Ist ein Buch "verlegen" das gleiche wie "Herstellen", "Binden"?
Hallo, wenn man sagt, ein Buch wurde in Deutschland verlegt, meint man damit, dass es physisch in Deutschland hergestellt/gebunden wurde oder, ob der Verlag ein deutscher ist (was ja nicht heisst, dass die Bücher auch in Deutschland hergestellt werden müsse).
6 Antworten
Der Verleger ist Leiter eines Verlages für Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Musiknoten, Kalender oder andere Medienprodukte (Compact Disks, DVDs, Onlinemedien, Software, Spiele etc.). Er ist entweder als Unternehmer oder als angestellter Geschäftsführer für den Verlag in seiner Gesamtheit verantwortlich. Beim Verleger liegt letztlich die Entscheidung, in welche Veröffentlichungen ein Verlag investiert, nicht nur für die Herstellung und Vervielfältigung des Mediums, sondern auch für dessen Verbreitung bzw. Vermarktung,[1] wozu er sich im Verlagsvertrag mit einem Autor bzw. Urheber verpflichtet und wofür er zu sorgen hat. Der Verleger trägt die finanzielle Verantwortung und bestimmt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verleger
Ein bisschen mehr als drucken und binden ist es also schon.
Nein. Ein Buch kann man verlegen, indem man es 1. an einen Ort legt und dann nicht mehr weiß, wohin man es gelegt hatte, und 2. herausgeben über einen Verlag, einen Verleger.
Um ein Buch, in welchem Sinne auch immer, verlegen zu können, muss ein Buch erstmal hergestellt werden, was durch einen Buchbinder geschehen kann.
Verlegen bezieht sich mehr auf das Inhaltliche als das rein Materielle am Buch.
Das sind zwei unterschiedliche Sachen, herstellen heißt drucken und verlegen bedeutet das es ein Verleger raus bringt
Nein. Ein Verleger gibt das Drucken und Binden in der Regel in Auftrag. Er managt das Buch: Er macht den Vertrag mit den Autoren, sorgt für das Lektorat, plant die Vermarktung und Werbung, die Auflage und Herstellung uvm.