Woran scheitert das klassische Modell grundsätzlich?
Es scheitert an der Vorstellung, was eine Ursache ist und was eine Wirkung. Denn im Allgemeinen existiert überhaupt keine plausible Erklärung dafür, wie eine Wirkung zustande kommt. Dort wird ein bestehender Zustand des Raums einfach verändert, obwohl er alle Geheimnisse dieser Welt gut erklären könnte, aber es scheint so, als hätte niemand das Bedürfnis, sich diesen fundamentalen Basis-Vorgang zu erklären.
Denn es lässt auf mächtige Konsequenzen schließen, die das übliche Vorstellungsmodell völlig ignoriert und gar nicht erst zur Kenntnis nimmt, dass das Universum deutlich einfacher gestrickt ist. Denn die erste Konsequenz, die den Determinismus begründet, ist, dass sich weder die Ursache noch die Wirkung verändert, sondern dass sich das Resultat ausschließlich nur aus perspektivischen Gründen verändern kann, wenn mindestens zwei Ursachen eine Operation auslösen, die wir auch als Addition verstehen, was räumlich betrachtet eine Überlagerung zweier Größen darstellt.
Jenes lässt sich mathematisch als A + B = C beschreiben, wobei die beiden Operanden A und B die invarianten gegenwärtigen quantitativen Ursachen darstellen und der Plus-Operator die Wirkung, wobei das Resultat C ein räumlich bidirektional richtungsorientiertes Verhältnis zu den genutzten Dimensionen darstellt.
Die Addition ist also eine Superpositionierung, aus einer 3D-Perspektive betrachtet, aber in der Tiefe eines 4D-Raums sind die Operanden zwei unterschiedliche Positionen, die einen Abstand bilden. Daher ist diese Addition auch als pythagoreische Addition zu betrachten, die in der 3D-Ebene eine räumliche Kontraktion verursacht und in der Tiefe der 4. Dimension eine Expansion. Betrachtet man das räumliche 3D-Verhalten als räumliche Längenkontraktion und die vierte Dimension als Zeit, dann dehnt sich natürlich diese Zeit, was man auch als Zeitdilatation bezeichnet.
Es ist also nur eine Frage der Interpretation, aber ich kann mir schlecht die Krümmung der Zeit vorstellen, obwohl die Zeit sicherlich alle Möglichkeiten durchspielt und sicherlich wieder von vorne beginnt, womit ich eigentlich begreifen sollte, dass die Zeit auch nur eine räumliche Dimension ist, weil sie sich wahrscheinlich auch krümmen lässt.
Die Ursache der Veränderung ist ein kleiner räumlicher Schritt in eine für uns nicht erkennbare Richtung, der aber für uns eine Änderung der Perspektive bedeutet, die von außen in die innersten Dimensionen weist, was wir letztendlich als zeitlichen Fortschritt verstehen. Womit alle Positionen zu jenem neuen Zeitpunkt eine neue Konstellation ihres gegenseitigen Überlagerungszustands bilden. Es bilden sich neue Summen der Addition und damit andere Resultate, wobei die Ursache weiterhin auf ewig unveränderlich im Raum verharren.
Es wird also nicht das kleinste Fünkchen Energie bemüht, um unsere Welt bewegt erscheinen zu lassen, denn wir nehmen nicht die Objekte wahr, sondern lediglich ihren variierenden Überlagerungszustand.
Damit ist Zeit eine völlig andere Perspektive und hat keine andere Eigenschaft als die der räumlichen Dimensionen, sondern wir können jene gleiche Eigenschaft nur nicht wahrnehmen.
Die Ordnung ist dann tatsächlich die Gravitation mit, denn der Grad der Krümmung kennzeichnet sich mit dem Quadrat der Entfernung. Womit nun der Raum das Maß aller Dinge darstellt und die Gravitation als die Reichweite der Wirkung verstanden werden kann, was ich auch als Tiefe in der 4. Dimension darstellen kann, wenn man die Ordnung der 1/r²-Regel nur als einen Abstand vom Koordinatenzentrum der gravitativen Quelle betrachtet, das bis zum Ende der Wirksamkeit immer auch gleichzeitig gegenwärtig ist und somit das gleichzeitige Vorhandensein von Ort und Impuls ermöglicht, womit die Unbestimmtheitsregeln gegenstandslos sind und ein indeterministisches Verhalten unsinnig ist.