“ weil es zuhause täglich Streit gibt (und das ist in vielen Haushalten-besonders mit Teenagern- der Fall) wird kein Kind aus der Familie genommen.
Sofern du täglich Essen bekommst, Zugang zu sauberem Wasser hast, Kleidung bekommst, nicht misshandelt wirst, etc. wird das Jugendamt da eher wenig tun.
Es steht dir natürlich frei dich an das Jugendamt zu wenden und deine Situation zu schildern. Dann kommt jemand zu euch nach Hause, redet mit dir und mit deinen Eltern, schaut sich eure Wohnung an um einen Einblick zu bekommen ob eine Gefährdung vorliegt. Falls ja ist es aber eher wahrscheinlich, dass deine Eltern gewisse Auflagen wie zum Beispiel eine Familienhilfe oder Erziehungsberatung bekommen.
Ich verstehe, dass dich das belastet. Nur wird das für das Jugendamt noch kein Grund für eine Inobhutnahme sein. Man kann nicht einfach selbst entscheiden, dass man in eine betreute WG will. Dafür gibt es da viel zu wenig Plätze und sie nun mal für Kinder vorgesehen, die zuhause wirklich in Gefahr schweben.
Bevor du da aus der Familie rausgenommen werden würdest, würden vorher außerdem erstmal andere Dinge passieren (Familienhilfe, Erziehungsberatung, Therapie…). Und das auch nur, wenn das Jugendamt wirklich ein Gefährdungspotenzial bei euch nicht sieht.
„Nicht ganz wohlfühlen“ ist für das Jugendamt halt eher kein Grund.
für deine schulischen leistungen bist du selbst verantwortlich. da hilft nur in der schule mitarbeiten und zu hause viel lernen. zu hause bist du sicher genug. wenn du endlich anfängst das zu tun, was deine eltern dir sagen, wirst du dich auch wieder wohl fühlen. bis du das begriffen hast, wirds bei deiner beratungsresistenz ein langer weg
Fakt ist, dass es chillig sein kann, in einer Wohngruppe zu leben, wenn’s zuhause stressig ist. Dort hast du mehr Freiraum und kannst neue Freunde finden. Es könnte wirklich gut für dich sein
:)
MrAnswers
nur ist sein problem, dass die eltern entscheiden wo es lebt. da es sich schon zu hause nicht an regeln halten will, wirds auch im heim nicht chillig.
ich danke ihnen für ihre meinung und schätze dies. nur leider ist es so das diese belastung zuhause echt extrem ist und sich bei mir metall und bei meinen schulischen leistungen sichtbar macht und ich nicht weiter weis weil ich mich suhause nicht sicher und wohl fühle. lg und schönen tag noch :)