Welche Kamera wäre die bessere Wahl?
Würdet ihr eine gebrauchte Panasonic Lumix DC-FZ82 von 2017 in sehr gutem Zustand für 289€ kaufen?
Oder würdet ihr eher zum Nachfolger greifen? Die Panasonic Lumix DC-FZ82D ist 2024 erschienen und hat ein verbessertes Display, einen besseren Sucher und USB-C. Sie kostet aktuell 419€.
6 Antworten
Hallo
1.) nun ja es sind im wesentlichen die selben Kameras, die D Version ist für Europamärkte mit USB C Buchse und sperates Ladenetzteil. Zudem wurde der 2,4K OLED EVF Sucher der FZ300/1000/2000 verbaut, damit sieht man einigermassen denn Schärfepunkt und kann manuel focusiern. Der Epson Sucher steckt auch in Canon, Fuji, Sony, Olympus Mittelkasse. Der typische FZ82 User braucht das nicht aber es ist für Smartphoneumsteiger nötig. Wer mit der Kamera arbeiten will/muss wird den besseren Sucher haben wollen/brauchen
2.) die ab 2020 rumorte FZ90 (mit TZ90 Sensor) kommt wohl nicht, bliebt abzuwaren ob eine FZ300D oder FZ400 kommt.
3.) ab/nach 2017 war die FZ82 für 329€ UVP das Schnäppchen in dem Superzoombridge Segment mit EVF Sucher. Die FZ82 wurde Jahrelang bis Corona online für 230€ aufwärts verkauft erst nach 2022 sind die Preise auf UVP und drüber angezogen.
4.) die FZ82 kann vieles aber kann nix richtig gut. Aber besser als gar keine Kamera und viele sind mit dem gebotenen zufrieden vor allen für Urlaub und Sportreportage. Nicht jeder braucht Kameratechnik für 1,2x,1,8 Meter Plakate. 99,9% der Bilder werden kaum grösser als in 1080 oder 1280 auf Monitoren berachtet oder maximal in DIN A4 auf einem Billigtintenpisser mit Billigtinte auf Billigpapier ausgedruckt. Das ist gut genug für" Vollformatqualität". Die Zoom Optik ist bei genug Licht (ISO 100) zwischen 24 bis 800mm Kleinbild gut genug für Zeitungsreportagen und wenn ein Ufo landet werden auch die 1200mm/KB mit Intelligenten Zoom (5000mm/KB bei HD Direktauslesung) gut genug für die Bild Zeitung sein.
5.) der Punkt ist die FZ82 ergänzt Oberklasse Smartphones nach 2018 über 100mm Kleinbild Motive und für Sport/Wildlife bzw das ist der Hauptgrund warum sich immer noch Superzooms und Travelbridges ab 20 fach Zoom gut verkaufen
6.) Ich würde einem Frischling raten so ein Gerät gebraucht einzukaufen ausser er muss damit arbeiten und braucht was absolut zuverlässiges. Der Punkt ist solche Amateurkameras sind beim Profieinsatz als Hauptkamera nach wenigen Monaten verschlissen aber als Spezialkamera für sporadische Einsätze fuktioniert die Jahrelang. Bevor ich für Reportage im Lokalsport 1200€ in ein 2 kg Telezoom investiere und ständig rumschleife greif ich zu einer Lumix FZ oder Sony RX für Telezoomarbeiten und Sportvideoclips. Bei so einer billigen Kamera kann man innerhalb weniger Wochen den RoI erreichen und kommt dann in die" Verdienzone". Aber ich würde eher eine FZ300 oder FZ1000 anschaffen weil die grössere Einsatzbandbreiten haben und ähnlich gross/schwer sind. Zudem "hasse" in Motorzoom bei Sport/Wildlife. Aber in der Prosumer Klasse ist seit 2014 Drive by Wire Zoom üblich.
Kommt halt drauf an, was du überhaupt von der Kamera erwartest.
Beides sind Schönwetter-Urlaubsknipsen, die halt nur einen besonders langen Zoom bieten aber ansonsten einen winzigen Handysensor im Inneren haben. Daher liefern sie in schlechten Lichtbedingungen eher schlechte Ergebnisse.
Ich würde die gebrauchte für 289€ kaufen.
Ich nutze einige Kameras von 2005 und 2010, funktionieren einwandfrei.
Ist egal, da geht's nur um USB-C weil das vorgeschrieben ist. Der winzige Sensor bleibt. Für 289€ sicherlich nicht schlecht aber Wunder darfst du nicht erwarten, vor allem bei Schwachlicht.
Beides Elektroschrott. Da würde ich eher eine FZ1000 holen. Zwar auch kein gigantisches Niveau, aber immer noch deutlich besser als die genannten Dinger.