Frage an Gläubige: ist Mohammedaner eine korrekte Bezeichnung für follower des "Propheten" Mohammed?


11.02.2025, 12:49

Begriffserklärung:

Mohammedaner – Anhänger der Lehre Mohammeds, die den Islam als ihre Religion anerkennen und sich nach den Geboten des Korans richten.

4 Antworten

"Muslim“ bedeutet „den Islam Ausübender“. Die Bezeichnung "Islam" ist für den Muslim wichtig, bedeutet sie doch „Unterwerfung“, „Hingabe“ oder „Übergabe“ (an Allah) und drückt, wie ein Historiker schreibt, „die innerste Einstellung derjenigen aus ..., die dem Predigen Mohammeds Gehör schenkten“. 

Muḥammad wurde ca. 570 u. Z. in Mekka (Saudi-Arabien) geboren. Sein Vater, Abd Allah, starb, ehe Muḥammad geboren wurde. Seine Mutter Amina starb, als er etwa 6 Jahre alt war. Zu jener Zeit verehrten die Araber Allah. Die zentrale Kultstätte lag im Mekkatal und wurde Kaaba genannt. In dem einfachen würfelförmigen Bauwerk wurde ein schwarzer Meteorit verehrt. Nach einer islamischen Legende „wurde die Kaaba ursprünglich von Adam nach einem himmlischen Prototyp errichtet und nach der Sintflut von Abraham und Ismael wieder erbaut“ (Philip K. Hitti, History of the Arabs). Es wurde ein Heiligtum für 360 Götzenbilder, eines für jeden Tag des Mondjahres.

Als Muḥammad größer wurde, begann er die religiösen Gebräuche seiner Zeit in Frage zu stellen. John Noss schreibt in seinem Buch Man’s Religions: „[Muḥammad] war durch die andauernden Streitereien, bei denen es ausschließlich um die Religion und die Ehre der Koraisch-Stammesführer [Muḥammad gehörte diesem Stamm an] ging, beunruhigt. Noch unzufriedener war er mit den primitiven Überbleibseln der arabischen Religion, dem götzendienerischen Polytheismus und dem Animismus, der Sittenlosigkeit bei religiösen Feiern und bei Märkten, dem üblichen Trinken, Spielen und Tanzen und dem Begraben lebender Säuglinge — unerwünschter Mädchen —, was nicht nur in Mekka, sondern in ganz Arabien praktiziert wurde“ (Sure 6:138, HA).

Muḥammad fühlte sich zum Propheten berufen, als er etwa 40 Jahre alt war. Er hatte die Gewohnheit, allein eine Höhle auf dem nahe gelegenen Berg Hira aufzusuchen, um zu meditieren. Er behauptete, daß er bei einer dieser Gelegenheiten zum Propheten berufen worden sei. Nach muslimischer Tradition gebot ihm ein Engel — später als Gabriel identifiziert —, während er dort war, im Namen Allahs zu rezitieren. Muḥammad reagierte nicht, worauf der Engel ihn packte und ihn so stark drückte, daß er es kaum aushielt. Dann wiederholte der Engel den Befehl. Und wiederum reagierte Muḥammad nicht, worauf der Engel ihn wiederum würgte. Das geschah dreimal, ehe Muḥammad zu rezitieren begann, was später als die erste einer Reihe von Offenbarungen betrachtet wurde, die den Qurʼān bilden.

Gemäß einer anderen Überlieferung wurden Muḥammad die göttlichen Eingebungen wie das Geläute einer Glocke geoffenbart (übersetzt aus dem Sahih von Al Buchari).


ExodiaX2C 
Beitragsersteller
 13.02.2025, 20:35

Natürlich würde ihn ein Engel würgen. Offensichtlich erstunken und erlogen vom "Propheten" Muhammad.

Diesen Namen würden Muslime sich selbst nicht geben, denn aus ihrer Sicht bedeutet "Muslim" so etwas wie "gottergeben" und so sehen sie sich selbst. Man kann das natürlich als Außenstehender tun, um zu unterstreichen, dass das besondere am Islam eben tatsächlich ist, dass der historische Mohamed, den man als Stammesführer und bei einer nicht so charmanten Auslegung als Warlord bezeichnen kann, eben in keiner anderen Religion eine Rolle spielt, während Muslime glauben, dass er ein Prophet gewesen sei.

Ich halte das für korrekt - U.a. auch deshalb, weil es rückständig klingt - So rückständig wie der Islam nunmal auch ist.