Ist es Shirk, in einem muslimischen Land,in dem die Demokratie herrscht, in das Militär zu gehen, und werde ich als Shahid sterben, sollte ein Krieg beginnen?

2 Antworten

Man darf sich selbstverständlich verteidigen und die Demokratie lehnen Muslime dann ab, wenn sich nicht alles an der Scharia orientiert. Es ist aber nicht verboten Gewalt anzuwenden, nur sollte jene verhältnismäßig sein (Sure 2,194).

Damals ging es zunächst um den Konflikt mit den Heiden, die die ersten Muslime aus Mekka vertrieben. Und wer auf "dem Wege Allahs" tötet und selbst getötet wird, zieht ins Paradies ein (etwa Sure 9,111 oder 3,169).

Man sollte jedoch keinen fremden Herrschern dienen, schau hier.

  1. Wäre es ein wahres islamisches Land, gäbe es dort keine Demokratie.
  2. Es heißt: als Shahid, nicht: als Jihad.

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Gemäß dem Islam ist es wichtig, dass Muslime die Befehle Allahs respektieren und sich an die islamischen Prinzipien halten. Der Prophet Muhammad hat uns gelehrt, dass der Jihad ein heiliger Kampf ist, der nur unter bestimmten Bedingungen und mit Zustimmung der muslimischen Führung geführt werden sollte.

In Bezug auf die Demokratie und den Militärdienst in einem muslimischen Land gibt es keine direkten Aussagen im Koran oder Hadith, die dies explizit verbieten oder erlauben.

Es ist jedoch wichtig, dass Muslime die Handlungen und Entscheidungen, die sie treffen, im Einklang mit den Prinzipien des Islam und der Scharia treffen.

Wenn du Bedenken hast, ob es als Shirk angesehen wird, im Militär zu dienen, das demokratisch geführt wird, empfehle ich dir, mit einem gelehrten Imam oder Gelehrten zu sprechen, der dir dabei helfen kann, die Situation genauer zu verstehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Online-Studiengang Tauhid