Altschrift entziffern?

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Zum späteren Nachlesen wenn mans nötig hat.

Im Jahre 1917 kaufte ich mit meinem Vater ("Fater") Bendichs Stoller hier in Seehof (?) das Hei...wesen genannte Wirtlisberg (?) zum Preis von Fr. 56.500.

Zum verschreiben wurde abgemacht, daß mein Bruder Hannes mit mir gemeinsam das "Heimswesen" (?) bearbeite und später wenn er über 20 Jahre alt sei, solle er Vaters Hälfte zum gleichen Preis übernehmen können. Der Vater gab mir und dem Hannes damals im Herbst 1917 15.000 fünfzentausend Franken zum anzahlen an das "Heimwesen". In .. waren 9 Stück Vieh.... (?) und ein Pferd gerechnet im Werte von 7 sieben tausend Franken, also zusammen 22.000 Fr. Wir hatten also Schulden zirk. 42.500 Fr. mit den Schreibkosten.

Woher ich das weiß:Hobby – Entziffern von Feldpostkarten und Spaß an Ahnenforschung

BeaLena27  02.03.2025, 21:31

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totes Inventar hatten wir sozusagen keins außer ... (mehreren?) Stücken wo zum Heimwesen ... (eingemarktet?) wurden. Ich zügelte um im Oktober 1917 in Wirtlisberg auf, mein Bruder Hannes kam um die Mitte Januar 1918. Ich hatte beim Antritt in Wirtlisberg zirk. 1.800 tausendachthundert Franken verdientes Geld, welches ich zum Ankauf von Inventar verwendete. Hannes hatte auch einen kleinen Betrag, welchen er ebenfalls gab, welchen ich nicht mehr genau weiß. Im Mai 1918 heiratete ich Ros. ... meine Frau arbeitete aber schon vom 8. April 1918 ohne Lohn bei uns. Im März 1919 hatten wir das erste Kind Rosali. Im April 1920 das zweite Friedeli welches aber im November gleichen Jahres gestorben ist. Im Okt. 1921 bekamen wir den Fritzi in

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Februar (?) 1922 den Noldi. Im Nov. 1921 kaufte Hannes des Vaters Hälfte vom Wirtlisberg. Die Schreibkosten betrugen zirk. 500 fünfhundert Franken und wurden vom gemeinen Geld bezahlt. Das erste Mal als Vater und ich das Heimwesen kauften, betrugen die Schreibkost. zirk. Fr. 1.000 tausend Franken und wurden bezahlt vom entlehnten Hypothekengeld der ersten Hypothek, der Vater bezahlte also nichts davon. Im Okt. 1925 heiratete Hannes mit R. Eggimann (?) . In diesen zirk. 7 ½ Jahren waren wir ungefähr 2 Jahre ohne Magd. Alle Auslagen wurden vom gemeinsamen Geld bezahlt, ohne Rechnung zu führen, was jede Partei gebraucht habe. Im Anfang Nov. 1925 also zirk. 8 Jahre nachdem ich nach Seehof zügelte, betrug unser Viehstand

BeaLena27  02.03.2025, 22:08
@BeaLena27

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12 Kühe geschätzt pro Stück 900 = 10.800 Fr.

3 große Rinder pro Stück 700 = 2.100 Fr.

6 angezogene Kälber a 400 = 2.400 Fr.

1 jüngeres Kalb a 200 = 200 Fr.

2 Pferde geschätzt a = 1.500 Fr.

Eine Anzahl Schweine a = 1.000 Fr.

Total geschätzt lebendes Inventar 18.000 Fr.

Der Wert vom toten Inventar ist für zirk. 6.000 Fr. brandversichert. Weil wir aber auf 1. Nov. 1925 noch ordentliche laufende Schulden hatten, lasse ich diesen Betrag fallen zum Ausgleich laufender Schulden . Dagegen zahlten wir zirk. 2.000 Fr. an den Schulden ab in der Hypothekenkasse von ... (?). Somit wäre ein Betrag von zirk. 20.000 Fr. Hierzu kämen noch der Mehrwert vom Heimwesen, welches ebenfalls um zirk. 20.000Fr. höher geschätzt wurde, als es im Jahre 1917geschätzt war.

Rosalie1986 
Beitragsersteller
 04.03.2025, 19:22
@BeaLena27

Wow, wie viele Stunden hast du daran gearbeitet???

BeaLena27  05.03.2025, 19:46
@Rosalie1986

😃 Die Schrift ist einigermaßen regelmäßig und sauber geschrieben. Bis auf ein paar einzelne undeutliche Wörter und etwas rätseln hier und da, ging es doch relativ gut.

Es geht um die Bedingungen eines Kaufes, den der Unterzeichner mit seinem Vater vorgenommen hat. Nach 20 Jahren soll der Bruder die Hälfte des Vaters übernehmen.