Kontakt zum Vater abbrechen?

Hallo, ich möchte jetzt nicht alles erwähnen, weil es ein sonst zu viel wird. Meine Eltern sind leider sehr egoistisch und denken nur an sich. Mit meiner Mutter habe ich seit langer Zeit kein Kontakt, was zwar schade ist, aber leider so sein müsste, weil sie mit mir damals wirklich sehr schlimm umgegangen ist (Hat mich oft geschlagen und wollte mich abstechen, usw.).

Mit meinem Vater habe ich manchmal noch telefonisch Kontakt (Habe ihn 1,5 Jahre nicht mehr persönlich gesehen). Jedoch merke ich, dass er sich nicht für nicht interessiert. Ihm ist es egal was ich mache, wie es mir geht. Ich habe das Gefühl ihm ist alles gleichgültig. Wenn ich ihn Mal Anrufe, versuche nur ich das Gespräch irgendwie am laufen zu halten. Aber er sagt gar nichts. Letztens gab es ein Problem, in meiner Wohnung mit dem wasser, ich habe ihn dann angerufen und wollte ihn fragen ob er wusste, was das sein könnte. Er hat dann gesagt, er habe keine Zeit und dann meinte ich was ich den machen solle, dann hat er einfach aufgelegt. Selbst wenn meine Wohnung abbrennen würde wäre es ihm quasi egal.

Ich habe ihm Mal gesagt ob er mich mag, und dann meinte er ja. Aber wenn ich jemanden mag, dann muss ich mich doch auch für ihn interessieren und ihn Mal anrufen (hat er fast noch nie gemacht). Oder verstehe ich das falsch. Dadurch das er gesagt hat, er mag mich, habe ich den Kontakt auch noch nicht abgebrochen. Was soll ich eigentlich machen, soll ich seine Telefonnummer löschen?

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Wie kann ich den Kontakt zum Vater abbrechen?

Ich bin heute 47 Jahre alt, die jüngste von drei Schwestern. Mein Vater ist heute 81 Jahre alt, meine Mutter starb vor 16 Jahren. Mein Vater lebt mit einer neuen, sehr netten Lebensgefährtin zusammen.

Nun war meine Kindheit geprägt von einem Leben, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse waren, mein Vater hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er sich Söhne gewünscht hat. Ich kann nicht sagen, dass ich eine schlechte Kindheit hatte. Meine Mutter war desinteressiert an mir, hat mir auch öfter gesagt, dass ich kein Wunschkind sei. Trotz allem bin ich ganz gut aufgewachsen, ich kenne es ja auch nicht anders.

Seit vielen Jahren schon merke ich, dass die Zeit zusammen mit meinem Vater immer belastender für mich wird. Er interessiert sich nicht für mich, gibt mir in jedem Telefonat das Gefühl, dass er mir nicht zuhört. Das hat er früher schon immer gemacht. Kam ich aufgeregt von einem Ausflug nach Hause oder wollte etwas für mich Wichtiges aus der Schule erzählen, dann wurde das Thema gewechselt oder es kamen Bemerkungen wie "ach je ach je, wie aufregend" Mir wurde immer das Gefühl vermittelt, dass es nicht wichtig ist, was ich zu erzählen habe.

Heute bin ich glücklich verheiratet und mit steigendem Alter (ich habe zudem einen recht anspruchsvollen Beruf) möchte ich mich immer weniger mit Energiefressern auseinandersetzen.

Ein Telefonat Anfang des letzten Jahres : er fragte mich, was es Neues gäbe. Ich antwortete ihm, dass ich tatsächlich schon zwei Wochen mit einer straken Grippe zu tun habe. Darauf er:" Och, bist Du krank gewesen? Du armes Kind". Mit einem dämlichen Unterton, der mir verriet, dass ich doch bitte nicht jammern soll. Was soll ich dazu dann noch sagen. Ich bin seit einem Jahr nicht bei ihm zu Besuch gewesen, habe bisher immer Ausreden gesucht. Auch für Weihnachten habe ich eine Ausrede gefunden, ich wollte einfach nicht mit ihm zusammen sein.

Meine Frage ist nun, soll ich ihm alles einmal vor die Füße werfen und ihm meine Meinung sagen (ich bin mir nicht sicher, dass er verstehen würde, um was es mir geht) oder soll ich einfach alles ausschleichen lassen. Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll.

Vielleicht kennt jemand eine ähnliche Situation ?

Vorab vielen Dank

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Soll ich den Kontakt zum Vater abbrechen?

Hallo, ich habe immense Probleme mit meinem Vater und weiss nicht ob ich den Kontakt zu ihm abbrechen soll oder nicht. Ich beginne mal von Anfang an: Er war immer ein guter Vater, sehr gut sogar. Leider trennten sich meine Eltern vor gut einem Jahr. Mein Vater fing an zu trinken, obwohl er unter Epilepsie leidet... . Nunja er ging nicht mehr zu arbeit, und wenn dann betrunken. Befor er gekündigt werden konnte, ist er für ca 8 Monate krankgeschrieben worden, da er unter dem Alkoholeinfluss immer wieder Epileptische Anfälle bekommen hat. Während er betrunken war, hatte er in der Innenstadt Pralinenschachteln gekauft und wildfremden Frauen auf der Strasse geschenkt. Alles in allem hatte er nach dieser und anderen, mir leider verheimlichten Aktionen -4000€ auf dem Konto. Verwandte meiner MUTTER halfen ihm aus dem schlamassel teilweisse rauszukommen. Er durfte bei ihnen Mietfrei ca 1-2 Monate leben. Er wurde “normal“ und ich baute Kontakt zu ihm auf. Dieser hielt auch einige Wochen bis Monate. Er wurde Rückfällig und seine beiden, einzigen Söhne waren ihm egal. Er beleidigte uns als wir angerufen hatten. Das blieb 6 Monate so und danach rief uns das Krankenhaus an. Sie wollten, dass wir seine Medikamente bringen, daraufhin nach ca 14 Tagen im Krankenhaus. War er wieder “normal“ ich baute Kontakt zu ihm auf und das Spielchen begann von neu. Wir waren ihm egal er hat uns beleidigt... ich vollidiot habe das Spielchen noch mittgespielt. Ich bin am verzweifeln, er kam heute bei uns an und wollte mir beim Zeitungen austragen helfen. Ich lehnte die hilfe ab und ich habe gesagt warum ich mit ihm so wütend rede, dass er immer betrunken ist... und, dass er meine Mutter und mich immer betrunken beleidigt und fertig macht. Er sagte stolz er habe auch über meinen Bruder schlecht geredet. Nun ist der Punkt gekommen wo ich nichts mehr zu tun haben will. Es ist aber extrem schwer, da er früher der beste Vater der Welt war. Ich durfte zwar fast nie haben was ich wollte, da es uns echt dreckig ging, aber trotzdem war er super! Ausserdem ist er schliesslich mein Zeuger. Hinzu kommt noch, dass ich sehr empathisch bin und jedem Menschen eine zweite, dritte, vierte Chance gebe. Was meint ihr? Soll ich den Kontakt abbrechen? Wie soll ich das überwinden? LG Ewald, 14

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Soll ich den Kontakt zu Familie abbrechen?

Achtung: Langer Text

Hallo, ihr da draußen.
Ich liege mal wieder wach wegen meinen Gedanken.

Ich bin 15 Jahre alt und in 7 Monaten ist die Zeit gekommen, wo ich ausziehen darf. Ich mache mir viele Gedanken darüber, ob ich mit meiner Familie noch Kontakt haben möchte - da ich nun die Entscheidungsgewalt habe, ob ich sie in meiner Nähe haben möchte oder nicht.

Ihr müsst wissen, mein Vater ist Alkoholiker. Das Leben mit ihm war oft grausam. Er wurde mir gegenüber oft physisch & psychisch gewalttätig. Er war aber nicht nur mir gegenüber gewalttätig. Er hat auch schon einmal versucht meine Mutter zu ermorden - Und das ist noch eine der weniger schlimmen Taten.

Immer wenn meine Mutter mit ihm Streit hatte, ging sie fort. Ich war dann alleine mit ihm. Ich fürchtete mich immer sehr, davor mit ihm allein zu sein.

Einmal hat er meinen Kopf gegen mein Bett geschlagen, bis mein ganzen Gesicht mit Blut verschmiert war. Ich war ca 9 Jahre alt.

Ich versuchte, bei meinen Familienmitgliedern Hilfe zu holen, doch sie wiesen mich ab, und meinten, dass ich meinen Vater lieben müsse.

Heute weiß ich, dass sie gewusst haben, was für ein Mensch er war. Es war ihnen nur egal - Sie mussten sich nämlich nicht mit ihm abgeben.

Ich möchte kein Mitleid, nur eure Meinung - Soll ich diesen Schritt wagen? Mit meinen Vater werde ich ganz bestimmt den Kontakt abbrechen - das steht fest. Doch mit meiner restliche Familie - darüber habe ich noch nie so intensiv nachgedacht.

Ps: Ich weiß, es ist nicht überaus klug von mir, diesen Beitrag um 4:00 Uhr in der Früh zu posten, weil ich dadurch wohl nicht so viele Antworten bekommen werde - da die meisten Gutefrage.net-Nutzer wohl schlafen. Ich wollte allerdings auch nur zum Teil meine Gedanken loswerden.

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Auf Instagram gibt es eine Seite, die hierzu informiert: lieschenmuller0815

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Kontakt zu Eltern abbrechen nach Abitur aber wie?

Ich versuche es so kurz wie möglich zu machen:

Zu meinen Eltern habe ich ein durchwachsenes Verhältnis.

Mit meiner Mitter verstehe ich mich manchmal sehr gut, wir erzählen uns dann gegenseitig viel voneinander, es freut sie eine Tochter wie mich zu haben, sie versucht mir immer alles zu ermöglichen (was bisher immer geklappt hat) und es ist alles gut. Wenn wir uns streiten ist alles ganz anders... Sie wirft mir Dinge vor, für die ich nichts kann, fragt sich womit sie es verdient hat so ein Kind zu bekommen und erzählt wie glücklich sie früher gewesen ist.

Zu meinem Vater habe ich ein schlechtes Verhältnis. Als ich jünger war hat er mich sehr häufig geschlagen (hat aufgehört als ich 12 war) das ist immer dann passiert, wenn ich mich mit meinem Bruder gestritten habe. Er hat sich auf seine Seite gestellt, weil er sich ja "nicht wehren konnte" Ich hatte den Eindruck, dass es ihm Spaß machte mich körperlich und emotional zu verletzen. Er interessiert sich auch nicht für mein Leben und benimmt sich oft komisch.

In letzter Zeit bin ich immerwieder so wütend auf meine Eltern und möchte immer wieder nach meinem Abi (in 1.5 Jahren) den Kontakt abbrechen. Ich weiß, dass es sie irgendwie verletzen würde, andererseits haben sie oft genug gesagt, dass ohne mich alles einfacher war.

Wie ist das möglich? Sich einfach nicht mehr melden? Das Studium könnte ich mir dann aber nicht finanzieren oder doch? Oder ist das einfach eine dumme Idee?

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Ich habe den Kontakt Schritt für Schritt ausgedünnt. Damit entwöhnt man sich selber, aber auch die Eltern. Hier auf Insta ist eine Seite, die dazu informiert: lieschenmuller0815

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Kontakt zu Eltern abbrechen, aber wie?

Meine Frage richtet sich an alle, die den Kontakt zu ihren Eltern oder einem anderen nahen Verwandten abgebrochen haben.

Ich kann nicht mehr. Der Kontakt zu meinen Eltern ist nur noch belastend und die Option den Kontakt abzubrechen steht schon länger im Raum. Ich habe diese Möglichkeit auch bereits in der Therapie durchgesprochen, aber ich bin so zerrissen. Immer, wenn ich meinen Vater besuche, bin ich davor schon total gereizt und so 4-5 Tage danach psychisch total ausgeknockt. Es zieht so unfassbar viel Energie und belastet mich nur noch. Mit meiner Mutter kann man kaum vernünftige Gespräche führen. Sie fühlt sich bei jeder Kleinigkeit angegriffen und feuert dann zurück.

Beispiel: Ich lese eine Nachricht auf WhatsApp antworte aber nicht direkt. 10 Minuten später schreibt sie "Bin ich jetzt keine Antwort wert oder was?" Gefolgt davon, dass sie mich beledigt oder runter macht, weil ich ja so undankbar und egoistisch bin. - Ich war gerade in der Bahn und musste umsteigen, weshalb ich mein Handy in meine Tasche gepackt habe.

Schon mehrere Versuche das Gespräch zu suchen sind gescheitert, da sie, wenn ich ein Problem anspreche, auch nie bei der Sache bleibt. Sie zieht dann andere Probleme mit ein oder fängt an mit "Aber du..." Dabei gebe ich schon mein Bestes ihr keine Vorwürfe zu machen, sondern einfach das Problem zu beschreiben und vielleicht zu gucken, wie man das lösen kann. Ich wollte immer die Beziehung retten, aber meine Bedürfnisse werden immer als "unwichtig" abgestempelt oder sie versucht mir ein schlechtes Gewissen zu machen.

Als ich gesagt habe, dass es mir zu viel ist, wenn sie sich mehrfach am Tag bei mir meldet und fragt, was ich so mache - weil ich gerne auch vor meiner Mutter etwas Privatsphäre hätte und auch mal Dinge tun möchte, ohne, dass sie davon weiß oder ihre ungefragte Meinung abgibt - hieß es "Wieso musst du denn so ein Geheimnis daraus machen?" Sie versucht einfach immer alles zu kontrollieren und ich kann nicht mehr.

Eigentlich möchte ich den Kontakt zu meinen Eltern komplett abbrechen, weil es nur noch belastend ist. Auf der anderen Seite habe ich sie natürlich auch lieb, aber ich fühle mich so verantwortlich und gezwungen für sie da zu sein. Es ist ein innerlicher Kampf. Und wenn ich versuche mit jemandem zu reden - der nicht gerade mein Therapeut ist - bekomme ich häufig die Rückmeldung "Aber es sind doch deine Eltern. Du kannst das doch nicht machen." usw. Grundsätzlich weiß ich, dass auch meine Eltern nicht das Recht haben mich so zu terrorisieren und es mein gutes Recht ist, den Kontakt abzubrechen. Trotzdem machen diese Rückmeldungen ala "Familie geht über alles" es nicht gerade einfacher. Ich habe doch schon alles versucht, über Jahre hinweg.

An die, die den Kontakt zu Eltern o.ä. Personen abgebrochen haben - Wie habt ihr das geschafft einen Schlussstrich zu ziehen? Habt ihr euch auch so schuldig gefühlt, wie ich mich gerade? Wie kann so ein Kontaktabbruch gelingen?

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Also ich habe die Salamitaktik verwendet: immer weniger Kontakt, seltener treffen, kürzer Treffen, weniger Telefonieren. Hier auf Instagram ist eine Seite, die zum Kontaktabbruch zu den Eltern / Familien informiert: lieschenmuller0815

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Schau mal auf Instagram hier: lieschenmuller0815

Hier gibt es viele Tipps zum Thema Kpntaktabbruch zu Familien und Eltern

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Ich glaube, es kommt insgesamt am Ende auf die Bilanz an. Ein solches Fasten struktuiert auf jeden fall das Essen. Man hat sonst keinen Überblick, wann was gegessen wurde. Und so kann man dann am Ende auch die Bilanz besser einschätzen. man darf halt danach keinen Dammbruch erleben. Dass man also unendlich viel isst, so dann eben die Bilanz auch nicht emhr stimmt. Ich nehme mit sowas übrigens ab.

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Du bist da das Maßgebende. Ich finde es auch nicht so viel.

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