Wie würdet ihr es finden, wenn Wiesen, Streifen und Ränder nur 1x mal im Jahr gemäht werden?

Und zwar einmal entweder im Winter oder im Frühjahr, damit die Raupen usw. nicht geschreddert werden.

Natürlich wird 50cm vor dem Weg abgemäht, um die Wegnutzung nicht zu beeinträchtigen, die Meter dahinter aber nur 1X im Jahr.

Vorteile:

Gräser und hohe Blumen können blühen und fruktifizieren= mehr Nahrung für Insekten und Vögel+ mehr genetischen Austausch.

Mehr Versteckmöglichkeiten für Igel und Amphibien

Raupen und Larven können ihren Zyklus abschließen und werden nicht ständig totgemäht.

Im Sommer sind die Wiesen grün und nicht braun (sieht man gerade jetzt, wo gemäht wurde und wo nicht), Böden trocknen nicht so schnell aus

Stadt spart unfassbar viel Geld für große Flächen unnötiger Arbeit

Es sieht nicht alles gleich aus, sondern durch die verschiedenen Blüten auch der Gräser ist jeder QM2 anders.

Dadurch kann man leichter Artenzusammensetzungen in der Stadt kartieren.

Weniger starke Erwärmung des Bodens im Sommer

Nachhaltiger= weniger Energieverschwendung durch Mähen, sei es fossil oder elektrisch

Nachteile

Es sieht "ungepflegt aus" (veraltete traditionelle Sichtweise= Natur muss vom Menschen geformt werden)

Jobverlust von Gärtnereien und weniger easy Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Allergiker haben eine etwas schwerere Zeit

Man holt sich beim Betreten der Wiese eventuell eher Zecken oder eine Wiesendermatitis

Abgeblühte Stauden und Gräser können noch vor dem Schnitt im nächsten Jahr gerade im Winter "unansehnlich" aussehen.

Ich komme darauf, weil meine Stadt seit diesem Sommer viele Flächen nicht mehr gemäht hat und ich zum ersten Mal realisiert habe, dass der Rasen aus 10-20 verschiedenen Grasarten wie z.B. dem Glatthafer oder Honiggras besteht und sich hohe Stauden wie da Johanniskraut in Blüte zeigten und ich selten so viele Insekten gesehen habe. Es ist einfach eine ganz andere Welt.

Fände ich gut 71%
Fände ich schlecht 17%
Vor- und Nachteile halten sich die Waage 13%
Natur, Tiere, Umwelt, Stadt, Gras, Park, Stadtentwicklung, Wiese, Abstimmung
Psychotischer Zustand durch Cannabis-Konsum?

Es ist schon länger her, aber ich muss mich da unbedingt mal bei der Community (also dir, euch, den Nutzern) erkundigen.

Ich habe bis zum Februar diesen Jahres öfters mal gekifft, und 2 mal hatte ich einen unbeschreiblich Zustand, von dem ich immer noch nicht weiß, was das überhaupt war, ich kann ihn genauso schwer zuordnen wie beschreiben, aber ich muss es ja wenigstens versuchen:

Es ist dann so, dass ich zu den "normalen" Effekten von Gras, wie Appetitanstieg, den geröteten Augen, dem altbekannten Pappmaul und wohligen Entspannungsgefühl noch eine Art "Raumverzerrung" in meiner Wahrnehmung hatte... Etwa so, als wenn ich gar nicht so genau wüsste, wo etwas ist, oder als wenn ich in mehreren Dimensionen sehen kann und nicht nur in drei, dabei hat sich alles auch noch verschoben am Rand, nur halt nicht der Punkt, den ich mit meinem Blick mehr oder weniger fixiert hab, obwohl das mit dem fokussieren und fixieren ja sone Sache ist beim Kiffen. Außerdem hatte ich wenn ich woanders hingeguckt hab auch das Gefühl, dass sich alles, der ganze Raum halt so hinterherschiebt und manchmal hat er sich auch nach oben "weggeschoben" und dann war ich völlig in Gedanken versunken, also out-of-this-world. Noch dazu, falls das hilft, war sowas wie ein "Real-Life-Lag", ich bin gegangen und hatte so ein Wuppen, als wenn ich wenn ich geh regelmäßig "zurückversetzt" werde, insgesamt war das halt mit völliger Orientierungslosigkeit verbunden.

Kennt das jemand? Kann man das benennen? Ist es womöglich schlimm oder ein schlechtes Zeichen?

Und spart euch die Empfehlungen ich solle aufhören, wie gesagt, ich bin seit Februar "clean".

Und danke schonmal im Vorraus! MFG Mithrax

Gras, Drogen, Psychose, Cannabis, kiffen, Psyche, Zustand, Halluzinationen

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