Ich bin im Krankenhaus, mobil, wegen einer Stufe I Thyreotoxischen Krise (ich sag ja, hätte ich die nicht, hätte ich ja keine Krankheit 😂(Basedow).
Die Ärzte stellten hohe fT3 Werte fest und eine Tachykardie mit Arrythmie durch Vorhofflimmern fest. Die meisten Medikamente lehne ich ab, wenn ich sie nicht als nötig oder zu gefährlich ansehe. So Hydrokortison, Natriumperchlorid und Digitalis (Digoxin) & Lithium (zur Iodidblockade), das lieben die Ärzte natürlich :D Was ich bekomme ist Tiamizol i.V. (Thyereostatikum), Propolol (ß-Blocker), ...semit ( nicht Furo.., Diuretikum) und Kalium, sowie Clexane 2x 60000 i.E. (Blutverdverdünner). Clexane wurde nun abgesetzt und durch Eliquis 2x5mg ersetzt. Wegen den Nebenwirkungen von NOAKs fragte ich die Dienstärztin, wie wahrscheinlich es sei dass ich ein Gerinsel bekomme. Die Antwort war "Bei ihnen eher unwahrscheinlich" wieso soll ich dann Medikamente nehmen die so gefährliche Nebenwirkungen haben? "Weil man das ja trotzdem verhindern will" und "Wir geben das immer" war die Antwort... Und ich bin nun unsicher, ob man ein "eher unwahrscheinlich" mit Eliquis oder überhaupt prophylaktisch behandeln sollte, oder ob eher der hohe Preis eine Rolle spielt in der Verordnung. Bitte nur Fachpersonal oder Leute mit persönlicher Erfahrung.