Asbest in Kunststofflampenfassung?

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Duroplast war schon seit je her für Lampenfassungen eher asbestfrei genau wie die teuren Höchsstemperatur-Keramikfassungen.

Zu 99,99% dürfze daher kein Asbest in dieser Lampenfassung enthalten gewesen sein, selbst nicht bei Produkten aus weit früheren Produktionsdaten der ehem. BRD oder DDR. Asbest machte da einfach keinen Sinn im Produkt, da selbst altes Duroplast bzw. ganz weit zurück das sogenannte Bakelit bereits spätestens bei etwa 300 Grad dicke Backen machte.

Zudem wäre bei einem Kunstharz-Combinationswerkstoff selbst tatsächlich enthaltenes Fasermaterial bei einem einzigen Materialausbruch irrelevant, da der kleine mineralische Faseranteil in sich dabei ja sehr fest und unporös im Kunstharz gebunden wäre.

Anders sähe es bei früheren "echten" Faserverbundwerkstoffen wie Eternit, GFK und ähnlichem aus, aber das traf auf elektronische Fassungsteile aus Plaste oder Keramik auch eher nicht zu.

Liebe Leser :)

Ich kenne die Lage leider in Deutschland nicht genau, aber in Österreich wurde der Werkstoff 1990 verboten und EU weit ab 2005.

In Fernost, Afrika und in en Amerrrikanischen Ländern wurde es noch lang verbaut und teils noch heute verwendet.

Desweiteren, wird dieses hochgefährliche produkt auch in Artikeln und Waren aus Fern-Ost noch verbaut.

Siehe quelle:

https://www.lgl.bayern.de/produkte/chemikalien/ueberpruefungen/ue_2005_thermoskannen.htm

Bin in dem Beteich beruflich tätig, hoffe ich konnte Helfen.

Mfg

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

garantiert nicht mehr. schon seit den 1970ern war Astbest so böse, dass man es nicht mehr verbaut hat. und selbst wenn, die eine oder 2 Fasern die sich da gelöst haben könnten, würden keine Astbestose auslösen.

Nein, 1993 hat man keinen Asbest mehr verwendet, schon gar nicht in Publikumsprodukten.