Darf jeder einfach so zu einer Beerdigung gehen?

8 Antworten

ja, das darf man. 

WEnn du so willst, ist eine Beerdigung was "öffentliches".

WEnn du das nicht willst, dann musst du den Tod bzw den Zeitpunkt der Beerdigung geheimhalten und nur den erwünschten Trauergästen bescheid sagen.

LIes mal Aufmerksam die Todesanzeigen: Immer wieder findet man: die Beisetzung fand auf Wunsch des verstorbenen in aller Stille statt.

Ich finde auch man sollte niemandem verbieten auf eine Beerdigung zu gehen. Warum auch? Jeder hat das Recht sich von dem Toten zu verabschieden, ich sehe da jetzt eicht kein Problem.


peachesx3 
Beitragsersteller
 31.01.2016, 19:31

Das kann man nur leider nicht geheim halten in diesem Fall.

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Nordseefan  31.01.2016, 20:55
@peachesx3

Musst nicht antworten, denn es ist schon sehr persönlich: Aber mich würde jetzt wirklich intressieren, warum man jemand den "Zutritt" zu einer Beeerdingung verwehren sollte.

Klar, man kann mit jemanden arg im Streit liegen und total wütened auf die Person sein. Aber es geht hier dann nicht um dich.

Oder der kommt lag im Streit mit dem Toten. Dann sollte man ihm aber zugestehen wieder mit sich und ihm ins reine zu kommen.

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Ein klares Jain.

Kirchliche Gottesdienste sind z.B. in Deutschland grundsätzlich öffentlich.

Und trotzdem kenne ich Fälle (leider auch in der eigenen engeren Verwandschaft), in denen der Verstorbene und oder die Angehörigen den klaren Wunsch geäußert habenm, dass bestimmte Menschen nicht zur Beerdigung zu kommen. 

In manchen Fällen hat man die nötigen Informationen so geschickt vorenthalten, dass bestimmte Menschen nicht kommen konnten.

Oder man hat die Beerdigung bewusst im kleinen Kreis gehalten und so gut wie niemanden informiert. Im Extremfall hat der Verstorbene eine anonyme Beisetzung verfügt: Da war dann überhaupt niemand dabei.

In einem Fall habe ich angeboten, als Pfarrer den Bestatter und den Sarg zu begleiten, sozusagen stellvertretend für die Angehörigen, die den Wunsch einer anonymen Beisetzung erfüllen wollten.

Also: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Sowohl zur Beerdigung, wie auch zur kirchlichen Hochzeit braucht man keine Einladung, um an der Zeremonie beizuwohnen.

Die Leute abzuhalten hinzugehen, wird wohl schwierig. Ob du deine Trauergäste schon in einem Testament benennen kannst, einen Versuch wär es wert. Dann solltest du dir nur jemand aussuchen, dem du vertraust, der deinen Wunsch dann auch umsetzt. Wobei die wenigsten wohl aus Neugier hingehen, eher als Pflicht betrachten. 


peachesx3 
Beitragsersteller
 31.01.2016, 19:47

Ich frage mich selber ich gehen soll oder nicht und ich bin mit der Person verwandt , und dann kommen einfach irgendwelche aus dem Dorf? Da fragt man sich ob die nicht fake sind. Danke für die Antwort.

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peachesx3 
Beitragsersteller
 31.01.2016, 17:01

Wenn man in einem kleinen Kaff lebt gibt's da schon so einige.

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kabbes69  31.01.2016, 17:10
@peachesx3

Hab auch so ein Kaff ;-), ich weiß schon welche du meinst, aber ich versuche immer das positive zu sehen, also sind die für mich nicht neugierig sondern haben einfach nix besseres zu tun, und somit kann ich sie bedauern. Und wenn ich selbst mal da unten liege, hoffe ich, dass es mich dann nicht mehr interess

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Verbieten kann man es nach meiner Hinsicht tatsächlich nicht. Und es gibt auch so dreiste Leute die so pietätlos sind. Die sind mit dem Schnellzug durch die Kinderstube gefahren.

Ich habe es auch schon beobachtet nur in den seltensten Fällen wird der/die denjenige Angesprochen und drauf hingewiesen das er/sie nicht erwünscht ist. Viele trauen sich das aber nicht zu weil es ihnen zu peinlich ist oder Angst haben in die Trauerfeier noch mehr Unruhe rein zu bringen.