Ich möchte einen weiteren Hund - Er nicht. Habt ihr hier Erfahrungen?
Liebe Community,
mein Freund und ich haben zwei kleine Pomeranians und ich bin völlig vernarrt in diese Rasse! (Keine Sorge, sie sind Familie und werden natürlich nicht abgegeben – sie werden heiß und innig geliebt.)
Jetzt habe ich die Möglichkeit, einen weiteren kleinen Hund zu adoptieren. Er ist ein Jahr alt, verspielt und würde perfekt zu unserer kleineren Hündin passen. Allerdings ist mein Freund strikt dagegen. Für ihn sind zwei Hunde mehr als genug. Einerseits verstehe ich seine Sichtweise, andererseits empfinde ich die Hunde als kaum arbeitsintensiv...abgesehen vom Bellen, wenn es an der Tür klingelt.
Sie wird abgegeben, da nicht für die Zucht geeignet (zu klein).
Eigentlich habe ich mir immer vorgenommen: Mit 30 möchte ich nicht mehr ständig "zurückstecken", sondern mir auch mal das gönnen, was mir am Herzen liegt. Aber in einer Partnerschaft entscheidet man eben nicht alleine.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auch über die Sichtweise der „Gegenseite“, um meinen Partner besser zu verstehen. Momentan sehe ich das Ganze vermutlich durch die rosarote Brille. Also lasst mich gerne an euren Gedanken teilhaben – sei es, um mich auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen oder um Tipps zu geben, wie ich ihn vielleicht doch noch überzeugen kann. 😊
4 Antworten
igentlich habe ich mir immer vorgenommen: Mit 30 möchte ich nicht mehr ständig zurückstecken, sondern mir auch mal das gönnen, was mir am Herzen liegt.
Fehlgedanke. Haustiere gönnt man sich nicht, wie ein Statussymbol oder ein Konsumgut. Man gibt einem Tier ein Zuhause und übernimmt Verantwortung für es.
Was fehlt dir denn mit 2 Hunden, was dir ein dritter geben könnte? Was macht dich mit 2 unzufrieden, aber mit 3 zufriedener? Und wenn die alle nicht so arbeitsintensiv sind, warum dann nicht 4? Oder wo ziehst du da die Grenze?
Nicht immer ist haben wollen auch unbedingt gut.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass diese Hündin nicht für die Zucht geeignet ist und die Züchterin sich deswegen an mich gewandt hat. Es ist für mich kein Konsumgut. Ich bin nicht unzufrieden. Ich schenke nur gerne einem ungewollten Hündchen ein Zuhause.
Ich kann deinen Partner verstehen. Es ist ja auch ein finanzieller Aspekt. Die Hundesteuer erhöht sich um mindestens ein Drittel. Die Futter- und Tierarztkosten steigen. Die Wahrscheinlichkeit das ein Hund schwer krank wird und sehr hohe Tierarztkosten verursacht, steigt auch. Ich finde das 2 Hunde völlig ausreichen.
Vielen lieben Dank für die Rückmeldung. Der finanzielle Aspekt ist hier gar nicht so wichtig. Das bekommen wir bzw. ich hin. Dafür würde ich ihn auch nie heranziehen.
Wenn ihr gemeinsam lebt, müsst ihr gemeinsam entscheiden. Für Haustiere müssen sich immer beide entscheiden, da er dagegen ist, wirst Du davon absehen müssen.
Lass das Geschleime. Damit bekomme ich auch nicht mehr Interesse an Dir.
Ich schleime nicht, fande das nur sehr gut was du kommentiert hast.
Danke für Deine Rückmeldung. Ja, ich verstehe es auch bzw. ich würde es nicht einfach entscheiden. Nur manchmal ist man so geblendet, dass man doch Außenstehende fragen muss. :-)
Ja, ich habe Erfahrungen damit, dass der Partner keinen dritten Hund möchte. Es hat ein paar Monate und Besuche bei zwei Hunden, die nicht zu den anderen beiden gepasst haben gedauert bis der dritte Hund uns gefunden hat und eingezogen ist.
Aber es ist Unterschied, ob man mit zwei oder drei Hunden zusammenlebt. Bei drei Hunden ist immer ein Hund über: Du hast du nur zwei Hände, um die Hunde gleichzeitig zu streicheln, du kannst nur zwei Leinen gleichzeitig halten, es können nur zwei Hunde miteinander spielen. Wenn deine beiden Hunden gut miteinander klar kommen kann es sein, dass ein dritter Hund nicht ins Team passt. Und man sagt "Never chance a running system".
Mein Mann möchte zukünftig keine drei Hunde mehr wenn unsere nicht mehr bei uns sein können, sondern nur noch zwei. Ich hätte gern auch später wieder drei Hunde aber es war mit zwei Hunden manchmal einfacher.
Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! :-) Ich gebe dir recht, dass irgendwie immer einer "übrig" bleibt. Das war auch schon bei einem zweiten Hund so. Der "Erste" hatte dann nicht mehr die alleinige Aufmerksamkeit. Das war auch schon eine schwierige Situation. Danke fürs Erinnern.
Genau justASingle hat absoulut Recht.