Kinder und Jugend Psychiatrie?
Hey Leute,
ich bin 16 Jahre alt und habe eine Angststörung, Depressionen und eine Zwangsstörung. Ich bin seit einigen Wochen in Therapie, und meine Therapeutin hat mir geraten, eine stationäre Behandlung zu machen, um medikamentös eingestellt zu werden. Sie meinte, sie würde eine höhere Dosis Antidepressiva empfehlen.
Jetzt stehe ich vor der Frage: Sollte ich das wirklich machen oder nicht? Ich fühle mich hin- und hergerissen zwischen „Ich komme schon irgendwie klar, gehe wieder zur Schule(Ich war seit über 5 Monaten nicht mehr dort) und schaffe das“ und „Ich brauche Hilfe und gehe in die Klinik“. Ich bin mir unfassbar unsicher, was die richtige Entscheidung ist, aber ich habe auch das Gefühl, dass Schule momentan nicht der richtige Weg für mich ist. Vielleicht wäre es wirklich besser, meinen Fokus erstmal auf mich und meine Gesundheit zu legen.
Das Problem ist, dass ich dann höchstwahrscheinlich die Klasse wiederholen müsste, was ich eigentlich ungern tun würde – aber das sollte ja erstmal nebensächlich sein. Ich habe das Gefühl, dass ich zu krank für die Schule bin, aber zu „gesund“ für die Klinik. Ich weiß, dass es kein „zu gesund“ gibt, um sich Hilfe zu holen, aber dieses Gefühl bleibt trotzdem.
Ich versuche mir ständig einzureden, dass ich das schon alleine schaffe, und ich wollte nicht, dass es so weit kommt, dass ich in eine Klinik gehen muss. Aber vielleicht sollte ich einfach auf den Rat meiner Therapeutin hören. Mein Zustand schwankt auch sehr – Den einen Tag geht es mir gut und ich denke ich könnte wieder zur Schule gehen un den nächsten Tag schaffe ich es nichtmal aus dem Bett aufzustehe. Deshalb fällt es mir extrem schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.
Ich weiß nicht, was mich in der Klinik erwartet. Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir einen Rat geben, was ich jetzt tun sollte.
Danke im Voraus!❤️🩹