Ohrschmerzen beim Fahrradfahren?

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Ich habe auch immer Ohrenschmerzen durch Fahrtwind beim Fahrradfahren und spazieren gehen.

Ab über ~18°C hören sie bei mir zwar meist auf, nichtsdestotrotz fahre ich auf dem Rad eigentlich immer mit fest "zusammen gekügelten" Wattebällchen im Hörkanal.

Selbstverständlich aufpassen:

Das Bällchen nicht zu klein knüllen, sonst kann es zu weit in den Hörkanal hineinrutschen (das tut weh und ist schwierig wieder herauszubekommen).

Das Bällchen wirklich fest verknüllen, sonst kommt zu viel (kalter) Wind durch, der den Hörkanal bei empfindlichen Menschen auskühlt. Das führt zu dieser Schmerzreaktion im Ohr (zumindest bei mir und bei einigen wenigen Bekannten ist das der Grund. Im Gespräch hatten wir übrigens herausgefunden, dass wir alle schon einmal eine Mittelohrentzündung hatten. ;))

Der Vorteil an Watte statt Schaumstoff ist, dass es günstiger ist, Außengeräusche weniger stark schluckt und sehr angenehm im Ohr sitzt.

Im Notfall tut es auch ein verknülltes Stückchen Papiertaschentuch. Das ist aber unangenehmer zu tragen und auch weniger Winddicht.

Ich hatte das Problem kurz nach einer Mittelohrentzündung. Habe dann immer in-ear Kopfhörer reingesteckt (ohne Musik draufzuhaben). Das ist bequemer als Ohropax, man hört gut und der Gehörgang ist vor Wind geschützt.

Die Frage ist zwar schon älter, aber falls noch jemand das selbe Problem hat, möchte ich gerne meine Lösung mitteilen. Ich habe mir Wolle für die Ohren von "Akustika" geholt, extra für Windschutz. Die haben dieses Problem wirklich komplett behoben und man hört noch alles. Ist wirklich nicht teuer und man hat lange etwas von der Packung :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Oropax dichten wirklich zu sehr den Gehörgang ab, aber es gibt da so Ohrstöpsel aus Schaumgummi vom Hersteller Bilsom.