Der Staat ist ein Parasit der sich an alles und jedem hängt. Sei lieber dankbar das wir noch in einem System leben wo wir nur gelegentlich vom Staat geknechtet bzw versklavt werden und nicht wie in anderen Staat, wo das konstant der Fall ist.

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Furchtbar wie alle anderen erbrüche des Sozialismus. Es kann nicht funktionieren, hat noch nie funktioniert und wird es auch nie. Diese furchtbare Kollektivistische und menschenverachtende Ideologie gehört auf den Scheiterhaufen!

Ich hab mir vor einer Weile spaßeshalber mal den 10 Punkte Plan durchgelesen. Dann sah ich "Wir wollen den Deutschen Sozialismus" und hab mein Handy aus gemacht.

Wer bei einer Selbstbeschreibung von

  1. National
  2. Revolutionär
  3. Sozialistisch

nicht merkt was für ein Drecksverein das ist, hat wirklich nicht alle Latten am Zaun.

Nein zum Sozialismus, Kollektivismus und ein kräftiges Ja zur Freiheit. Werde lieber libertär.

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Nein, auf keinen Fall
Die Lektion? Das friedliche Zusammenleben von Nachbarn und von Menschen, die regelmäßig in direktem Kontakt zueinanderstehen, auf einem bestimmten Gebiet - eine ruhige, freundliche Gesellschaftsordnung - erfordert auch eine Gemeinsamkeit der Kultur: von Sprache, Religion, Sitte und Konvention. Es kann eine friedliche Koexistenz verschiedener Kulturen auf entfernten, physisch getrennten Territorien geben, aber Multikulturalismus, kulturelle Heterogenität, kann nicht an ein und demselben Ort und Territorium existieren, ohne zu einem nachlassenden sozialen Vertrauen, erhöhten Spannungen und schließlich dem Ruf nach einem „starken Mann" und der Zerstörung von allem, was einer libertären Gesellschaftsordnung ähnelt, zu führen.

-Hans Hermann Hope ( Libertarismus richtig verstehen)

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Ja das System ist sehr unvorteilhaft aufgebaut

Macht oder Zwangsherrschaft egal wer sie ausübt ist falsch und unmoralisch. Das einzige Ziel in solch einem System sollte darin bestehen es zu vernichten, damit wir endlich in Freiheit leben können.

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Was soll man von der CDU erwarten? Sie wollen macht und sind bereit alles zu tun was nötig ist.

Die Schuldenbremse Reform hätte mehrere Konsequenze:

Aus libertärer Sicht sollte der Staat keine Schulden aufnehmen, und das aus mehreren Gründen:

1. Verletzung der Eigentumsrechte

Private Eigentumsrechte sind unantastbar, Staatliche Verschuldung wird häufig über Steuererhöhungen finanziert, ein Zwang, der als Enteignung zu betrachten ist. Schulden bedeuten, dass künftige Bürger zur Finanzierung der heutigen Staatsausgaben herangezogen werden, ohne dass sie freiwillig in diese Investitionen einwilligen.

2. Intergenerationale Gerechtigkeit

Schuldenaufnahme verschiebt die Last auf zukünftige Generationen, die nicht für Entscheidungen der aktuellen Regierung verantwortlich gemacht werden sollten. Das Prinzip der Selbstverantwortung impliziert, dass jede Generation für ihre eigenen Entscheidungen einstehen muss. Staatsschulden brechen diese Verantwortung, indem sie zukünftige Steuerzahler zur Rückzahlung zwingen.

3. Staatliche Ineffizienz und Machtmissbrauch

Es ist zu bezweifeln, dass staatliche Institutionen effizient wirtschaften können. Schulden finanzieren oft unnötige oder ineffiziente Staatsausgaben, weil der Staat durch seine Monopolstellung bei der Geldschöpfung und Kreditaufnahme wenig Anreiz zur Kostenkontrolle hat. Dies führt langfristig zu einer Ausweitung staatlicher Macht, was wiederum den freien Marktmechanismus untergräbt.

4. Inflations- und Marktverzerrungseffekte

Die Finanzierung von Staatsausgaben durch Schuldenaufnahme oder, indirekt, durch Geldschöpfung führt zu Inflation. Höhere Inflationsraten entwerten das Ersparte der Bürger, was als eine weitere ungerechtfertigte Umverteilung von Vermögen angesehen wird. Zudem verzerrt staatliche Verschuldung die Marktmechanismen, weil sie Kapital von privaten Investitionen abzieht.

5. Moralische Überlegungen

Es ist grundsätzlich falsch, dass der Staat sich Mittel beschafft, die später zu Zwangsmaßnahmen (Steuern) führen. Staatsschulden bedeuten, dass der Staat sich selbst erweitert, ohne dass ein freiwilliger Austausch zwischen Individuen stattfindet. Dies widerspricht der Idee einer Gesellschaft, in der jede Transaktion auf freiwilliger Vereinbarung beruht.

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Was bedeutet Kapitalismus?
Eine widerspruchfreie Definition des Begriffes Kapitalismus, kann nur darin liegen, dass der Kapitalismus eine Gesellschaftsform ist, in dem ein freier Markt herrscht. Die Begriffe „Kapitalismus“, „Freien Markt“ oder auch „[Voluntarismus](Anarchie)“ stellen damit Synonyme dar. Ludwig von Mises hat sich ausführlich in seinem Buch „Liberalismus“ der Fragestellung nach dem Begriff Kapitalismus und Sozialismus gewidmet (Quelle raussuchen). Jeder Bereich des menschlichen Handelns, in welchem ein freier Markt realisiert ist, kann als kapitalistisch organisiert beschrieben werden, jeder Bereich in welchem dies nicht der Fall ist, kann dagegen als „planwirtschaftlich“ oder „sozialistisch“ beschrieben werden. Ludwig von Mises zeigt eindrucksvoll auf, dass es keine Mischform gibt und auch nicht geben kann.
Der Begriff des “Kapitalismus” wurde von Sozialisten zunächst verächtlich für das einzig nach Profit strebende Industrieunternehmertum gebraucht. Doch liberale Ökonomen okkupierten den Begriff und zeigten auf, dass es gerade das unternehmerische Gewinnstreben ist, welches Garant für Wohlstand und Fortschritt ist.
Kapitalismus beschreibt eine Form des unternehmerischen Handelns, welches grundlegend auf Privateigentum und freies Unternehmertum fußt. Der Unternehmer, welcher Privateigentum an Produktionsmitteln (Ressourcen, Maschinen, Betriebsmittel) hält, ist bestrebt die Kosten seiner Tätigkeit zu senken, jedoch die Leistung zu erhöhen. Dadurch werden innovative Produkte irgendwann billiger und breiter verfügbar, was in einer Marktwirtschaft zu gesellschaftlichen Fortschritt führt.
Der Unternehmer bewertet sein Handeln nach Gewinnen und Verlusten, diese werden durch Preise am Markt geregelt. Der Preis legt Angebot und Nachfrage auf dem Markt fest und sorgen so für eine wirtschaftliche Verteilung verfügbarer Ressourcen. Die Möglichkeit einer „Gewinn und Verlustrechnung“ ist an der Verfügbarkeit „des Preises“ der eingesetzten Ressourcen gekoppelt. Damit ist der Preis die notwendige Bedingung um langfristig Mehrwerte durch ein Unternehmen schaffen zu können. Gibt es keinen Preis, dann gibt es keine Möglichkeit über Gewinn oder Verlust entscheiden zu können. Gibt es keinen freien Markt, dann gibt es keinen Preis. Weitere Ausführungen hierzu findet man bei Ludwig von Mises („Die Gemeinwirtschaft“, Refrenz raussuchen).
Das Motiv des Profitstreben des Unternehmers ist der Motor des Fortschritts, denn nur dadurch werden Ressourcen wirtschaftlich verwendet. Wir sind davon überzeugt, dass Politik nicht die besseren Unternehmer sind.
Die marxistischen Denkschulen jedoch sind bestrebt das menschliche Handeln auf rein subjektiven und nicht objektiv messbarer Grundlagen zu begründen. Die Wirtschaft, so die Aussage, soll nicht den Zielen und dem Profit des Einzelnen dienen, sondern dem Gemeinwohl, indem demokratisch und nicht privatwirtschaftlich über die Verwendung der Ressourcen entschieden wird. Dieser Ansatz führte bisher in jedem praktizierten Fall zu Verschwendung und Fehlverteilung von Resourcen, zu Verteilungskämpfen und zu Armut.
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Wie könnte man Reiche daran hindern das Land zu verlassen?
Wie verhindern wir, dass Reiche das Land verlassen, wenn wir endlich eine gerechte Steuerpolitik einführen?

Es ist längst überfällig: Deutschland braucht eine deutliche Erhöhung der Vermögenssteuer, eine substanzielle Vermögensabgabe, eine ordentliche Erbschaftssteuer – und überhaupt, das ganze Steuerrecht muss so reformiert werden, dass diejenigen, die sich über Jahre unverschämte Reichtümer angehäuft haben, endlich ihren fairen Beitrag leisten.

Warum?

  • Unser Gini-Index ist miserabel. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Deutschland weiter auseinander, während sich einige Wenige auf Yachten räkeln, während andere sich das Wohnen in Innenstädten nicht mehr leisten können.
  • Es kann nicht sein, dass der hart arbeitende Normalbürger für alles blutet, während Kapitalerträge lächerlich niedrig besteuert werden.
  • Kapitalakkumulation zerstört langfristig jede Gesellschaft. Historisch gesehen führt ungebremste Vermögenskonzentration immer zu sozialen Spannungen – oder Revolutionen.

Aber wir stehen vor einem Problem:

💸 Die Reichen könnten einfach das Land verlassen. 💸

Steuervermeidung ist längst Volkssport in gewissen Kreisen. Schon heute haben viele ihr Geld in Briefkastenfirmen ausgelagert oder sich in steueroptimierte Holdings geflüchtet. Und wenn wir endlich durchgreifen, könnten sie uns eiskalt den Rücken kehren – Brain Drain (die Fachkräfte und Unternehmer gehen) und Capital Drain (das Geld wird ins Ausland verlagert) drohen.

Deshalb die Frage: Wie verhindern wir das? Welche Maßnahmen würdet ihr befürworten, um zu garantieren, dass unser gerechtes Steuersystem nicht durch Steuerflucht ausgehebelt wird?

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Ein SED Anhänger wie er leibt und lebt. Neiden, stehlen und wenn alle strenge reißen auch morden. Bau am besten gleich einen Anti-faschistischen Schutzwall um ganz Deutschland das könnt ihr ja Recht gut.

Gini-Index und ungleiche Vermögensverteilung:

Die Verwendung des Gini-Index als moralischer Maßstab übersieht, dass er lediglich statistische Ungleichheiten misst, und nicht, ob diese Unterschiede durch freiwillige Entscheidungen und produktive Marktprozesse zustande kommen oder des Resultat ilegitimer Staatseingriffe sind. Eine gewisse Ungleichheit ist ein natürlicher Nebeneffekt freier Kooperation, der oft mit steigendem Wohlstand und individuellen Freiheiten einhergeht.

Last für den „hart arbeitenden Normalbürger“:

Die Behauptung, der Durchschnittsbürger müsse überproportional für das Vermögen anderer aufkommen, ignoriert das Prinzip der Eigentumsrechte. Jede Form von Zwangssteuer, egal ob sie Kapitalerträge begünstigt oder nicht, ist ein Akt der Enteignung. Vielmehr sollten alle Bürger selbst über ihr Einkommen und Vermögen frei verfügen können, ohne dass der Staat entscheidet, wer „mehr verdient“ und daher mehr beitragen muss.

Kapitalakkumulation als zerstörerisch:

Kapitalakkumulation ist das Ergebnis freiwilliger Austauschprozesse und unternehmerischer Initiative, also der Motor für Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Eine Konzentration von Vermögen ist aus dieser Sicht nicht automatisch destruktiv, sondern lediglich eine Folge der individuellen Entscheidungen und Marktbedingungen. Soziale Spannungen entstehen eher durch staatliche Eingriffe und Zwangsmaßnahmen als durch die ungestörte Akkumulation von Kapital.

Die Frage ist nicht, wie man Reiche daran hindert, das Land zu verlassen, sondern warum man sie überhaupt zwingen möchte, zu bleiben. Wer das Eigentum anderer so aggressiv besteuern will, dass diese fliehen, sollte sich fragen, ob das Problem wirklich die „ungerechte Vermögensverteilung“ ist oder ob das eigentliche Problem ein Staat ist, der glaubt, er habe ein Anrecht auf das Eigentum seiner produktivsten Mitglieder.

Ein System, das Menschen mit immer höheren Steuern belastet und sie dann mit Zwangsmaßnahmen an ihrer Abwanderung hindern will, ist nicht weit von einem Gefängnis entfernt. Wenn Unternehmer und Investoren gehen, liegt das nicht an ihrer „Gier“, sondern daran, dass sie sich gegen eine Politik wehren, die sie ausnimmt, anstatt ihre Leistung anzuerkennen.

Das eigentliche Problem ist nicht die Kapitalflucht, sondern der Glaube, dass Wohlstand nicht verdient, sondern „umverteilt“ werden müsse. Wohlstand entsteht nicht durch Umverteilung, sondern durch Wertschöpfung, und wenn man den Menschen, die diese Wertschöpfung betreiben, das Leben schwer macht, nehmen sie ihr Kapital, ihr Wissen und ihre Innovationskraft mit. Die Lösung ist nicht, sie einzusperren oder weiter zu besteuern, sondern ein System zu schaffen, in dem sie freiwillig bleiben wollen, weil sie dort am produktivsten sein können.

Steuern sind nichts anderes als staatlicher Raub. Wer wirklich ein gerechtes System will, sollte nicht darüber nachdenken, wie man die Reichen am Weglaufen hindert, sondern wie man ein System schafft, in dem niemand mehr gezwungen wird, den Staat zu finanzieren, weil er freiwillig in diesem Markt bleibt.

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Wer besitzt hat, hat dies fair und erhlich erarbeitet und somit auch das Recht frei über seinen Besitz zu Verfügen. Der Staat, welcher nichts geleistet hat, hat hingegen kein Recht auch nur irgendwas zu nehmen.

Umverteilung ist nicht die Lösung sondern das Problem!

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Ich denke der freie Markt (Kapitalismus) währe die beste Wirtschaftsform, man schaue sich nur an wie viele Menschen dadurch aus der Armut kamen.

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Ja, so schnell es nur geht.

Diese Entwicklungshilfen retten die Länder nicht aus der Armut sondern zementieren diese nur noch mehr.

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eigene Meinung

Ich denke es ist nicht wirklich klug die politische Ablehnung einer Gruppe, ob gerechtfertigt oder nicht, mit dem Linken Antifaschistischen Schutzwall gleichzusetzen.

Das eine war der Auswuchs eines Terrorregimes das andere nur eine bremse die durch die Verhinderung von Wandel höchstens indirekt verantwortlich zu machen ist.

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Das Stichwort lautet "Anonymität".

Hat man keine Konsequenze zu fürchten sinkt auch die Hemmschwelle.

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Ich denke das Anarcho Kapitalismus die einzig valide Variante des Anarchismus ist, da die beiden Begriffe sich gegenseitig bedingen.

Anarchismus bedeutet die Ablehnung jeglicher Herrschaft und Zwangsautorität. Der Anarcho-Kapitalismus erfüllt dieses Prinzip konsequent, indem er sowohl staatliche als auch kollektive Zwangsstrukturen ablehnt und sich auf freiwillige Interaktionen, Privateigentum und den Nichtaggressionsprinzip (NAP) stützt.

1. Anarchismus impliziert die Abwesenheit von Zwangsautorität:

Kapitalismus führt zu Anarchismus, weil das Privateigentum den Staat als zentrale Autorität überflüssig macht.

Ohne staatliche oder zentrale Autorität gibt es keine Zwangsherrschaft, sondern nur freiwillige Kooperation.

Privateigentum verhindert Herrschaft, weil es individuelle Selbstbestimmung ermöglicht.

2. Warum Anarcho-Kommunismus kein echter Anarchismus ist:

Kommunismus basiert auf der kollektiven Kontrolle aller Ressourcen und lehnt individuelles Eigentum ab.

Diese kollektive Kontrolle erfordert jedoch eine zentrale Autorität, um sicherzustellen, dass niemand „Eigentum anhäuft“.

Dadurch wird eine Herrschaftsstruktur geschaffen, die das Individuum unterdrückt , genau das Gegenteil von Anarchismus.

Dies führt dazu, dass das Individuum vernichtet wird und dem Kollektiv dient, was eine Form von Zwang darstellt.

2.5 Der Widerspruch des Anarcho-Kommunismus:

Der Kommunismus kann keine natürliche Ordnung bieten, weil er das Individuum negiert.

Wenn kein individuelles Eigentum existiert, muss eine Autorität bestimmen, wer welche Ressourcen nutzen darf.

Dies ist mit Anarchismus unvereinbar, da Anarchismus jede Form der Zwangsautorität ablehnt.

3. Das Missverständnis der „Dschungel-Ethik“ und Anarchismus:

Wahre Anarchie bedeutet nicht „Macht setzt Recht“, sondern, dass Recht aus natürlichen Prinzipien (wie dem NAP) hervorgeht.

Privateigentum schützt vor der Willkürherrschaft der Stärkeren, da es objektive Eigentumsrechte gibt.

Anarcho-Kommunismus führt paradoxerweise genau zu der Herrschaft, die er vorgibt abzulehnen, indem er eine autoritäre Kontrolle über Ressourcen fordert.

Erklärung Anarchie:

Entgegen der falschen Behauptung, Anarchie bedeute Chaos und Gewalt, beschreibt es die „Ordnung durch spontane Selbstordnung“. Diese Ordnung ist Herrschaftsfrei. Herrschaft beschreibt einen Akt des Zwangs und der Gewalt gegen andere Menschen und deren freien Willen. In der Anarchie existiert keine Herrschaft. In einer anarchistischen Gesellschaft fußt die Organisation der Gesellschaft, die gesellschaftlichen Institutionen, Normen, Sitten und Regeln, nicht auf einem politischen Diktat, sondern auf spontaner Ordnung. Die Autoritären in dieser Gesellschaft legtimieren sich nicht durch Gewaltherrschaft, sondern durch Leisutung und Verdienst und werden freiwillig anerkannt. Die Gesellschaftsform in der das reine Chaos und die Gewalt herrscht, wird Anomie bezeichnet und hat aufgrund der fehlenden Ordnung nichts mit der Anarchie zu tun.

Erklärung Kapitalismus:

Eine widerspruchfreie Definition des Begriffes Kapitalismus, kann nur darin liegen, dass der Kapitalismus eine Gesellschaftsform ist, in dem ein freier Markt herrscht. Die Begriffe „Kapitalismus“, „Freier Markt“ oder auch „Voluntarismus“ stellen damit Synonyme dar. Ludwig von Mises hat sich ausführlich in seinem Buch „Liberalismus“ der Fragestellung nach dem Begriff Kapitalismus und Sozialismus gewidmet (Quelle raussuchen). Jeder Bereich des menschlichen Handelns, in welchem ein freier Markt realisiert ist, kann als kapitalistisch organisiert beschrieben werden, jeder Bereich in welchem dies nicht der Fall ist, kann dagegen als „planwirtschaftlich“ oder „sozialistisch“ beschrieben werden. Ludwig von Mises zeigt eindrucksvoll auf, dass es keine Mischform gibt und auch nicht geben kann.
Der Begriff des “Kapitalismus” wurde von Sozialisten zunächst verächtlich für das einzig nach Profit strebende Industrieunternehmertum gebraucht. Doch liberale Ökonomen okkupierten den Begriff und zeigten auf, dass es gerade das unternehmerische Gewinnstreben ist, welches Garant für Wohlstand und Fortschritt ist.
Kapitalismus beschreibt eine Form des unternehmerischen Handelns, welches grundlegend auf Privateigentum und freies Unternehmertum fußt. Der Unternehmer, welcher Privateigentum an Produktionsmitteln (Ressourcen, Maschinen, Betriebsmittel) hält, ist bestrebt die Kosten seiner Tätigkeit zu senken, jedoch die Leistung zu erhöhen. Dadurch werden innovative Produkte irgendwann billiger und breiter verfügbar, was in einer Marktwirtschaft zu gesellschaftlichen Fortschritt führt.
Der Unternehmer bewertet sein Handeln nach Gewinnen und Verlusten, diese werden durch Preise am Markt geregelt. Der Preis legt Angebot und Nachfrage auf dem Markt fest und sorgen so für eine wirtschaftliche Verteilung verfügbarer Ressourcen. Die Möglichkeit einer „Gewinn und Verlustrechnung“ ist an der Verfügbarkeit „des Preises“ der eingesetzten Ressourcen gekoppelt. Damit ist der Preis die notwendige Bedingung um langfristig Mehrwerte durch ein Unternehmen schaffen zu können. Gibt es keinen Preis, dann gibt es keine Möglichkeit über Gewinn oder Verlust entscheiden zu können. Gibt es keinen freien Markt, dann gibt es keinen Preis. Weitere Ausführungen hierzu findet man bei Ludwig von Mises („Die Gemeinwirtschaft“, Refrenz raussuchen).
Das Motiv des Profitstreben des Unternehmers ist der Motor des Fortschritts, denn nur dadurch werden Ressourcen wirtschaftlich verwendet. Wir sind davon überzeugt, dass Politik nicht die besseren Unternehmer sind.
Die marxistischen Denkschulen jedoch sind bestrebt das menschliche Handeln auf rein subjektiven und nicht objektiv messbarer Grundlagen zu begründen. Die Wirtschaft, so die Aussage, soll nicht den Zielen und dem Profit des Einzelnen dienen, sondern dem Gemeinwohl, indem demokratisch und nicht privatwirtschaftlich über die Verwendung der Ressourcen entschieden wird. Dieser Ansatz führte bisher in jedem praktizierten Fall zu Verschwendung und Fehlverteilung von Resourcen, zu Verteilungskämpfen und zu Armut.
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