Am gefahrlosesten lernt man den Rückwärtssalto (der Sprung wird übrigens nicht "cooler", wenn man in verenglischt) tatsächlich aus dem Stand ins Wasser.
Wichtig beim Rückwärtssalto: Auch wenn es die meisten falsch machen: Beim Ansatz im Absprung niemals den Kopf in den Nacken legen sondern immer - Augen geradeaus - !
Damit vermeidest du zum einen eine Hohlkreuzhaltung und eine zu flache Sprungkurve, zum zweiten das Gefühl, du müsstest irgendwie "nach hinten" arbeiten. Also: Kopf gerade stehen lassen, nach hinten-oben abspringen - und erst in der zweiten Saltohälfte zum Wasser orientieren, das ist immer noch früh genug. Der Rückwärtssalto hat gegenüber dem Salto vorwärts den großen Vorteil der besseren Sicht, denn du kannst als Springer das Wasser früh genug sehen und dich entsprechend zum Eintauchen orientieren. Daher hat der Salto rückwärts in der Tabelle der Schwierigkeitsgrade auch einen geringen Wert als der Vorwärtssalto.
Du brauchst weiterhin im Sprungansatz einen turbo-schnellen Armschwung, d.h. deine Arme müssen wieder oben über dem Kopf sein, wenn du die Absprungstelle verlässt. Dann in der Luft genauso schnell in die Hocke gehen, also die Schienbeine umfassen. Dabei - ich wiederhole mich gerne - immer den Kopf gerade stehen lassen.
Zur Fehleranalyse lass dich am besten mal von einem Freund filmen, das ist überaus hilfreich. Passieren kann nicht viel, mach am besten zunächst ein paar Versuche vom Einmeterbrett, dabei bewusst auf Sicht arbeiten und die Eintauchstelle suchen. Eine geringfügige Fehllandung ist, nebenbei bemerkt, vielleicht etwas unangenehm bis schmerzhaft, aber aus solch geringen Höhen prinzipiell ungefährlich.
Viel Glück und viel Erfolg !!