Bringt es etwas, wenn sich mein Onkel über die Hausärztin bei der kassenärztlichen Vereinigung beschwert?

Hallo,

mein Onkel war mit seiner Hausärztin überaus unzufrieden und hat nun entsprechend den Arzt gewechselt. Dennoch hat er einen sehr großen Groll auf sie und möchte sie bei der kassenärztlichen Vereinigung melden.

Bringt dies überhaupt etwas? Interessiert es die dort beziehungsweise verläuft es nicht im Sande?

Dies hat meinen Onkel gestört:

  • er musste immer etwa eine Stunde warten, obwohl er einen Termin hatte. Dies fand er jedoch nicht so schlimm, da gute Zeitschriften im Wartezimmer waren.
  • die Arzthelferinnen waren sehr barsch und unfreundlich
  • die Medikamente, die die Ärztin verschrieben hat, haben überhaupt nicht gewirkt.
  • die Ärztin wollte bei jedem Besuch eine Prostata Untersuchung durchführen. Mein Onkel weiß, dass dies sinnvoll ist. Aber nicht alle zwei Wochen, wenn bei allen vorherigen Untersuchungen alles bestens beziehungsweise ohne Befund war. Zudem hat es meinen Onkel sehr genervt, dass er erkältet war, die Ärztin zuerst wieder in den Finger in den Po stecken wollte. Sie hatte wohl so einen Art Fetisch.
  • am meisten hat mein Onkel es geärgert, dass die Ärztin einfach ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung die Berichte bei den Fachärzten angefordert hat. Mein Onkel hat nichts zu verbergen und es stand nichts wichtiges in den Berichten drin, aber im Normalfall frägt man doch, ob der Patient dies möchte.
  • zudem hat die Ärztin sich immer übertrieben positiv dargestellt, was wohl eine Art Manipulation war und gelogen, wenn sie Fehler gemacht hat.

Lohnt sich hierbei eine Beschwerde bei der kassenärztlichen Vereinigung oder interessiert dies keinen beziehungsweise verläuft im Sande. In Deutschland sind doch Ärzte Halbgötter in Weiß.

Ich bedanke mich für sinnvolle Antworten und wünsche alles Gute.

Beschwerde, Hausarzt, Kassenärztliche Vereinigung, Hausärztin

Bin ich für den Tod der Maus schuld?

Ich wohne am Arsch der Welt in einer überaus ländlichen Region.

Nachdem ich geduscht habe, muss ich ja das Fenster öffnen, damit der gesamte Dampf entwichen kann. Bei einem offenen Fenster besteht aber auch die Gefahr, dass ich schnell eine Maus im Bad habe.

Von Montag auf Dienstag musste ich die ganze Nacht eine Maus jagen, die ich mit einem Eimer fing. Sie sprang immer den Eimer hoch und versuchte heraus zu kommen. Sie war überaus fit sowie agil.

Sie machte einen überaus großen Lärm. Ich brachte sie jedoch nicht aus der Wohnung, da Bekannte meinten, dass ich sie mindestens einen Kilometer wegtragen muss, da Mäuse eine sehr gute Orientierung haben und ich sie sonst wieder schnell in der Wohnung habe. Ich nahm mir vor, dass ich dies am nächsten Abend mache.

Dienstag morgens war ich völlig übermüdet und musste früh gehen, da ich einen Termin hatte. Als ich abends zurück kam, war die Maus halbtot. Sie bewegte sich kaum, machte einen ziemlichen Buckel und stand auf ihren Hinterbeinen. Ich gab ihr etwas zu essen, was sie auch aß. Ich beobachte sie die gesamte Nacht und es schien, dass sie auf dem Weg der Besserung ist und es überleben würde. Als ich aber aufstand, lag sie tot im Eimer.

Die Tierarztpraxis meint, dass sie einen Herzinfarkt hatte. Sind Mäuse so empfindlich und können nicht einschätzen, wann sie Ruhe benötigen? Sicherlich war dies eine Stresssituation für sie, aber sie war ja nur gefangen und wurde nicht gejagt. Wäre dies nicht passiert, wenn ich sie in einer Lebendfalle gefangen hätte, wo sie sich hätte kaum bewegen können? So hat sie sich nun einen Tag quälen müssen und ist nun tot. Dies war alles andere als ideal.

Dies hat mir nun die gesamte Woche versaut, wenn es auch einige nicht verstehen können. Ich bereue sehr, dass ich sie Montags beziehungsweise Dienstag nachts nicht einen Kilometer weggetragen habe.

Ich legte die Maus in den Garten und innerhalb weniger Sekunden waren mehrere Schmeißfliegen drauf. Stadtbewohner sollen froh sein, dass sie in der Stadt wohnen. Diese Probleme haben sie nicht und der nächste Supermarkt, Bank, Post oder Apotheke ist auch nicht fünfzehn Kilometer entfernt.

Ja 67%
Nein 33%
Maus, Gesundheit, Tiere, Tod, Herzinfarkt
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