Es gibt Pädophile in jeder Gesellschaftsschicht, in jeder Kultur, in jeder politischen Orientierung, in jeder Gruppe überhaupt.

Deshalb bin ich mir sicher, dass es auch Pädophile Ringe gibt, die sich speziell auf gleichgeschlechtliche Beziehungen und Transkinder fokussieren.

Genauso wie es Fußballspieler*innen, Obdachlose, Influencer*innen, Politiker*innen, Pfarrer*innen, usw gibt, die pädophil sind oder sogar Teil von entsprechenden Ringen für Kinderprostitution und/oder Kinderpornographie.

Menschen, die LGBTQ sind, sind nicht automatisch straffrei. Aber auch nicht automatisch Straftäter. Die Rate von Pädophilen wird sehr ähnlich sein wie in allen anderen Gruppen auch.
Was man aber definitiv sagen muss ist, das queere Menschen häufig wesentlich lauter über entsprechende Ungerechtigkeiten sprechen und etwas dagegen tun. 'Heterosexuelle Kultur' schweigt sowas gern tot, vor allem wenn es um Leute in Machtpositionen geht.

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Frage: Willst du wirklich als bisexuelle Person eine Freundin, die Bisexuelle hasst? Willst du mit einer Person dein gesamtes Leben verbringen, für die ein Aspekt von dir ein Dealbreaker ist - wenn du für diesen Aspekt nichts kannst und das deshalb verheimlichen musst?

Also, du kannst das natürlich machen, aber ich weiß halt nicht, wie sinnvoll das ist. Ich würde nicht mit einer Person zusammen sein wollen, die meine sexuelle Orientierung hasst und mich nicht wollen würde, wenn sie wüsste, das ich so bin.

Ich mein, gut, man könnte natürlich auch darüber nachdenken, ob du wirklich bi bist, wenn du scheinbar nichts von Männern willst, aber das ist ja nicht das Thema hier.

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In meinem Fall: Weil ich es ausprobiert habe. Ich habe versucht, nicht konform zu leben, habe mir Klamotten besorgt die mir gefallen haben, habe mir einen neutraleren Spitznamen ausgesucht, usw.

Und das hat zwar geholfen, mich etwas wohler zu fühlen, aber es hat nicht gereicht. Auch die Therapie meiner Depression und somit meines schlechten Selbstwertgefühls hat geholfen damit ich mich besser fühle, aber es hat nicht gereicht.
Ich kann meinen Bauch besser ertragen, aber nicht meine Gesichtszüge. Ich kann meinen bekleideten Körper besser ertragen, aber nicht den unbekleideten.

Es ist etwas, das tiefer geht als nur Rollen, Kleidung und Hobbies. Tatsächlich hat es eigentlich nicht viel damit zu tun, was man gern anzieht oder was man in seiner Freizeit macht.
Trans sein ist kein Lifestyle. Nicht in Geschlechterrollen zu passen schon.

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Wie wärs mit: Wir schlagen einander nicht, unabhängig vom Geschlecht der involvierten Personen?

Der Satz "Männer sollen keine Frauen schlagen" bezieht sich ursprünglich nicht auf "Kein Mann darf jemals eine zufällige Person weiblichen Geschlechts schlagen", weil das jeder Mensch eigentlich schon immer wusste, dass man keine Leute schlägt, mit denen man nix zu tun hat.
Das hat sich speziell auf die Ehefrau bezogen, weil wir nunmal in einer Gesellschaft leben, die historisch Männern die absolute Gewalt über ihre Ehefrau erteilt hat. Inklusive physischer und sexueller Gewalt.
"Männer sollen keine Frauen schlagen" ist speziell dafür gedacht, Gewalt in der Ehe auszuschließen. Ein Mann soll seine Ehefrau nicht schlagen.

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Ja, mir ist das ziemlich egal. Ich nehme das Geschlecht einer Person wahr, aber es ist für mich kein entscheidendes Kriterium. Was zählt, ist die Persönlichkeit, das Aussehen im allgemeinen, und der Spaß den wir an sexuellen Kontakten haben. Wie genau diese Kontakte physikalisch ablaufen ist wichtig dafür, das ich weiß, was ich zu tun habe - aber nicht dafür, zu entscheiden, ob ich überhaupt was von der Person will oder nicht.

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Meiner Ansicht nach ist diese Frage ein bisschen so, als würdest du fragen, wie viele Farben es gibt.

Farben sind ein Spektrum. Theoretisch gibt es unendlich mögliche Abstufungen.
Das im Wald fast nur grün und braun vorkommen, heißt nicht, dass es nur grün und braun gibt. Genauso heißt der Fakt, dass die meisten Menschen sich als eindeutig weiblich oder eindeutig männlich einstufen würden nicht, dass es nix anderes gibt.

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Kommt drauf an, was du vorhast, wie lange du den Binder zu dem Zeitpunkt schon trägst, wie du dich derzeit fühlst, wie alt und damit ausgeleiert der Binder ist, usw.

Wenn zb die Person, die den Binder trägt, eine sehr aktive Rolle beim Sex übernimmt (ZB Sex im Stehen, 'Oben' sein), qualifiziert sich das wohl als Sport und damit sollte man den Binder ausziehen. Wer nur daliegt und wartet, bis die andere Person fertig ist, kann den Binder auch an lassen.
Wenn der Binder alt und ausgeleiert ist, oder für Sport geeignet ist, kann man den auch anlassen.
Wenn du den Binder schon 7 Stunden anhast und langsam Rückenschmerzen bekommst, zieh ihn aus.
Wenn es dir super geht und du in der Vergangenheit nie Probleme hattest, lass ihn an.

Wenn du dich unwohl fühlst, oberkörperfrei vor der anderen Person zu sein, kannst du ein Shirt überziehen, einen SportBH tragen, oder das Licht aus machen.

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Das Wort Geschlechtsangleichung bezieht sich eigentlich ja nicht nur auf OPs, sondern auch auf Dinge wie die Kleidung, den Haarschnitt, Makeup, den Rufnamen und so weiter.

Und ja, ich bin der Meinung, das Minderjährige semipermanente Änderungen wie die oben genannten Beispiele haben dürfen sollten.

Des weiteren spricht für mich nichts gegen Hormonblocker und HET.

Ich persönlich würde mich aber dagegen aussprechen, Mastektomien (Entfernung der Brust) bei minderjährigen durchzuführen, weil einfach jede OP ein Risiko ist und das bei Heranwachsenden noch mehr als bei Erwachsenen. Derzeit ist es in Deutschland in Ausnahmefällen möglich, ab 16 eine Mastektomie als Transmann zu bekommen.
Und das sage ich als jemand, der auch schon mit 15 wusste, dass er trans ist.

Somit entspreche ich mit meiner Meinung abgesehen von den Mastektomien exakt dem, wie es in DE derzeit erlaubt ist.

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Falsch

Außerdem ziemlich dumm. Was er gemacht hat, war, Sportarten nach Geschlecht bei der Geburt zu unterscheiden.

Hast du ne Ahnung, wie Transmänner aussehen? Die werden jetzt alle beim Frauensport antreten können. Und komplett durchstarten. Es gibt schon einige die das so planen, einfach nur um zu beweisen wie dumm das Gesetz ist.

Also, meine persönliche Meinung ist einfach die, das Wettkampfsport allgemein etwas schlechtes ist und nur Leute in ungesunde Lebensstile treibt - schau dir doch mal an, wie schlecht es vielen ehemaligen Leistungssportlern geht.
Und wenn man den Druck eines Wettkampfes raus nimmt, dann sind individuelle genetische Unterschiede wie zb die Mutation im Lactatzyklus von Michael Phelps, die Körpergröße vieler Basketballspieler oder der Oberlippenbart einer Boxerin aus dem arabischen Raum (Die nicht mal trans ist aber dank Aussehen Opfer von Transphobie wurde) egal.

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Würde eher sagen nein. Zumindest für mich fühlt es sich nicht so an.

Weißt du, ich persönlich als bisexuelle Person würde nicht beschreiben, das ich hetero und homo gleichzeitig bin. Oder das ich auf Männer und Frauen stehe. Es ist kein "Und", es ist einfach ein... Ich mag Menschen. Natürlich habe ich Ausschlusskriterien, wie zb das Alter, aber das Geschlecht gehört nicht dazu. Für mich ist das Geschlecht eine Eigenschaft wie zb die Haarfarbe - nehme ich wahr, aber ist kein Ausschlusskriterium.
Stell dir vor, jemand steht zb auf Frauen unabhängig von der Größe - ist die Person dann gemischt aus Klein-liebend und Groß-Liebend? Eher nicht, finde ich.

Deshalb, nein, für mich macht dieser Erklärungsansatz keinen Sinn.

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Unter anderem daran, dass sie sich mit Leuten assoziieren, die nachweislich ein Projekt gestartet haben, um die USA zu einer Diktatur zu machen mit Trump als Diktator.
ZB Elon Musk.
Der die AFD bezahlt hat um zur Vereidigung von Trump zu kommen.
Es ist jetzt auch nicht grad förderlich für diese Partei, das ihr Verbündeter bei eben dieser Vereidigung gleich zweimal den Hitlergruß gemacht hat.

Außerdem, wenn ihr*e Kanzlerkandidat*in nicht mal so viel Ahnung von Politik hat, um zu wissen, das, idk, der größte Rechtsextreme der Geschichte, Hitler, kein Kommunist war.
So wie zb Alice Weidel.
Von der AFD.

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Einen anderen, und zwar...

Ich nenne meinen Partner meistens mit einer Koseform seines Vornamens. Ab und Zu 'Schatz', außerdem kommt es auch vor dass ich eher spaßeshalber andere Namen benutze wie zb Knuffi, Held, Good boy, usw.
Aber hauptsächlich eben der Spitzname.

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Gegenfrage:
Glaubst du, das Männer, die sich als Schwul identifizieren, auf Transfrauen stehen?

Ich würde nämlich behaupten, dass sie das eher weniger tun. Schwule Männer stehen schließlich auf Männer, nicht auf Frauen, die aussehen und leben wie Frauen, aber eben mal eine Phase ihres Lebens hatten, in der es noch nicht so war.

Nach derselben Logik wie "Das ist schwul weil das mal ein Mann war" müsstest du sagen, das jemand pädophil ist, der auf Erwachsene steht, weil "Das war ja mal ein Kind".

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Allein schon deshalb, weil eine Chance von etwa 99% ist, dass du nicht mal deinen eigenen Chromosomensatz kennst. Locker eine von tausend Personen hat nämlich nicht den Chromosomensatz, der nach äußerer Anatomie bei Geburt erwartet wäre. Viele davon finden das erst in der Pubertät oder bei unerfülltem Kinderwunsch raus, dass sie eine dieser Personen sind, die zb trotz Vulva und Brüsten XY-Chromosomen haben, aber eben keine Rezeptoren für Testosteron aufweisen, weshalb sie sich nach typisch weiblichen Mustern entwickeln. Andersrum kann es das auch geben: Eine Person mit XX Chromosomen, die seit Geburt einen Penis hat.
Des weiteren gibt es Menschen mit anderen Varianten, wie zb einem einzelnen X, XXX, XXY und XYY.
Was sagst du zu all diesen Leuten? Ist da dann das Chromosom doch nicht so wichtig? Oder gibt es also doch mehr Geschlechter als XX und XY?

Außerdem... Chromosomen sieht man nicht. Heißt, entweder man muss halt weiterhin raten, oder man muss bei der kompletten Menschheit Blut entnehmen und das Ergebnis auf die Stirn schreiben. Und ich glaube nicht, dass es sonderlich Menschenrechtskonform ist, bei allen Leuten mehrfach Nadeln in die Haut zu rammen, um unnötige Untersuchungen zu machen.

Deshalb hier meine Idee: Wir behandeln einfach andere Menschen wie Menschen, ohne zu viel darüber nachzudenken, was die jetzt in der Hose oder in ihren Zellkernen haben.

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Ich denke, das jede Frau für sich selbst locker noch mehr Männer nicht anziehend findet.

Ich denke aber auch, dass nicht jede Frau dieselben Männer anziehend oder nicht anziehend findet. Auch wenn es Überschneidungen gibt, ich hab noch nie von einer Frau gehört, dass sie strengen Körpergeruch und fettige Haare hübsch findet.

Außerdem denke ich, das Incels das Problem an der falschen Stelle suchen. Incels glauben, das ihre ganze Wertigkeit als Mensch daran hängt, ob sie ihren Penis irgendwo reinstecken dürfen oder nicht. Dem ist aber nicht so, Mensch sein hat so viele andere Seiten, die man erforschen kann. Freundschaft, Natur, ein Hobby. Nicht nur Onlinegruppen, in denen man darüber schimpft, wie schrecklich Leute sind, die man selber für nicht mehr als eine wandelnde Vagina hält.

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Ich habe noch nie davon gehört, das ein Tier auf einem Friedhof beerdigt wurde. Nicht mal größere Tiere wie Hunde.

Ich kenne das nur so, das man das Tier im eigenen Garten oder zumindest im Garten von Bekannten vergräbt.

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Ich denke, das man da nach demselben Prinzip wie in der echten Welt gehen kann: Wer schon Tendenzen des Hasses in der einen Richtung zeigt, hat wahrscheinlich auch Tendenzen des Hasses in andere Richtungen.

Dementsprechend wäre Dumbledore, der seine psychisch kranke Schwester ziemlich schrecklich fand, eher jemand, der ein Problem mit Transidentität hätte. Wahrscheinlich so in Richtung von "Kenn ich nicht, check ich nicht, lass mich damit in Ruhe".
Einen Grund für Mobbing wäre Transidentität für Snape, der ja sogar Zauberer-Hitler zustimmt, seit sein Crush jemand anders geheiratet hat. Er mobbt schließlich auch Hermine als Muggelstämmige und Neville als unterdurchschnittlichen Schüler, also wäre eine Transperson als nächste auf seinem Radar. Genauso würde ich es bei Umbridge einschätzen, da diese ihre Anti-Muggel-Meinung schon sehr deutlich macht.

Als ziemlich offen und mit bestehendem Vorwissen würde ich McGonagall, Madam Hooch, Flitwick und Lupin.

Im Camp "Weiß nicht viel, aber ist freundlich wenn man es erklärt" sehe ich Moody, Trelawny, Sprout und Hagrid.

Und Lockhard und Slughorn sehe ich entweder so, dass sie versuchen, das komplett zu ignorieren, oder dass sie die Person dafür mehr oder weniger fetischisieren. Ich sehe schon Lockhardt vor mir, wie er seine Probleme mit einer Veela vergleicht damit, die Hormontherapie bezahlt zu bekommen. Oder Slughorn, der 'den ersten Transschüler Hogwart's' in seinen Club anwirbt.

Zu den anderen Lehrern habe ich entweder nicht das Gefühl, das sie eine Meinung haben (*hust* Quirrell) oder wir wissen zu wenig über sie als Personen (Rauepritsche, Sinistra, die Muggelkundelehrerin die Harry nie trifft...)

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