Autofahren mit Tochter beibringen

11 Antworten

Hallo

ich würde euch raten erstmal raus aus dem öffentlichen Verkehr zu gehen und zu üben üben üben :)

Also auf einen Verkehrsübungsplatz, auf diesem kannst du sie auch jetzt schon mal alleine fahren lassen und derzeit einen Kaffee trinken etc... viel passieren kann ihr da nicht und sie kann alleine sicherer werden!

Allgemein muss ich sagen das es Zeit braucht bis man sich im Straßenverkehr zurecht findet (hattest du sicher selber auch diese erste unsichere Zeit), das gibt sich mit der Zeit und dem finden der Routine, im Moment hagelt einfach noch zu viel auf sie ein. Papa auf dem Beifahrersitz hilft da auch nicht unbedingt :)

Also geh mit ihr auf einen Übungsplatz und lass sie alleine Fahren. Später (auch wenn sie sich wehren wird^^) hilft auch ein "Anfänger" Aufkleber auf dem eigenen Auto um den anderen Verkehrsteilnehmern zu zeigen das sie eben noch nicht ganz sicher ist.

Alles gute

Die Frage ist wie "schlimm" es wirklich ist.. Einerseits hat sie den Führerschein bestanden, das heißt das ihr zumindest der Prüfer zugetraut hat, dass sie das alleine schafft. Andererseits ist auch die Frage, ob sie diese Fehler auch macht wenn du nicht dabei bist? Vielleicht fühlt sie sich da einfach sicherer? Bei vielen Leuten ist es so, dass sie andere Fahrweise haben wenn jemand (vertrauter) dabei ist..

Wenn sie den Führerschein hat, dann hat sie den auch zu Recht.
Lasse sie alleine fahren, man braucht keinen, der immer neben einen sitzt
und Kommandos gibt.


FistDragon  09.03.2014, 20:05

Einerseits hast du Recht, andererseits, sollte jemand, der gravierende Fehler macht, wirklich alleine fahren lassen? Ich meine, sie könnte einen Unfall bauen, der Ihr ihr Leben kostet. Mit einem Fahrlehrer zu fahren ist was anderes, als wenn man mit der Mutter fährt.

Mfg Dominik

0
Kinderbuecher  09.03.2014, 20:48
@FistDragon

Das sehe ich anders. Heutzutage ist es nicht so einfach einen Führerschein zu machen.
Hat man ihn dann, hat man ihn zu Recht. Sicher werden auch Fehler gemacht, geht ja gar nicht anders. Aber nur aus Fehlern kann man lernen. JEDER kann einen Unfall bauen. Da gibts tausend Gründe, die Ursache dafür sein könnten.
Man kann sich auch zuhause in seinem stillen Kämmerlein einschließen und warten, bis das Leben vorbei ist.
Meine Mutter ist damals NIE mit mir gefahren. Ich bin alleine gefahren und habe meine Erfahrungen selber gemacht. Als Beifahrer sieht man alles sowieso immer aus einem anderen Licht. Ein Fahrlehrer beurteilt das anders. Und das ist auch gut so.
Das Mädchen kann einem nur leid tun. Durch zu viel Gesabbel kann man nämlich auch einen anderen unsicher machen. Und dann passiert wirklich etwas.

0
Franticek  09.03.2014, 22:44
@FistDragon

Macht sie denn wirklich gravierende Fehler? Ich habe so etwas schon öfter von Vätern gehört und musste denen dann sagen, dass sie damit falsch liegen.

0

Hallo,

gravierende Fehler nach der Straßenverkehrsordnung sind nach bestandener Fahrschulprüfung natürlich nicht wünschenswert. Man muss jedoch auch sich eingestehen, dass für den einen Fehler gravierender als für den anderen sind.

Wenn es natürlich Dinge wie Rechts vor Links nicht einhalten oder ein dauerhaft viel zu dichtes Auffahren auf den Vordermann ist, kann man darüber nicht hinweg sehen. Mal den Blinker setzen zu vergessen oder mal 10 Km/h über das Limit fahren, kann man mal verschmerzen. Das sind alles Dinge, die man mal auslässt. Wenn ich nachts um 3 Uhr allein an einem Kreisverkehr bin und herausfahren will, dann unterlasse ich das blinken schon mal.

Aber auch nur weil die Konsequenzen tragen und verantworten kann. Und das ist das Wichtige: Man muss sein Tun verantworten können. Als Fahranfänger gestaltet sich das aufgrund der mangelnden Fahrerfahrung natürlich sehr schwierig.

Wenn du ein ungutes Gefühl hast, dann besuche mit deinem Nachwuchs am Besten nochmal ein Fahrsicherheitstraining.

Schlussendlich einen Unfall zu bauen kann sehr teuer für sie bzw. für dich (je nach dem auf wem die Versicherung läuft) werden und/oder auch gesundheitlich enorme Folgekonsequenzen haben.

Ich beispielsweise könnte es mir nicht verzeihen, wenn wegen meiner Fehler das Leben eines anderen dauerhaft beeinträchtigt oder gar beendet worden ist.

Wie Deine Geschichte anfängt dachte ich Du berichtest von Dingen die Deine Tochter nicht sieht und es zu Unfällen kommen würde wenn Du nicht dabei wärst. Dann besteht Dein Hauptproblem aber darin dass sie zu weit in eine Strasse einfährt und dann wieder zurücksetzt, was auch immer Du damit meinst.

Ich glaube auch dass das Problem gar nicht an Deiner Tochter liegt sondern an Dir. Mir scheint dass Du verschiedene Dinge im Strassenverkehr nur anders machen würdest und dann massive Fehler bei Deiner Tochter siehst wenn sie es auf ihre Art macht (was nur anders ist, nicht unbedingt falsch). Wahrscheinlich redest Du ihr im Vorfeld solcher Situationen schon ein das falsch zu machen, bzw weiss sie ja dass Du gleich wieder nicht damit einverstanden sein wirst und da sie dann nervös wird wird es natürlich Nichts.

Wahrscheinlich musst vor Allem Du lernen das Kind auch Mal selbst was machen zu lassen.