Kulanz bei Wohnberechtigungsschein?
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Hallo, wir haben als junge dreiköpfige Familie (neugeborene Tochter) 2016 über eine Baugenossenschaft eine Wohnung bezogen (mit paragraph 5 schein). Die wohnung hat 71,9qm. Nach gut 5 Jahren möchten wir wieder in getrennten Wohnungen wohnen, sind aber beide weiterhin für unsere tochter da und haben ein gutes, freundschaftliches Verhältnis zu einander. Der Mietvertrag lief bisher über mich, und soll nun auf meine Freundin umgeschrieben werden. Die Genossenschaft hat dem zugestimmt, allerdings wird der Vertrags neu aufgesetzt werden müssen und daher erneut ein Wohnberechtigungsschein notwendig so die Genossenschaft - nach der Beantragung, nun die Antwort vom Amt, die Wohnung sei für 2 personen (Mutter und Tochter) zu groß - sie dürfe max 70qm betragen. Verliert meine tochter nun ihr trautes Heim sowie freunde und soziales Umfeld aufgrund von 1,9qm? Oder besteht da hoffnung auf Kulanz? Das skurrile an der Sache ist ja, würde ich in der Wohnung bleiben, und sie beide ausziehen, wäre alles kein Problem, weil der Vertrag weiter über mich laufen würde, und ich könnte allein in den 71,9qm wohnen... das macht doch alles keinen Sinn. Ich stehe nun in der Zwickmühle Angst zu haben meine Zusage für eine neue Wohnung zu unterschreiben (wonach ich in Hamburg laaaaange suchen musste), weil nicht klar ist ob meine Familie weiterhin in ihrer Wohnung bleiben kann - und tue ich es nicht, verliere ich die Option auf die neue Bleibe. Freue mich über jede Hilfe und Ratschläge!
2 Antworten
Hilfe und Ratschläge!
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Du brauchst keine Ratschläge - Du brauchst den Berechtigungsschein ...
... und den bekommst Du nicht hier sondern auf dem Wohnungsamt.
Ich vermute mal, dass je nach Wohnungsmarkt, die 1,9 m² nicht das Problem darstellen.
- Antrag stellen.
- nachfragen
- ggf. die "Geringfügigkeit und den Wohnungsmarkt ins Feld führen
so habe ich das ja nicht gemeint, schon klar, dass es ohne die Trennung das Problem gar nicht geben würde, nur, würde ich mit meiner Tochter in der Wohnung bleiben, würde der Vertrag nicht neu aufgesetzt werden, und es wäre kein Problem. Bleibt die Mutter mit der Tochter ist es ein Problem - aufgrund von 1,9qm... alle anderen Unterlagen sind ok... naja, wir werden sehen wie das Amt reagiert. Danke für die Antwort. Der Tipp mit der Geringfügigkeit/Wohnungsmarkt ist ein gutes Argument
Ergänzung:
Verliert meine tochter nun ihr trautes Heim sowie freunde und soziales umfeld aufgrund von 1,9qm?
Das ist ja wohl der falsche Ansatz. Der Grund würde nicht in dem 1.9m² sondern in Eurer Trennung liegen.
Soviel Ehrlichkeit sollte man schon gelten lassen und keine falschen Beschuldigungen machen und anderen in die Schuhe schieben.
Leider ist es so, dass die Wohnberechtigung neu geprüft wird. Da steht einem nur eine gewisse qm-Anzahl zur Verfügung. Demnach wird die Wohnung wohl nicht mehr genehmigt werden.