Soll wir dem Bekannten, der meine Oma pflegt, kündigen?
Es geht darum, dass ein Bekannter, 68, meine Oma kostenlos 77 pflegt und dafür in ihrer Anliegerwohung lebt, was ihr hilft, so ihre Schulden zu verringern.
Er äußerst sich gerne rassistisch gegen Syrer etc.
Meine Oma, geistig sehr fit für ihr Alter, findet das echt nicht gut, aber ist ansonsten mit seiner Fürsorge zufrieden (er war bis zu seiner Rente selbst Pfleger).
Das Problem ist ja, meine Oma hat von meinem Opa einen Haufen Schulden geerbt, ca. 95 k, und wir waren ständig mit der Krankenkasse im Streit wegen der 24- Stunden-Pflege, entweder war die Leistung mies oder es war zu teuer.
Wir wissen echt nicht weiter, ob wir ihn weiter haben wollen.
Wir wissen nicht, wie wir selbst die Pflege finanziert bekommen. Wie gesagt, ein großer Teil iher Rente geht in die Schuldentilgung.
8 Antworten
Das muss und soll die Oma alleine entscheiden. Es ist ihre Einliegerwohnung und ihre Hilfe.
Das ist die Entscheidung deiner Oma und nicht eure.
Solange eure Oma Herr der Lage ist und keinen Betreuer braucht, ist es ihre Sache, was sie macht. Passt es euch nicht, dass dieser Mann eure Oma betreut? Wenn sie zufrieden ist, ist er doch auch für euch eine große Hilfe. Die Alternative wäre, dass ihr euch selber um sie kümmert und sie weiter unterstützt.
Wenn die Pflege gut ist, ist das sehr viel wert. Man muss nicht zwingend die gleichen politischen Ansichten vertreten.
Habt ihr für eure Oma mal an eine Privatinsolvenz gedacht, um sie schuldenfrei zu kriegen?
Klar, warum nicht? Das wäre ja nicht legitim zu sagen, jemand sei zu alt dafür.
Sehe keinen Anlass dazu ihn zu kündigen.
Geht das mit der Privatinsolvenz wenn man schon so alt ist?