Wie funktioniert ein IBAN Generator?
Hallo,
Und zwar habe ich bei einer schlecht gemachten betrügerische dubiosen Webseite eine Fake IBAN eingegeben um ein Abo abzuschließen.
Ich wollte sehen ob man wirklich mit einem IBAN Generator bezahlen kann.
Naja ich habe einfach bei der Webseite irgendeine Adresse eingegeben, irgendein Namen, irgendeine Nummer und eben die Fake IBAN.
Die Zahlung wurde aber trotzdem abgeschlossen, was mich verwundert hat, und ich kann alles benutzten was im Abo ist.
Meine Frage, wie geht das? Bzw macht man sich Strafbar bzw. was passiert wenn Sie versuchen Geld von dem fake IBAN abzubuchen? Können die irgendwie wissen, dass ich dahinter stecke?
Danke!
2 Antworten
Hallo
Eine IBAN hat eine eingebaute Prüfziffer. Der Generator schaut einfach nur darauf, eine Nummer auszugeben, in der diese Prüfziffer (die sich aus den Anderen Stellen errechnet) Sinn ergibt. Ob es diese IBAN dann auch wirklich gibt - nicht immer.
Im Normalfall passiert jetzt folgendes: Innerhalb von wenigen Stunden oder einigen Tagen merkt das System der Seite, das die Buchung (Lastschrift) auf der IBAN nicht erfolgreich ist.
Je nach wirklichem "Wert" dieses Abos und Lust des Händlers ermittelt dieser dann weiter - oder eben nicht.
Im Normalfall wird einfach dein Konto gesperrt.
Im schlimmsten Fall kann eine Anzeige, Abmahnung und Gebühten folgen. Das passiert aber nur selten.
Wenn es ein Probeabo ist, machst du dich nicht Strafbar, weil man sowieso nichts bezahlen muss. Aber, wenn du ein kostenverpflichtetes Abo abschließt, machst du dich Strafbar, weil du das Geld nicht bezahlst.
nur isses eben miest kein "Probeabo" oder das was du darunter verstehtst. Sondern es ist ein ganz normaler vertrag mit einer besonderen Kündigungsmöglichkeit innerhalb einer definierten Anfanghszeit, z.B. eben 1 Monat. Der eigentliche Vertrag ist aber unbefristet und deshalb erfüllt es den Straftatbestand des versuchten Betruges.
Aber was bringt es die Abo-Anbieter, wenn das Abo schon kostenlos ist?
Völlig egal..
Falschangaben sind nicht legal..
Das ist meist direkt ein Kaufvertrag mit falschen Zahlungsdaten
Und da ich stark davon ausgehe, dass, wenn man nicht das eigene Bankkonto angibt, dann auch das Abo nicht beenden wird, kann der Anbieter auch nichts abbuchen und dann ists ganz offiziell Betrug
so lang du innerhalb des Probezeitraums wirksam kündigst würde ich da jetzt den Kunstbegriff "schwebender Betrug" einbringen. Ein richter wird es ab dem moment wenn 1cent zu zahlen ist. Man könnte allerdings auch mit einem Vermögensschaden aufgrund von Fakedaten argumentieren (ja.... meistens bezahlt man kostenlose Dinge mit seinen Daten).
Kurzum... lass so einen scheiß. Entweder du stehst dazu, oder du lässt es.
Falschangaben sind nicht Strafbar?
Ist kein.. Betrug?