Ja

Ja, gelegentlich. Allerdings mit schlechtem Gewissen, da ich den Stoff an sich aufgrund seiner Schädlichkeit verabscheue. Bereits ein Tropfen ist schädlich. Bis zum 18. Lebensjahr habe ich aus Prinzip keinen Alkohol konsumiert, danach nur selten. Die größte Menge lag wohl bei ca. 1 Promille.

Andere, weniger schädliche Drogen sind mir weitaus lieber, auch was die Wirkung betrifft.

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Sie tun mir leid. Sympathie habe ich für sie natürlich nicht, aber dennoch Mitleid.

Ein Großteil von ihnen ist Teil der Arbeiterklasse und wird von diesem bürgerlichen Theaterspiel zur reaktionären Rechten gedrängt, weil diese für das System nicht gefährlich ist und es auf schlimmste Weise unterstützt. Die AfD schützt und stützt das System.

Damit werden sie ihre Ausbeutungsbedingungen nur verschlimmern. Aber für die Herrschenden ist es praktisch, wenn die wütenden Massen von der revolutionären Linken, die natürlicherweise ihr Anlaufpunkt gewesen wäre, weggelenkt werden, gegeneinander aufgehetzt und in falschen Kulturkampf und Identitätspolitik, statt echten Klassenkampf, versenkt werden.

So war es nach dem ersten Weltkrieg, so ist es auch heute. So vertuscht man die Krise des Systems und zerschlägt potenziellen Widerstand. Divide et impera.

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Gaza: War es Völkermord, oder nicht?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ja.

Soll Deutschland weiterhin Waffen nach Israel liefern?

Auf keinen Fall.

Brauchen wir eine nationale Gedenkminute für die palästinensischen Opfer im Gazastreifen?

Und im Westjordanland, sowie im Libanon und Syrien. Gute Idee.

Falls der Völkermord sich juristisch bestätigt, erwarte ich zudem Haftstrafen für Beihilfe der Verantwortlichen in Deutschland.

PS.: Ich habe mich noch nicht getraut, die anderen Antworten zu lesen, aber ich befürchte fast, sie werden mir mal wieder physische Schmerzen bereiten.

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Rechts

Die Nazis nannten sich „Nationalsozialisten“, um gezielt Arbeiter der SPD und KPD wegzulocken, als Pseudoarbeiterpartei. Der Begriff „Sozialismus“ diente als Propagandainstrument, hatte aber nichts mit echtem Sozialismus zu tun. Hitler selbst lehnte Sozialismus im marxistischen Sinne ab, weil er gegen Klassenkampf und gegen eine Umverteilung des Reichtums war.

Stattdessen propagierten die Nazis eine „Volksgemeinschaft“, die soziale Klassen ignorierte, während sie gleichzeitig Kapitalisten stärkten und Gewerkschaften zerschlugen.

Also:

Ja, natürlich sind Sozialisten links.

Und nein, die Nazis waren das Gegenteil von Sozialisten.

Es waren kapitalistische Faschisten.

Die einfachste Grunddefinition von "links" ist gegen Hierarchien und für Gleichberechtigung aller Menschen sein. Die Grunddefinition von "rechts" ist für Hierarchien und gegen die Gleichberechtigung der Menschen sein

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Nein, Hitler war absolut kein Kommunist. Er war das Gegenteil. Jeder, der etwas anderes behauptet, weiß, mit Verlaub, nicht wovon er spricht.

Ich als Kommunist wäre unter der NSDAP mit als erster im KZ gelandet oder, was wahrscheinlicher ist, noch vor Ort erschossen worden. Vielleicht auch erst gefoltert und dann erschossen.

Hitler sah uns mit als den Hauptfeind an.

Wir Kommunisten hätten Hitler und den 2. Weltkrieg bereits 1919 verhindern können, wenn die SPD uns damals nicht verraten hätte.

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Alkohol IST eine Droge und noch dazu mit die Schädlichste.

Dass Alkohol legal ist und andere Drogen nicht, hat absolut keinen rationalen, logischen Grund.

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Du gehst schon von falschen Annahmen aus. Es ist nicht so, dass „linke Parteien“ aus Spaß oder Naivität Geflüchtete aufnehmen wollen. Migration ist eine direkte Folge der globalen kapitalistischen Verhältnisse: Imperiaismus und Neokolonialismus, Umweltzerstörung und Ausbeutung treiben Menschen zur Flucht. Wer sich über Migration beschwert, aber gleichzeitig nichts gegen die Ursachen tut – gegen imperialistische Kriege, gegen die Ausplünderung armer Länder durch westliche Konzerne, gegen Umweltzerstörung durch multinationale Unternehmen – der hat entweder die Zusammenhänge nicht verstanden oder sucht sich bewusst einen Sündenbock.

„Überbevölkerung“ ist nichts weiter als ein Mythos. Es gibt genug Platz, genug Ressourcen und genug Produktionsmittel, um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen – das Problem ist nur, dass der Kapitalismus alles nach Profitinteressen organisiert und Reichtum in den Händen einiger weniger konzentriert. Wer wirklich gegen Umweltzerstörung kämpfen will, sollte nicht auf Geflüchtete zeigen, sondern auf die Großkonzerne, die für den Großteil der CO₂-Emissionen verantwortlich sind. Die ärmsten Menschen – also auch viele Geflüchtete – haben den geringsten ökologischen Fußabdruck, während die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung die Umwelt am meisten zerstören.

Auch der Vorwurf, Geflüchtete kämen aus „aggressiven, homophoben und patriarchalen Kulturen“, ist wertlos. Ja, es gibt in allen Gesellschaften reaktionäre Ideologien – auch hier. Aber du scherst hier unterschiedlichste Kulturen über einen Kamm, von denen du offensicjtlich keine Ahnung hast. Die selben Leute, die Geflüchtete wegen angeblicher Frauenfeindlichkeit kritisieren, haben kein Problem damit, wenn deutsche Konzerne in Ländern Geschäfte machen, in denen Frauen nichts zu sagen haben. Ihnen geht es nicht um Emanzipation, sondern darum, einen Feind zu konstruieren, um von den echten Problemen abzulenken.

Deine Frage ergibt in dem Kontext einfach keinen Sinn. Eine wirklich linke Politik bekämpft die Ursachen von Flucht, sorgt für eine gerechte Verteilung von Wohlstand und nimmt Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihren sozialen Interessen wahr. Wer gegen Wohnungsnot, teure Mieten und niedrige Renten kämpft, sollte sich nicht gegen Geflüchtete richten, sondern gegen das System, das diese Probleme produziert.

Denn die Wirtschaftsprobleme hier im Land, teure Mieten, Inflation etc. sind nicht durch Migration verursacht. Sondern durch die Krise des Kapitalismus. Aber da der Politik der bürgerlichen "Demokratie" das Geld der "Lobbyisten" so gut schmeckt, wird die Wut der Massen auf den mit unbedeutensten Faktor, Migration, abgelenkt, damit ja keine Konzerninteressen in Gefahr kommen. Damit das System ja nicht bedroht wird.

Im Übrigen sind die Parteien, die du hier als "links" bezeichnest, ebenfalls kapitalistisch. Die Grünen und Umweltschutz... xD Lächerlich.

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Doppelmoral und westliche Hybris.

Achso, PS.:

ungerechtfertigt hunderttausende in Irak bei einem Krieg ermordet hat?

Eher Millionen. Nicht nur in Irak, sondern weltweit nur seit 1945 in den Philippinen, Italien, Griechenland, USA selbst, Puerto Rico, Korea, Iran, Guatemala, Ägypten, Libanon, Kuba, Kongo, Laos, Vietnam, Südafrika, Deutschland, China, Brasilien, Dominikanische Republik, Indonesien, Bolivien, Chile, Honduras, Zypern, Osttimor, Argentinien, Angola, Irak, Afghanistan, Nicaragua, El Salvador, Falklandinseln, Libyen, Grenada, Haiti, Panama, Somalia, Bosnien, Kroatien, Jugoslawien und Sudan.

Mindestens.

PPS.: Der Tod aller Menschen ist traurig umd unnötig, sowohl weltweit, als auch hier in Deutschland🕊.

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Ich hätte stattdessen die Spartakisten unterstützt.

Wären sie nicht verraten worden, hätte das ohne zu übertreiben die gesamte Weltgeschichte danach zum positiven Verändert. Eine Verhinderung der Nazis und des 2. WK mit eingeschlossen.

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Die CDU hat mit Gott oder Christentum nichts zu tun. Das sind menschenfeindliche Kapitalisten, mehr nicht. Wenn Christen authentisch ihrem Glauben folgen, sind sie links.

Zu deiner Frage: Jein. Schwierig durchführbar und nicht immer gut. Wissenschaft kann Moral nicht ersetzen, beide sollten sich gut ergänzen.

Spezifisch angewendet wäre so etwas aber sehr gut. Man müsste zunächst Ziele definieren, z.B. auf diese und jene Weise das Klima schützen, so und so viel Co2 einsparen. Oder gerechte Verteilung des Geldes, bessere Mietpreise, mehr Lohn für Krankenpfleger, etc. pp.

Dann sollte man der Gesamtgesellschaft öffentlich zugänglich Studien veröffentlichen, die die Parteien diesbezüglich bewerten, sodass sich jeder Interessierte ein eigenes Bild machen kann. Das wäre auf jeden Fall wünschenswert.

Auch die Relevanz und diesbezügliche Priorisierung aktueller Probleme sollte wissenschaftlich evaluiert werden. Dann würde Parteien, die geringe Probleme aufblasen um damit Wähler zu generieren, aber aus Profitinteresse tatsächlichen Problemen aus dem Weg gehen, schnell der Wind aus den Segeln genommen werden.

Auch wichtig fände ich eine Quellenpflicht, beispielsweise bei öffentlichen Reden oder in Wahlprogrammen. Aussagen müssen, wie in akademischer Literatur, belegt werden.

Und dazu muss, was am aller wchtigsten ist, effektive Korruptionsbekämpfung kommen. Lobbyismus muss komplett verboten werden. Politiker, denen Korruption nachgewiesen wurde, müssen aus ihrem Amt entlassen und mindestens mit Geldstrafen (all ihre korrupten Gewinne gehen zurück an die Gesellschaft) oder Haftstrafen sanktioniert werden, sowie mit absolutem politischem Beteiligungsverbot.

Gut, ich bin ohnehin gegen die bürgerliche "Demokratie" und für etwas direkteres, demokratischeres, aber das sind zumindest Mindestanforderungen zur Symptombehandlung.

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Er macht bläßt kleine Probleme zu großen Problemen auf, um von den wahren Problemen abzulenken. Denn diese möchte er nicht lösen.

Und sie Lösung für derartige Segregation ist ohnehin nicht Remigration. Das ist ein strukturelles Problem.

Er ist Rechtsanwalt und daher sollte er ein hohes Bildungsniveau besitzen.

Nein, warum? Ein Jura-Studium an sich ist zwar Zeit- und Arbeitsaufwendig, aber nicht wirklich wissensvermittelnd über den rechts- und staatswissenschaftlichen Bereich hinaus.

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