Warum heulen die Bauern?
Warum streiken die Bauern eigentlich wenn die im Durchschnitt schon über 4000€ verdienen pro Person im Monat?
3 Antworten
Du hast keine Ahnung davon, umgerechnet für den Stundenlohn würdest du nicht arbeiten, jeden Tag ca. 10 Stunden ohne Urlaub, um soviel Netto zu haben, die Bauern bauchen deswegen so viel Tiere um leben zu können Ihr jammert immer wegen Massentierhaltung, mit 20 Kühen kann schon lange niemand mehr existieren, als Beruf zu wenig und als Nebenberuf zu viel, Du hast auch keine Ahnung wieviel die im Monat Nebenkosten haben, da musst mindestens 2 Monate dafür arbeiten oder sogar 4 Monate und was erst die Maschinen kosten , was das Gülefaß betrifft, kommen neue Vorschriften, und so ein Güllefaß kostet ca. 150 000€ je nach Größe
laufend kommen da neue Vorschriften da muss jedes mal sehr viel Geld investiert werden, eines der Vorschriften war: die kühe dürfen nicht mehr angebunden werden, dazu muss aber zuerst der Stall umgebaut werden für sehr viel Geld, dann mussten Gülegruben gebaut werden auch für viel Geld , aber der Milchpreis was sie für den liter milch bekommen ist zum kotzen, da werden die bauern gezwungen bis zu 150 Kühe zu haben, da braucht man sehr viel Futter bzw. Wiesen und Äcker
Naja ich wollte eigentlich nur damit ausdrücken, dass es nicht überall gleich ist.
Ob man in einem GPS gesteuerten Traktor mit Radio und Klimaanlage sitzt oder einen Alten Mähdrescher (ohne Klimaanlage, Radio, ...) vor oder nach dem Einsatz erstmal einen Tag lang in Stand bringen muss, ist halt ein Unterschied.
Das sind Familienbetriebe - die haben eigentlich keine Urlaub. Arbeiten 7 Tage die Woche. Der Opa steckt seine Rente in den Betrieb und arbeitet mit.
Sie verdienen noch viel zu wenig.
Und dazu kommt das die Landwirtschaft sehr sehr wichtig ist. Da sollte mehr investiert werden
"Durchschnitt" sagt nichts über den Gehalt der kleineren Landwirte aus.
Wobei das eher zu den kleineren Familiebetriebe zutrifft. Ich glaube als Arbeitnehmer eines riesigen Betriebs kann man auch entspannt leben.
Aber ich stimme dir zu. Als Kind eines Familienbetriebes, kenne ich da die Verhältnisse zwischen Freizeit und Arbeit ziemlich gut.