Druck und Höhe?

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Das haben sich schon viele zuvor gefragt und wird als "Hydrostatisches Paradoxon" bezeichnet.

Mit der Definition des Druckes und einer gedachten zylindrischen Wassersäule mit Volumen V ergibt sich:



und man sieht hier schön wie plötzlich die Fläche "A" aus der Gleichung herausfällt und damit der Druck von der Gesamtmasse der über einem stehenden Wassersäule unabhängig wird. Umgekehrt führt ein entsprechend "unten" herrschender Druck zu einer der Gleichung genügenden Höhe der Wassersäule.


Wenn der hydrostatische Druck nicht durch die Eintauchtiefe in der Flüssigkeit gegeben wäre, sondern durch die Menge der höher gelagerten Flüssigkeit, dann könntest Du Deinen Finger nicht einen Zentimeter in den Pazifischen Ozean tauchen, ohne dass der Finger durch den Wasserdruck augenblicklich zerquetscht wird. Die Wassermenge drückt schließlich nach Maßgabe der Wassertiefe auf den Ozeanboden und nicht auf Deinen Finger.