Buddhismus: Warum glauben Buddhisten an Menschengemachtes?
Der Buddhismus ist keine Religion, welcher eine Offenbarung Gottes zugrunde liegt. Alle Lehren des Buddhismus sind menschengemacht.
Wie können Buddhisten an so etwas glauben?
9 Antworten
Geht es dir darum, zu erfahren, warum Buddhisten an die Lehren des Buddhismus glauben, oder warum sie nicht daran glauben, dass es einen Gott gibt?
Wenn du dich mit dem Buddhismus auseinandersetzt, wirst du schnell erkennen, dass es in erster Linie um das Streben nach Glück und um ein bestimmtes Weltbild, in dem jeder Teil jedes anderen ist, geht. Es ist sehr auf Wertschätzung und das Wohl aller ausgelegt, um die Welt zu einem einfacheren und sicheren Ort zu machen, an dem niemand dem anderen etwas schlechtes will, um sich selbst einen Vorteil zu schaffen (denn das funktioniert nicht, wenn man davon ausgeht, daß jeder von jedem abhängig ist).
Tue gutes und dir wird gutes widerfahren. Auch für Menschen die nicht an diese Religion glauben kann es durchaus sehr hilfreich sein sich beispielsweise die lehren des Dalai Lama anzuhören, da neue Blickwinkel eröffnet werden, die unsere Gesellschaft durchaus voranbringen könnten.
Es wird nicht an einen Gott geglaubt, da alles auf dem Gedanken, dass der Mensch selbst für sein Leid und sein Glück verantwortlich ist und deshalb gemeinschaftlich vorgehen muss, basiert.
Weil sie vernünftiger sind als Monotheisten.
Weil sie nicht irgendwelche Einzel - "Gott" - heiten behaupten so wie Du.
Zeige uns und den Buddhisten doch bitte irgend einen "Gott", dann reden wir weiter. Einen real existierenden nachweislichen "Gott", insofern Dir das möglich wäre. Du wärest der Erste der irgend einen der menschengemachten "Götter" nachweisen könnte. 😂
Dein gesamtes Wissen basiert aus Büchern und Erzählungen , in der Hinsicht ist alles Menschengemacht. Daher kann jeder Glauben was er will, da es eben ein Glaube ist und kein Wissen.
Wie man an etwas glauben kann ist keine wirkliche Frage, Leichtgäubigkeit ist weit verbreitet, gepaart mit schlechter Bildung oder einem Elternhaus was einen zu einer speziell konzipierten Organisation bringt, was schon seit Jahrtausenden darauf sepzialisiert ist kleine Kinder etwas glauben zu lassen. Wenn dann noch der gesamte engere Kreis in dem System fungiert ist es nicht schwer zu wissen warum ein Mensch an etwas glaubt. Er hat es entweder eingetrichtert bekommen und es ist so stark in seinem Kopf verankert oder aber er glaubt wirklich daran.
Weil sie nicht an einen alles kontrollierenden Gott, auf dessen wohlwollen man angewiesen ist, glauben.
Buddha hat einen Weg gefunden, ohne dies dem Leid zu entfliehen.
Und andere Menschen können es ihm gleichtun.
Wie kann man an etwas glauben, von dem Menschen sagen, ein Gott habe es so dargelegt?
Ich esse keine Tiere, weil ich sie nicht töten kann. Das ist eine Erkenntnis, die in mir gewachsen ist. Warum sollte ich jemanden beauftragen, den Lämmern die Kehle durchzuschneiden und auch noch behaupten, dass sei gottgewollt?
Wo ist da die Logik?