Kindergarten?

2 Antworten

Naja, die Sache ist die. Kinder sind nicht blöd und du vertraust den Pädagogen nicht. Das merkt und spürt auch deine Tochter. Deshalb will sie da nicht hin. Solange du nicht los lassen kannst und den Leuten vertrauen kannst, dass die schon wissen was sie tun, wird das nichts. Ich würde dir empfehlen die Eingewöhnung erstmal zu beenden, bis ihr beide euch wieder beruhigt habt und deine Tochter sich auch wieder bei Bekannten und Verwandten abgeben lässt und es dann nochmal versuchen. Vorher mit den Pädagogen genau klären wie die Eingewöhnung ablaufen soll. Und nicht vor deiner Tochter mit den Pädagogen reden, nicht. einfach rein gehen, wenn sie dich nicht rufen und auch im Privaten Umfeld vor dem Kind nicht erwähnen wie schlecht die Eingewöhnung läuft. Dein Kind wird nicht zu Leuten wollen, denen du nicht vertraust.


flunra39  04.11.2024, 23:33

Diese Antwort trifft in solchen Situationen sehr, sehr oft den Nagel auf den Kopf. Für Mütter, die nicht genügend Einsicht in den Nutzen der Kita für ihr eigenes Kind mitbringen, sollten Kitas im Vorfeld(!) der Eingewöhnung doch besser schon mehrmals mit den kommenden Eltern zusammengetroffen sein. Dabei sollten die kommenden Gruppenfachkräfte "ihren" (neuen) Eltern die Eingewöhnung erklären und ausreichend Vertrauen schaffen.

Zorica2101 
Beitragsersteller
 04.11.2024, 22:17

Ich habe ja meine Tochter erstmal zuhause am Anfang gelassen und mir hat die Leiterin gesagt das alles sehr behutsam geregelt wird und das meine Tochter sich so viel Zeit mit der eingewöhnungsphase nehmen kann wie sie will, sie hat mir wirklich sehr gut eingeredet und gutes erzählt ich habe dann den Vertrag unterschrieben vor 3 Wochen und die einschreibe Gebühren gezahlt 250€ und heute sagte sie mir sie hat das die erwähnt das sich meine Tochter so viel zeit lassen kann usw.. Ich war schockiert. Der neue Pädagoge was jünger ist als ich 23 Jahre alt meinte schon in der zweite Woche das wir die trennungsphase sofort durchziehen sollen, meine Tochter war in einem anderen Raum wo ich das alles geklärt habe, ich bat ihn es langsamer anzugehen und sagte er soll sich erstmal meiner Tochter vorstellen das hat er garnicht gemacht oder mit ihr gespielt, ich sagte es wäre wirklich behutsame wen sie in dieser Woche mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen anstatt die trennungsphase durchzuziehen. Er wollte das nicht... Kann schon sein das die Pädagoginen und Pädagogen Ahnung haben da sie eine Ausbildung gemacht haben. Aber meine Tochter kenne ich trotzdem am besten und nicht bei jedes Kind klappt die trennungsphase sofort, Kinder sind alle sehr unterschiedlich. Wir Mütter kennen doch unser eigenes Kind am besten und wissen was das beste für sie sind. Aber niemand dort hört mir zu... Und abmelden kann ich sie momentan nicht. Ich habe mir erwartet das die Leiterin wenigstens sagt das meine Tochter eine Pause einlegen soll aber sie meinte ja dann machen wir alles von vorne. Obwohl ich ihr erklärt habe das sie sich garnicht anziehen lässt nicht einmal raus gehen möchte

Pharmaengel  05.11.2024, 05:34
@Zorica2101

Entweder du zwingst das Kind hin zu gehen oder du brichst die Eingewöhnung ab.,

Meine Tochter hab ich an Tag 1 allein dort gelassen und bin nach ner Stunde ganz nach Hause, als die Erzieherin gesagt hat, dass ich gehen darf. Man darf da selber keine Angst zeigen, sonst hat das Kind auch Angst. Natürlich fand meine Tochter das auch nich cool und hat erstmal geweint, aber nachdem ich am Fenster gewunken hatte, hatte sie sich auch wieder beruhigt nachdem ich wirklich weg war.

Du bist mit 4 Jahren auch echt zu spät dran mit Fremdbetreuung. Warum auch immer. Meine Tochter war halt schon mit 2 in einer Krippe. Kinder brauchen Kontakt zu anderen Kindern um Sozialverhalten zu lernen und die Trennung von den Eltern um selbstständig zu werden.

In der Krippe war 1 Mädchen die hat jeden Morgen geweint, als die Mama gegangen ist. Aber die musste arbeiten. Also musste sie gehen. Und immer wenn sie ganz weg war, war dad Kind beruhigt

Nimm es mir nicht übel aber ich glaube das "Problem" bist du. Ja deine Tochter hat in der erste Kita schlecht Erfahrungen gemacht. Das kommt immer wieder vor. Jetzt bei der 2ten Kita bist du unsicher, was ja auch verständlich ist. Aber deine Tochter spürt das instinktiv: Mama findet das hier nicht gut aber ich muss bleiben. Klar dass die da angst bekommt.

Vielleicht hast du einfach auch zu hohe Erwartungen? Sicher soll man die Kinder beim Start behutsam begleiten. Aber das ein Erzieher jetzt über Wochen nur für ein Kind das ist, das geht einfach nicht.

Die trennung wurde ja auch nicht sofort versucht sondern nach einer Woche.

Ich glaube auch da ist in der Kommunikation einfach einiges falsch gelaufen. Das hätte man sicher anders machen können.

Aber den Erziehern nun sagen wie sie ihre Arbeit machen sollen, da wäre jeder sauer.