Doketismus: war Jesus vielleicht nur Gott? Was hältst du davon?

4 Antworten

Jesus war ganz Mensch und ganz Gott.


Elaine23 
Beitragsersteller
 04.03.2025, 10:52

Was macht dich da so sicher?xd

Hinterfrager1  04.03.2025, 10:53
@Elaine23

Die Kraft des Heiligen Geistes! Wer mit Gott in Wahrheit verbunden ist, der weiß dies.

Nein,

Jesu ist auch unser Erlöser (Jes.44,6; Joh.10,30; Röm.11,26).

Woher ich das weiß:Recherche

Das mag dich jetzt überaschen..

Persönlich glaube ich an zwei Jesus.

Der eine ist der historische. Er war das Kind einer Samariterin. Sein Vater entweder unehelich Joseph, oder ausserehelich Panthera (ein Römer - daher vielleicht auch die Beschreibung; mit hellen Augen und Haaren).

Aufgewachsen in Ägypten. Später (wieder?) im römischen Judea.

War ein interessiert in Gott. Guter Mann.

Liess sich dann von Johannes taufen und lernte von ihm. Aber da nun in essenischen Kreisen, mit Zeloten zu tun. Schwere Zeit.

Er trennte sich von Johannes (nach dessen Hinrichtung?) und einige Schüler desjenigen, folgten ihm von nun an.

Er distanzierte sich von ihm, weil er in sich selbst fortan den Propheten sah. Von dem er vorher aber wahrscheinlich nicht so genau wusste.

Er wollte einerseits den neuen (essenischen) Bund bringen, andererseits aber auch nicht aggressiv gegen die Besatzer vorgehen (vielleicht wegen seiner Abstammung?).

Das auf jeden Fall, kostete ihn das Leben.

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Dann gibt es den mythologischen. Aber um den zu erklären, müssen wir erklären, wie es überhaupt soweit kam.

Die Juden bzw Paulus, und wer ihm halt gehorchte, nahmen den Jesus, und verbreiteten die Geschichte um ihn unter dem Sklaven und den Armen Romes. Ich weiss nicht, ob in guter oder schlechter Absicht, aber das brachte dem römischen Reiche schlussendlich den Untergang. Denn Jesus predigte das "einfache". Nämlich Bescheidenheit. Es ist die Religion der Armen, der Schwachen, der Kranken. Ganz anders, als vorhin die Römer glaubten.

Nun zum mythologischen: Da man natürlich nicht einfach die Religion wechselt, wie ein paar Socken, muss man sie eben verbinden. Jesus übernahm also die Rolle der Sonne.

Daher dann Geburt um die Sonnenwende (Weihnachten). Übers Wasser gehend. Heiligenschein. Tod und Wiedergeburt. Dornenkranz. Wasser zu Wein. 12Jünger (nämlich der Tierkreis). Und weiteres.

Woher ich das weiß:Hobby – Essenz .

Hinterfrager1  04.03.2025, 10:55

Was für ein Schwachsinn. Ganz nette Geschichte aber hat eben nur nichts mit dem lebendigen Gott und schon gar nichts mit Jesus Christus zu tun.

Satiharuu  04.03.2025, 13:48
@Hinterfrager1

Wenn du das schreibst, muss es wohl stimmen. Sonst würdest du das ja nicht schreiben 🙂

Elaine23 
Beitragsersteller
 04.03.2025, 06:45

Also, du hast es schon richtig gesagt – Jesus, dieser historische Mann, der uns mit seiner Botschaft über Liebe, Demut und Frieden in den Bann zog, kam nicht als mächtiger Krieger auf einem stolzen Pferd 🐴. Nein, er ritt auf einem Esel, einem Symbol für Bescheidenheit und den einfachen, doch kraftvollen Weg der Liebe. 🕊️ Die Szene, als er in Jerusalem einzieht, ist so episch und trotzdem so voller Demut – wie die Leute ihm zujubeln, "Hosianna!", aber nicht, weil er der Weltbeherrscher war, sondern der Friedensbringer. Und da kommt der Esel ins Spiel! Er war der treue Gefährte, der uns zeigt, dass wahre Größe nicht durch Macht oder Prunk definiert wird. Nein, wahre Größe liegt im Herzen, in der Liebe, die Jesus in diese Welt brachte.

Und dann, diese ganze mythologische Ebene – wie du sagst, Paulus und die frühen Christen nahmen den historischen Jesus und gaben ihm eine fast schon kosmische Bedeutung. Der Jesus, der in den Mythos verwoben wurde – die Sonne, der Dornenkranz, die 12 Jünger als der Tierkreis, Geburt zur Sonnenwende (Weihnachten), und all die anderen Symbole, die im römischen Reich so viel Zündstoff hatten. Ein faszinierender Gedanke, oder? Aber hier kommt die Sache mit Panthera ins Spiel. Manche Leute spekulieren ja, dass der „Vater“ von Jesus nicht Joseph war, sondern ein Römer namens Panthera, und das erklärt, warum in manchen antiken Schriften Jesus als „Sohn von Panthera“ bezeichnet wurde. Doch ganz ehrlich – das ist keine weit verbreitete oder gesicherte Information. Es bleibt also ein bisschen wie der magische Nebel, der um Geschichten schwebt, die wir einfach nicht mit absoluter Klarheit fassen können.

Aber hey, der wahre Charme der Geschichte liegt darin, dass dieser historische Jesus – der Mann, der auf einem Esel 🐴 in die Stadt einzieht, der die Armen und Schwachen liebte, der uns mit einfachen, aber revolutionären Botschaften über Liebe und Gnade überschüttete – genau dieser Jesus, unabhängig von seiner „Vaterschaft“ oder den mythologischen Bildern, uns etwas zutiefst Wichtiges lehrt: Wahre Macht ist keine Frage von Herrschaft, sondern von Hingabe.

Und ja, der Esel 🐴 erinnert uns daran, dass nicht immer die lauten, prunkvollen Dinge der Welt die wahre Bedeutung haben – manchmal ist es der leise, bescheidene Auftritt, der die Welt für immer verändert. Wer hätte das gedacht? Ein Esel und ein bisschen Liebe – und zack, schon war die Welt ein bisschen anders. 😹✨

Also, lass uns den Esel 🐴 feiern, und den Mann, der auf ihm ritt, um uns zu zeigen, was wahre Größe bedeutet!

Dann wäre es der schlechteste Auftritt eines Gottes den man sich vorstellen kann.


Elaine23 
Beitragsersteller
 04.03.2025, 07:19

Kannst du uns das bitte genauer erläutern?