Ist es möglich jemanden während eines Alptraums zu helfen?
Die Fragestellungen oben beschreibt es kurz.
Ist es möglich wenn jemand ständig schlechte Träume hat und man wahrnimmt das der jenige grade einen schlechten Traum hat zu helfen?
Gut zureden oder zum Aufwachen bewegen?
6 Antworten
Vielleicht einfach Stress vermeiden also der person keinen Stress machen weil Stress verursacht Albträume
Aufwecken hilft, sollte aber sehr vorsichtig und sanft, und auch möglichst außerhalb der Reichweite der Hände und Füße des Träumenden erfolgen, weil dabei Schreck- und Abwehrverhalten nicht ausgeschlossen ist.
Nur nimmt man nicht wahr wenn jemand einen Albtraum hat. Entgegen der durch Hollywood verbreiteten Meinung man würde sich bewegen, zappeln oder reden und schreien wenn man träumt, ist es tatsächlich so dass wir uns während der Traumphase überhaupt nicht rühren.
Während der REM (Rapid eye movement)-Phase, also der Phase in der wir träumen, sind die Muskeln zu 100% entspannt. Wir liegen dann völlig ruhig und friedlich da, mit Ausnahme der Augenmuskeln die dafür sorgen dass sich die Augen hinter den geschlossenen Lidern wild umher bewegen. Daher auch der Name der Schlafphase.
Während der Schlafphasen in denen wir uns bewegen, träumen wir nicht. Diese Bewegungen sind zufällig und nicht davon abhängig was wir in anderen Phasen träumen.
Ich habe es hinzugefügt, weil ich es diverse male so erlebt habe. Aber vielleicht gehört da auch noch eine besondere Aufmerksamkeit dazu, die entsteht, wenn man jemanden lange genug kennt.
Das nächste Mal solltest du überprüfen ob die Augenbewegung zur REM-Phase passt. Da die Stimmbänder in dieser Phase nicht funktionieren und die Atmung unwillkürlich ist, sollten Laute einer träumenden Person nicht möglich sein. Ich vermute dass du eine andere Schlafphase irrtümlich für die REM-Phase hältst.
Du irrst dich. Und überprüfen muß ich da nichts mehr. Wenn meine Frau nach einem Alptraum wach wird, dann sagt sie danke und erzählt mir, was sie geträumt hat. Doch umgekehrt war es auch schon so, d. h., meine Frau hat mich aufgeweckt, und ich war froh darüber.
Natürlich irre ich mich da. Eine objektive Überprüfung ist natürlich niemals nötig, wenn die "Erfahrungen" nur entsprechend sind. Deswegen gibt es auch immer noch Leute die an solchen Unsinn wie Götter oder Gespenster glauben.
Fall abgeschlossen, danke für deinen wertlosen Beitrag.
OK, lassen wir es. Ein guter Theoretiker zeichnet sich oftmals dadurch aus, daß er von der Praxis keine Ahnung hat.
Und ein "guter" Abergläubischer zeichnet sich dadurch aus, dass er wissenschaftliche Fakten die dem Aberglauben widersprechen, ignoriert. So wie du es tust.
Wissenschaft sagt: XY ist nicht möglich. Du sagst: Aber ich habe XY genau so erfahren, also muss es stimmen. Das ich mich irre oder zu wenig Ahnung von der Materie habe um genau bestimmen zu können das XY tatsächlich passiert ist, ist mir völlig egal, weil ich daran glaube das XY passiert ist.
Einfach nur peinlich. Aber wenn du dich dann besser fühlst, soll es mir Recht sein. Halte deinen Unsinn nur bitte in Zukunft aus meinen Beiträgen heraus.
Du operierst leider dogmatisch mit Halbwahrheiten, und es scheint dir an Vorstellungskraft zu fehlen, z. B. an der, daß man Augenbewegungen nicht gut sehen kann, wenn sich jemand die Bettdecke über den Kopf gezogen hat, oder auch an Kenntnis davon, daß Traumgeschehen auch während einer unvollständig stattfindenden Aufwachphase geben kann, oder daß Bewegungen auch während eines Traums erfolgen können (extrem bei Schlafwandlern). Schwache Stimmbandaktivitäten und auch Störaktivitäten der Atemmuskulatur sind da durchaus möglich.
Doch die Aufforderung, auf deine Beiträge nicht mehr zu reagieren ist unnötig. Ich hatte nur kommentiert, weil ich da noch nicht wußte, wie du tickst.
Das, von dem du glaubst, daß es Wahrheit wäre, akzeptiere ich in diesem Fall nicht. Ansonsten habe ich mir einige deiner Antworten zu diversen Themen angesehen. Überwiegend halte ich sie für vernünftig, kann mich aber nicht entscheiden, ob ich diese für deine Überlegungen oder für aus Büchern gelernt halten will.
Ok, das hilft schon. Auf den "Wahrheitswert" von Geglaubtem möchte ich das Thema nicht ausweiten.
Das ist bei mir anders. Ich glaube nach wie vor, daß die Selbsteinschätzung, stets auf der Seite der Wahrheit zu argumentieren, ein sehr gefestigter Glaube ist.
Wenn man selbstkritisch ist und sich ausreichend über die Themen zu denen man etwas sagen möchte, recherchiert und lernt, ist das keinesfalls ein Glaube und genau genommen nicht einmal eine Selbsteinschätzung sondern eine Strategie.
Ich behaupte nicht einfach nur ich würde auf der Seite der Wahrheit argumentieren, ich argumentiere lediglich ausschliesslich zu Themen bei denen ich gut genug informiert bin um die Wahrheit zu kennen.
Manchmal ist gut genug noch nicht genug, um mehr als Glauben zu sein.
Da kann man z. B. jede Menge über Träume, REM-Phasen usw. wissen, aber dennoch übersehen, daß zu sehr gefestigter Glauben auch so manche Alltagsdinge ausblendet, z. B., daß es im Tierreich jede Menge Tierarten gibt, allen vorweg Hunde, die ziemlich lautstark träumen können, und das auch noch begleitet von Pfotenbewegungen.
Menschen sind auch nur Tiere, wenn auch keine Hunde. Und auch die recht nützliche Eigenschaft der weitgehenden Abschaltung der willkürlichen Muskulatur während des Schlafs kann eben auch bei vielen Menschen mehr oder weniger unvollständig stattfinden.
Auch bei Tieren wie Hunden ist die REM-Phase die Phase in der die Muskeln zu 100% entspannt sind.
Man hat in einem Experiment diese Muskelstarre bei schlafenden Katzen "ausgeschaltet", mit dem Ergebnis dass die schlafenden Katzen sobald die REM-Phase begonnen hat, aufgesprungen sind um herumzulaufen, zu fauchen Kämpfe gegen "unsichtbare Gegner" auszutragen und sich mit "unsichtbaren PartnerInnen" zu paaren.
Die Bewegung und die Geräusche die Mensch und Tier im Schlaf machen, haben wie gesagt nichts mit der REM-Phase zu tun. Dass das so wäre, ist ein Mythos der u.a. durch Hollywood bekräftigt wird, wie ich weiter oben schon einmal erwähnt hatte.
Ich halte nichts von Hollywoodkram, aber umso mehr vom selbst hinschauen. Wenn da ein schlafender Hund plötzlich Augenbewegungen ha, dann gehe ich davon aus, daß er träumt, und wenn er dabei fiept und die Pfoten bewegt, dann gehe ich davon aus, daß seine Muskelstarre nur unvollständig ist.
Es fehlt mir die Einsicht, davon auszugehen, daß das alles nicht von einer REM-Phase begleitet sei, nur damit es in einen Dogma paßt, für das Änderungen unerwünscht sind.
Das hat nichts mit einem Dogma zu tun, das ist der Stand der wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Schlaf. Beim REM-Schlaf ist es nicht nur eine einfache Augenbewegung sondern sehr erratisches Zucken der Augen und wie gesagt, sind (wenn keine Störung vorliegt, die, wie oben beschrieben extrem ausfallen würde) die Muskeln zu 100% entspannt.
Du hältst Tiefschlafphasen für REM-Phasen und meinst die Schlafenden die du beobachtet hast, würden sich bewegen und dabei träumen und offenbar bist du so fest in diesem Aberglauben festgefahren dass du nicht einmal in Erwägung ziehst dich irren zu können. Du stellst damit deine persönliche Erfahrung (die auf einem Irrtum basiert) über die Wissenschaft und stellst dich selbst als unfehlbar dar.
Also: Reiner Aberglauben.
Und für mich hat sich das Thema nun erledigt. Ich bin es leid dir immer wieder erklären zu müssen dass 1+1 gleich 2 ist, auch wenn du (aufgrund von "Erfahrungen") glaubst es würde 3 ergeben.
Ich habe alles gesagt was zu sagen ist.
Wenn man die Auslöser der schlechten Träume hat, kann man es verhindern.
Aufwecken, wäre nicht zwingend eine gute Idee. Aber wenn der jenige munter wird, sollte man ihm beruhigen.
Vorsichtig aufwecken und ihm gut zureden
"... ist es tatsächlich so dass wir uns während der Traumphase überhaupt nicht rühren"
Das ist oft, aber längst nicht immer der Fall. Häufig ist ein stattfindender Alptraum von Außenstehenden daran erkennbar, daß der Träumende leise Geräusche von sich gibt, die leidend klingen.