Ist in Glaswolle Asbest drin?
Die Müllentsorgung sagt ja, die Dachdecker sagen nein. Was denn jetzt ?
11 Antworten
Grundsätzlich ist hier die Problematik der KMF. Jedoch ist "alte" Glaswolle bei weitem nicht so gefährlich wie Asbest. Asbestfasern spleißen auf , behalten jedoch ihre alte Länge bei. Glaswollefasern brechen und werden irgendwann ausgeschieden. Asbest jedoch nicht.
Wenn der Verdacht auf Arbeiten mit Asbest besteht, muss eh die Gewerbeaufsicht eingeschaltet werden, die das ganze genehmigen muss. Zudem dürfen das nur Unternehmen machen, die die nötige Sachkunde besitzen (nach TRGS 591 (?))
Zusatz: Zudem besitzen Asbestfasern in der Lunge einige Halbwertszeit von mehreren hundert Jahren, alte Glaswolle von wenigen Jahrzehnten, neue von wenigen Monaten.
Grundsätzlich ist kein Asbest enthalten, es gibt aber alte Glasfasern, die einen Asbestanteil haben oder mit einer asbesthaltigen Gipsmanschette versehen wurden. Das kann man Grundsätzlich nur herausfinden, wenn man es beprobt und analysieren lässt.
Ausführen (Rückbauen) darf in beiden Fällen nur ein zugelassenes Unternehmen bzw. Personen, die einen Eignungsnachweis hierfür haben und die richtigen Geräte nach TRGS einsetzen.
3. Okt. 2008 ... Wenn Asbest drin ist, ist es immer noch gefährlich, ... kein asbest ist...oder
meist du die glaswolle...ist der asbest beigemischt gewesen? ...
http://www.gutefrage.net/frage/asbest-in-nachtspeicher-immer-noch-gefahr
Normalerweise nicht. Trotzdem wird Glaswolle als "möglicherweise Krebserregend" eingestuft.
Alles zu Glas- oder Mineralwolle findest du uner… http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwolle
glas-bzw. mineralwolle enthält KEIN asbest! im hausmüll hat das zeug nichts zu suchen, das fällt trotz der "befestigung" auf "packpapier" unter den begriff bauschutt und kann ohne weitere behandlung auch als solcher deponiert werden.