Frage an alle Lautsprecher,fachleute und Elektriker?
Wie kann ich eine Lautsprecher richtig nachmessen ob seine Ohm Lautstärke richtig ist? Ich habe ein Multimeter, das habe ich auf OM eingestellt. Wenn ich jetzt bei meinem Lautsprecher an die Kontakte gehe, kriege ich einen Wert angezeigt von von 001,6 Auf dem Lautsprecher selber steht aber 8 ohm. Mache ich jetzt beim Messen irgendetwas falsch oder ist der Lautsprecher kaputt?
3 Antworten
Das ist - wie schon gesagt wurde - die Impedanz. Und die ist je nach Frequenz sehr unterschiedlich. Die Angabe 4 oder wie hier 8 Ohm bezieht sich auf das Minimum. Im folgenden siehst du einen typischen Impedanzverlauf für einen 8-Ohm-Tieftöner. Das maßgebliche Minimum erkennst du um die 7-8 Ohm. Bei einem 4-Ohm-Lautsprecher ist die Kurve dann im Minimum eben um 4 Ohm.
Entscheidend ist dieser Wert für angeschlossene Verstärker. Die meisten auf dem Markt können mit 4 Ohm im Minimum umgehen. Früher gab es viele 8-Ohmer, wenn man unter die angegebene zulässige Minimalimpedanz geht, werden die Endstufen zu stark belastet und werden heiß. In der Praxis taucht das Problem meist auf, wenn Amateure mehrere Lautsprecher auf einen Lautsprecheranschluss klemmen, da ist man fix bei 2 Ohm oder weniger, was die meisten Verstärker grillt.

Angegeben ist die Impedanz Z, nicht der Gleichstromwiderstand R. Die Impedanz ist frequenzabhängig. Sprich, die müsstest Du mit einem Wechselspannungssignal ausmessen/ausrechnen... Und zwar ist die übliche Nennfrequenz der Impedanz bei 1kHz angegeben... Jede andere Frequenz hat auch andere Werte zur Folge...
Sinussignal und dann aus Spannung und Strom ungeachtet der Phasenverschiebung, ist ja die Impedanz Z, also der Scheinwiderstand... Messtechnik muss natürlich den Frequenzbereich auch messen können. Nicht alle Messgeräte können so hohe Frequenzen. Viele preiswerte sind nur auf ca 40-60Hz ausgelegt... TrueRMS sollte es schon können... Und der Frequenzbereich auch als Angabe mit drauf stehen. Ggf Oszilloskop und ein Mess-Shunt und dann ablesen und ausrechnen...
die angegebenen 8Ohm Impedanz liegen meist so um die 5,6Ohm Widerstand gemessen.
also ja, da stimmt was nicht
Der Gleichstromwiderstand einer Spule weicht erheblich von der Impedanz ab, welche bei Lautsprechern überlicherweise auf 1kHz bezogen ist...
Ich geh mal davon aus, dass das nicht an der frequenzweiche liegen kann, da ich am Lautsprecher selber ja gemessen habe die Kontakte
ohne weiteren infomationen gehe ich davon da aus das die Spulenwicklung defekt ist.
das ist ja lackierter Draht und aufgewickelt.
wenn der Draht durch Überlastung zu heiß wird verschiedet sich erst der Lack und dann hat du mitten in der Wicklung Kurzschlüsse die dann zu deinem Ergebnis führen können.
Wie stelle ich fest, ob die Spulenentwicklung auf der Frequenz weiche defekt ist aber ich hab eher gedacht, dass die frequenzweiche mit den Kontakten am Lautsprecher selber nichts zu tun haben? Dann müsste ja theoretisch, wenn ich den Lautsprecher komplett trenne. Der Lautsprecher selber ja wieder die richtigen Werte anzeigen.?
Spulenentwicklung auf der Frequenz weiche defekt
da redet keiner von.
der Lautsprecher selbst hat eine spule, um das zu reparieren muss man ihn "Reconen" das lohnt sich aber nicht bei einem 100€ teil
Frage kann der Lautsprecher auch einfach beeinflusst sein, weil er noch mit der frequenzweiche verbunden ist und deswegen andere Werte rauskommen
Ist das ein Sinus Spannungssignal oder Rechteck? Errechnest du die Impedanz aus dem fliessenden Effektivstrom bei angelegter Spannung?