Sollte ein Führerschein für Leute die Kinder kriegen wollen eingeführt werden?
Bitte mit Begründung. Vielen Dank!
22 Stimmen
11 Antworten
Was ist denn die richtige oder ausreichende Kompetenz oder Reife, um solch einen Kurs erfolgreich zu absolvieren und gegebenenfalls einen Abschlusstest zu bestehen?
Was ist der richtige Erziehungsstil; vielleicht ein bisschen Antiautoritär, Autokratisch, Autoritär, Demokratisch, Egalitär, Laissez-Faire, Negierend, Permissiv gewürzt mit ein wenig Heilpädagogik, Montessori, Pikler und Waldorf?
Und wer entscheidet über die Messskala und welches Konzept in den Kursen vermittelt bzw. getestet werden soll? Du? Ich? Bundesfamilienministerin Frau Lisa Paus oder der Kanzler?
International wird es dann richtig lustig, wenn Experten aus Äthiopien (mit der höchsten Kinderarbeitsquote), den USA (In den Vereinigten Staaten sind noch immer Körperstrafen an den öffentlichen Schulen in zwei Fünftel aller US-amerikanischen Bundesstaaten erlaubt und das einzige Land der Welt, welches die Konvention über die Rechte des Kindes nicht ratifiziert hat), dem Südsudan und anderen Ländern wie der Zentralafrikanischen Republik oder der Demokratischen Republik Kongo (Zehntausende Jungen und auch Mädchen werden dort immer noch im Bürgerkrieg oder Konflikten als Kindersoldaten und Kindersoldatinnen missbraucht), aus China (wo Disziplin, Erfolg und Respekt die wichtigsten Werte der Erziehung sind und ein- bis zweijährige Kinder außerhalb des Kindergartens noch zu Leistungskursen geschickt werden) und zu guter Letzt noch Kim Jong-un zusammensitzen…
Was passiert bei "fehlender" Eignung und Kinderwunsch - Zwangssterilisation?
Was passiert bei ungeplanter Schwangerschaft - Zwangsabtreibung?
Was passiert, wenn man den Kurs nicht erfolgreich abschließt oder gar die Teilnahme verweigert - sofortige Inobhutnahme des Kindes?
Alles Gute für dich!
Es ist ein Menschenrecht und etwas ganz natürliches Kinder zu bekommen und der Staat hat sich da nicht einzumischen. Außerdem halte ich es für unmöglich im Vorhinein zuverlässig zu prüfen wer sich als Eltern eignet und wer nicht. Außerdem öffnet man so Tür und Tor für politischen Missbrauch, dass irgendwann nur noch regierungstreue Bürger Kinder bekommen dürfen.
Ist auf dem Papier eine gute Idee, aber wäre viel zu teuer und so.
Und was will man dann bitte mit den Eltern machen, die trotzdem ein Kind kriegen?
Ich finde es schon gut, wenn (werdende) Eltern auf die Heruasforderungen die das Elternsein so mit sich bringt vorbereitet werden. Allerdings halte ich eine Pflichtverantstaltung für eher kontraproduktiv.
Besser wäre es, wenn die Familienkasse etc. für werdende oder frisch gebackene Eltern Kurse finanziert, in denen man lernen kann, wie es ist, eltern zu sein.
Wäre dum wenn man nicht besteht.
Hilfe anbieten ist die bessere Lösung kostet allerdings Geld und kann man keine Wähler mit gewinnen