Darf man einem Praktikanten deswegen die Kündigung drohen?
Guten Tag,
Ich mache momentan ein FOS Praktikum bei einem ambulanten Pflegedienst in der Verwaltung. Dort sind ein anderer Praktikant und ich dafür zuständig das wie die Patienten Ordner Digitalisierung. Gestern wurden wir zu einem Gespräch gerufen. Dort sagte uns der Chef, wenn wir bis Ende Februar nicht fertig spart er unser Geld und sucht sich jemand anderen der das für ihn macht, für 520 €. Ich wollte nur anmerken, dass wir beide unter 18 sind und wir Probleme haben die Dokumente nach § zu sortieren.
6 Antworten
Wieso müssen Dokumente der Patientenakte nach Paragraphen sortiert werden?
Ja, auch eine Patientenakte ist in digitaler Form unterteilt. Diese Unterteilung ergibt sich aber zumeist aus dem Reiter.
Eine farbliche Darstellung des Versichertenstatus (Privat oder GKV) ist bspw möglich.
Ja, bei uns wurden bspw Gespräche nach §37.3 als solche bezeichnet.
Ich würde empfehlen, dass Ihr Euch erstmal die § anschaut, was, wann, wie lange Gesichert werden muss und dann den Scan mit Pat.Name und § im Dateiname ablegt
Es ist schon aus Datenschutzgründen extrem grenzwertig, dass er euch als Schüler Patientenakten digitalisieren lässt.
Insgesamt klingt die Tätigkeit nicht nach einem Praktikum (hier soll man ja Einblicke in den Betrieb bekommen), sondern nach einer Art Minijob.
Ihr seid Praktikanten und keine Hilfsarbeiter.
Wenn der euch monatelang nur Akten sortieren lässt ist das in meinen Augen kein Praktikum. Da soll er lieber mal vorsichtig sein was er macht.
Und selbst wenn er euch kündigen sollte, was besseres findet ihr immer!
Hi,
ja, das darf der Chef sagen. Er dürfte auch eure Arbeit bemängeln, wenn ihr beispielsweise zu langsam seid oder zu viele Fehler macht.
Da ihr ja sicher nicht vollkommen unbeaufsichtigt arbeitet könnt ihr euch an die Kollegen im Büro wenden, wenn ihr Fragen habt. Vielleicht fällt es euch dann auch leichter, die Akten zu sortieren, wenn euch noch einmal erklärt wird, worauf ihr achten müsst.
Wie sind 3 mal die Woche im Betrieb und bei fast 400 Patienten die hier betreut werden dauert das
Klingt so, als seid ihr in den Augen eures Chefs nur billige Arbeitskräfte. Auch im Praktikum kann innerhalb der Probezeit jederzeit von beiden Seiten aus gekündigt werden.