Hündin oder Rüde - was ist für einen Hundeanfänger besser?
Hallo Hundefreunde,
ich und mein Freund wollen uns bald einen Hund zulegen. Wir wollen uns einen Welpen beim Züchter holen. Nun sind wir uns noch nicht ganz sicher ob wir einen Rüden oder eine Hündin kaufen sollen. Mein Freund hätte gerne eine Hündin, er meint sie wären nicht so "schwirig" wegen dem Dominanzverhalten. Ich tendiere eher zu einem Rüden da ich oft gehört habe, dass sie anhänglicher sind und weniger zickig. Da wir beide noch Hundeanfänger sind wissen wir nicht welches Geschlecht besser als Anfängerhund geeignet ist.
Ich hoffe Ihr könnt mir einen Rat geben.
Liebe Grüße
Katja
35 Stimmen
29 Antworten
Ich habe 2 Hunde, einen Rüden und eine Hündin. Ich würde nie wieder eine Hündin nehmen, da diese viel chwerer zu erziehen und sehr dickköpfig sind. Als Kind hatte ich auch zwei Hunde, ebenfalls Rüde und Hündin. Mit dieser Hündin hatte ich auch jede Menge Probleme. Das sind meine Erfahrungen (Meine Mutter ist besser mit der Hündin zurecht gekommen und hat mit dem Rüden Probleme gehabt - da Du, wie ich sehe weiblich bist, probiere es mit einer Hündin)...
eine gute hundeschule und das am besten die ersten drei jahre lang, und dann ist es egal ob rüde oder weibchen. dort werdet ihr reflektiert von erfahrenen übungsleitern, ihr könnt euch mit gleichgesinnten austauschen und macht weniger am hund falsch.
Und wieder muss ich (leider) sagen: nur, weil du es noch nie erlebt hast, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.
Meine Hündin besteigt andere Hunde, die würde sich niemals hinlegen!
Und auch bei deinem Beispiel, dass noch nie eine Hündin dominant direkt auf deinen Rüden zugehen würde: meine tut es.
das stelle ich mir gerade so lustig vor hehehe
krass,das hab ich auch so echt noch nie gehört.deine hündin scheint sehr dominant zu sein,aber solange sie keinen mist baut ist doch in ordnung.hunde haben ihre eigene sprache,dennoch tragen wir die verantwortung.bei uns wurde vor einigen wochen ein kleinern welpe gerissen.das zeigt doch,dass der hund verhaltensgestört ist,ein wohlerzogener,gesunder und zufriedener hund würde keinen anderen erheblich verletzen,schon gar nicht einen welpen!hunde die viel auslauf benötigen,aber nicht genug ausgelastet sind können auch agressiv werden.es gibt viele gründe weshalb ein hund agressiv werden kann,an uns liegt es aber grösseres und vor allem schlimmeres zu vermeiden.
Sie hat nicht umsonst eine Leinenpflicht ;-)
Die Dominanz wurde einfach gefördert bei ihr, sie hat nie gelernt zu beschwichtigen, sie geht immer direkt drauf los und mobbt. Ich muss das jetzt als Zweibesitzer ausbaden und damit umgehen können.
Sie lernt gerade auch mal nett zu sein, aber sie ist und bleibt ne tickende Zeitbombe.
Solange sie Menschen gegenüber unterwürfig ist, finde ich es nicht so tragisch.
Das ist egal, ob man jetzt eher eine Hündin oder einen Rüden nimmt.
Es hängt jeweils von der Rasse und dem Charakter ab, was sich eher für ein Anfänger eignet und natürlich ob der Hund auch zu einem passt.
Es kommt viel eher auf die Rasse an. Es gibt sehr anhängliche Rüden und schmusige Hündinnen. Und anderes rum dominante Rüden, die nach der Weltherrschaft streben und Superzicken. Schaut, daß die Rasse leicht erziehbar ist und nehmt aus dem Wurf weder den, der sich hinter Mama versteckt, noch den, der euch entgegenrennt, sondern lieber was aus dem unauffälligen Mittelfeld. Ein schüchterner Welpe kann als Einzelhund schnell zur Terrortatze mutieren. Ansonsten empfehle ich Anfängern eher einen 2jährigen, dann wißt ihr, was ihr bekommt.
Beide haben ihre Eigenarten, mit den man lernen muß umzugehen. Rüden muß man immerwieder mal wieder ihren Rang in der Familie aufzeigen, das ist bei einer Hündin schon einfacher. Dafür hast du mit einer Hündin dann gerade in der Zeit wo sie läufig ist deinen Spaß.
Hündinnen können genauso ständig den Rang hinterfragen und Rüden, die läufige Hündinnen riechen, sind mind. genauso anstrengend wie läufige Hündinnen selber.
Du hast ja recht aber meiner Erfahrung nach versuchen Rüden gerade in den Flegeljahren immer wieder gerne das Zepter an sich zu reissen. Ich hatte mit unserem teilweise wirkliche Machtkämpfe, die ich in der Intensität mit der Hündin nie hatte ;) Bei den läufigen Hündinnen stimme ich dir aber uneingeschränkt zu, das ist dann wirklich kein Spaß :)
hallo
hündinnen unterscheiden sich auch gut erzogen deutlich von einigen rüden.
ein beispiel:ein etwas dominanter rüde besteigt andere hunde,eine hündin legt sich meistens hin (so hab ich das erlebt).
es ist auch noch nie eine dominante hündin direkt auf meinen hund zugegangen und hat bedroht,zugepackt usw.,bei rüden könnte ich dir schlimme geschichten erzählen.
ich hab selber einen rüden,unkastriert,aber zu recht,weil wenn ich von seiner seite aus probleme gehabt hätte,ich ihn ganz sicher im jungen alter hätte kastrieren lassen.
wenn ein hund andere hunde belästigt,angreift und selbst nach einem kleineren machtkampf keine ruhe gibt,muss etwas getan werden,man kann nicht immer hinwegsehen,man kann auch vermeiden.
sieh mal,einige instinkte kann man ihnen mit der besten erziehung nicht austreiben,es kann immer was passieren und das sollte immer im hinterkopf sein.