Warum baut sich das Magnetfeld einer Spule bei Gleichstrom ab?
Die Spule erzeugt ja im Einschaltmoment ein Magnetfeld. DIeses wird aber abgebaut und die Spule ist dann nur noch eine Leiterschleife.
Wird das Magnetfeldabgebaut weil es keine Spanungsänderung mehr gibt? D.h Selbstinduktion tritt nur auf wenn es eine permanente Spannungsänderung gibt...(so wie bei Wechselspannug)
7 Antworten
Falsche Frage. Das Magnetfeld baut sich bei Gleichstrom nicht ab, daher kann ich auch nicht erklären warum das so ist
Ganz im Gegenteil, bei Wechselstrom hast abwechselnd Magnetfeld und dann wieder keines.
Genau anderes rum.
Beim Einschalten, vorausgesetzt vor dem Einschalten fließt kein Strom durch die Spule, ist der Strom durch die Spule iL=0. Damit ist auch das Magnetfeld in einer Spule B=0.
Beim Einschalten entsteht erst mal ein magnetisches Feld, welches der Ursache entgegenwirkt. Mit der Zeit geht dieses Feld gegen Null, jedoch sorgt der Stromfluss erzeugt durch die Einschaltspannung und der Last (Widerstand in Reihe zur Spule) ein magnetisches Feld.
Warum willst Du eine falsche Behauptung begründen?
Strom durch Spule bewirkt immer ein Magnetfeld, egal ob der Strom gerade jetzt zu fließen beginnt oder schon 100 Stunden ein ist.
Aber:
Durch das Einschalten des Stromes entsteht eine Selbstinduktionsspannung, die bewirkt, dass sich der Strom nicht schlagartig ändern lässt, sondern nur fließend.
Eine Spule ist auch bei Gleichstrom magnetisch. Aber umgekeht, wenn Du Strom induizehren willst wrauchst Du ein wechselndes Magnetfeld.
Maxwell Gleichungen. Googeln
Mario