Gärtner tötet Bäume ab anstatt sie zu bescheiden. Habe ich Anspruch auf Schadensersatz?
Hallo Community.
Ich habe einen Gärtner beauftragt unsere 2 Buchen zu beschneiden, damit sie mehr in die Breite wachsen. Der Gärtner ist recht rabiat vorgegangen und hat die stattlichen Bäume auf ca. 1,50 Höhe abgesägt. Jetzt sind 2 Jahre vergangen und es sind bisher keine neuen Trieben gekommen - die Bäume sind praktisch tot!
Hier müssten also die restlichen Stämme gefällt und neue Bäume gepflanzt werden. Ist der Gärtner verantwortlich für seine offensichtlich mangelhafte Arbeit? Habe ich einen Anspruch auf Schadensersatz oder zumindest auf das Pflanzen neuer Bäume?
Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich würde mich über einen guten Rat freuen.
7 Antworten
Ich bin selbst in einem Betrieb tätig, der Bäume beschneidet. Ganz ehrlich: Du steckst da nie drin. Wenn du verlangst, daß sie in eine bestimmte Richtung wachsen, muß vieles weggeschnitten werden und ob das nachwächst weiß man nicht.
Allerdings: Auf 1,50m gestutzt? Buche? Wie alt? Wenn die Antwort jetzt mehr als 3 Jahre lautet, dann hat er sie gefällt...
Wenn Dir jemand jahrzehnte alte Bäume (auch wenn der Stamm nur 80cm im Durchmesser ist) in 1,5 m Höhe absägt, dann seit ihr beide mehr als dumm gewesen und wer dann glaubt, dass diese Stämme wieder ausschlagen der muß ja schon s**dumm sein.
Dann willst Du nach mehr als 2 Jahren Schadenersatz? Jeder Richter wird Dich auslachen. Aber geh mal erstmal zu einem Rechtsanwalt der wird das schon regeln (Dir das Geld aus der Tasche zu ziehen).
Mensch, vergiss es!!!
das ist nicht zurückgeschnitten, das ist gefällt. Mit 1,50m ist das ja unter den Ästen. Natürlich ist möglich daß neue Triebe kommen, aber nach 2 Jahren ist das ziemlich unwahrscheinlich (Wunder gibts ja immer wieder).
Einen Anspruch auf Schadensersatz hättest du wohl spätestenz zum folgenden Frühjahr ( Stichtag ist glaube der 30. Juni) nach den Schnittmaßnahmen stellen müssen, denn dann hättest du neue Austriebe sehen müssen. Jetzt ist es sicherlich zu spät, auch mit womöglich anderen Fehlern anzufangen - vielleicht hat er ja große Schnittwunden nicht fachgerecht verschlossen und behandelt?
Ein Fachmann war das bestimmt nicht, das war vielleicht eher ein Berufssäger. Du hättest dir den Kerl im Frühjahr nach dem Schnitt vornehmen und ihn zur kostenlosen Neupflanzung drängen müssen. Es gibt sehr viele Garten- pfleger, aber nur wenige davon sind wirkliche Fachleute.
also ich habe mal was gehört, dass man einen baum schätzen lassen kann, also von dem datum der fällung bis 100 jahre später (das wird irgendwie ausgerechnet, wie groß der dann ist u wieviel der dann wert ist) und das geld bekommt man dann. wie gesagt, ich habe es nur gehört. erkundige dich mal
Wer macht denn so einen Mist, das muss doch ein großer Baum gewesen sein bei 1m Durchmesser. Und dann auf 1,5m Höhe absägen. da kannst Du ihn gleich als Hackstock nehmen. Aber ich habe auch schon Gärtner gesehen, die haben Lebensbäume zu kurz geschnitten und versaut.
Der Durchmesser der stattlichen Buchen ist ca 1m. Die Aktion ist jetzt knapp 2 Jahre her. Kann da noch was nachkommen? Kann ja nicht angehen das die Bäume gefällt, anstatt zurück geschnitten wurden, oder?