Essen im Bett warm halten?

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Ja, ich mache das tatsächlich immer. Egal welches Gericht, von Suppe bis Döner. Manchmal stelle ich mir auch meinen Morgenkaffee ins Bett, damit er noch länger warm bleibt. Leider kommt es oft zu kleinen oder größeren Unfällen... vor kurzem musste ich mir neue Matraze beschaffen, da das Absorbationsvermögen ausgeschöpft war.

Naja, kann ich euch empfehlen.

Schöne Grüße Euch


Es kommt darauf an, wie lange du es heiß halten willst. Sogar unter einer Sofadecke bleibt das Essen im Kochtopf ca. 1 Std. lang heiß. Einfach auf einen Stuhl stellen und in die Decke einpacken.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Koche gern

Ich kenne es ja, nur dazu muss man ein Echtes Daunenfederbett haben und die sind sauteuer. Heute auch kaum noch notwendig, man kann ja heizen.

Und es wurde beides warm, das Bett für die Kinder und das essen für den Mann.

Das kenne ich noch. Allerdings finde ich das gefährlich. Mein Vater hat sich einst schwer verbrannt weil seine Mutter einen Topf mit Milchreis in einem Sessel in eine Decke gewickelt hatte. Und er die Decke aus dem Sessel gezogen hat.

Sowas gehört nicht ins Bett und nicht in Sitzmöbel.

Das Prinzip geht aber auch in ungefährlich als Kochkiste

...Stichwort Kochkiste:

Wer hat’s erfunden? Kleine Geschichte der Kochkiste

Der eigentliche Erfinder der Kochkiste ist Karl von Drais (1785-1851). Er erfand neben der berühmten Draisine (ein Lauf-Fahrrad ohne Pedale), einer Musikmaschine und einer Schreibmaschine unter anderem auch eine Kochmaschine mit Kochkiste. Für manche Ideen war die Zeit jedoch erst später reif. Denn verbreitet hat sich die Kochkiste erst Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Bemühen heraus sparsam zu wirtschaften, denn Heizmaterial wie Brennholz war knapp. Für breite Schichten der Bevölkerung war es eine Erleichterung, vor allem für die schon damals berufstätige Frau bedeutete dies eine enorme Zeitersparnis. Das Essen musste nur morgens kurz angekocht werden, während ihrer Abwesenheit kochte die Speise in der Kochkiste fertig.

Eine Variante der Kochkiste war der Selbstkocher, diese Kochtonne ist von der Schweizerin Susanne Müller erfunden worden. Die Vorrichtung sollte ebenfalls Zeit und Energie einsparen. Kurz erhitzte Speisen garen darin ohne weitere Energiezufuhr in Abwesenheit der Köchin oder des Kochs langsam durch. Susanne Müller ging es vor allem um den gesundheitlichen Aspekt für die Frauen und Familien der Arbeiterklasse, die durch den Einsatz dieser praktischen Vorrichtung in den Genuss einer gesund zubereiteten warmen Mahlzeit kamen.

da nachzulesen:

https://www.waschbaer.de/magazin/kochkiste-energiesparend-kochen/