Erfahren die Ausbildungsleiter von einer schlechten Note in der Berufsschule?

11 Antworten

Üblicherweise wird der Betrieb informiert und Du musst auch die Arbeit unterschreiben lassen, wenn sie schlechter als 4 ist.


Bei manchen Betrieben bekommt man mehr Geld im Monat, wenn man gute Noten schreibt oder man muss einfach so Notenblätter mitbringen. Wenn sie das zu dir nicht gesagt haben, dann sehen sie erst das Zeugniss, bzw. wird dein Betrieb erst informiert, wenn es ganz schlimm um dich steht. Aber der Betrieb wird sich auf jeden Fall vor Ablauf der Probezeit über die Noten informieren.

...das liegt ganz an der Berufschule und seinen Lehrkräften! Zumal etliche Ausbilder im Betrieb einen guten Kontakt zur Berufschule pflegen -und umgekehrt! Wenn ein Ausbilder seine Verantwortung gegenüber seinen Azubis ernst nimmt-wird schon durch das duale Bildungssystem eine bessere Ausbildung gewährleistet. Kein Betrieb will schon mit "schlechten Lehrlingen" glänzen-also in der Berufsschule ebenfalls gute Leistungen erbringen, das zahlt sich spätestens beim Jahreszeugnis aus!

Einzelne Klausurergebnisse erfährt der Ausbilder normalerweise nicht, wenn er nicht einen guten Kontakt zum Lehrer hat oder direkt danach fragt.

Wenn Du nicht der einzige Auszubildende in diesem Beruf und diesem Lehrjahr bist, dann dürfte der Ausbilder Dich aber vermutlich direkt danach fragen - darauf solltest Du gefasst sein.

Eigentlich muss man bei den größeren Betrieben Notenblätter abgeben. Ist das denn bei euch auch so? Wenn du diese Noten verschweigst wirst du halt spätestens richtig Anschiss beim Zeugnis kriegen (Note wieder ausgleichen geht recht schwer, weil man meistens nur ca. 3 Arbeiten schreibt und da nicht mehr genug Luft zum ausgleichen ist)