Hallo

Für alle Menschen in Deutschland kann ich nicht sprechen, nur für mich.

Ich liebe Spargel weil er lecker ist, und weil er in meiner Region angebaut wird. Ich lasse den ersten aus, der ist unter der Folie gewachsen, und das finde ich nicht gut für die Umwelt. In der Hauptsaison schmeckt er noch leckerer und ist günstiger. Dann esse ich mich richtig voll mit Spargel, und dann ist es wieder gut bis zum nächsten Jahr.

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Hallo,

nein, der letzte Winter war ja nicht wirklich kalt. Da gab es in der Vergangenheit schon ganz andere Winter bei uns, die die Zecken auch nicht umgebracht haben. Und auch in Gegenden, die schon immer kälter als bei uns waren, gab und gibt es Zecken.

Nein, an so etwas Natürliches wie Winterkälte sind bei uns vorkommenden Arten angepasst und können damit umgehen.

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Hallo,

Asoo, wenn das Bohnen sind, dann hat die schon mal jemand gebrochen!

Was auch immer das ist, da ist irgendeine grobe Verunreinigung passiert.

Einfach das ungeöffnete Glas zurückbringen und umtauschen.

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Hallo,

ich denke, das ist der ganz normale Prozess, dass dein Gummibaum nun langsam anfängt, den lebenden Teil, Kambium und Bast, mit einer abgestorbenen Schutzschicht, der Borke, zu umgeben. Dazu müssen sich äußerlich eben abgestorbene Stellen entwickeln, die sich such noch vergrößern werden. Irgendwannwird sich das Ganze schließen, dann ist das komplette Stämmchen von der braunen Schutzschicht umgeben. Schimmel sehe ich da nirgends. An so luftigen Stellen wie dem Stamm wird sich auch kaum Schimmel entwickeln.

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Hallo,

ich bin ein Mann, und ich bin viel im Wald unterwegs. Ich bin Förster. Ich denke, ich darf sagen, dass ich in der Richtung, die du meinst, noch nicht verhaltensauffällig geworden bin. Ich habe auch Kolleginnen. Leider nicht allzu viele, aber immerhin ist die Tendenz steigend. In der jüngeren Generation geht es Richtung 1/3. Auch meine Kolleginnen sind natürlich ständig alleine im Wald unterwegs, und ich habe noch nie von einem Vorfall gehört, dass eine belästigt worden wäre.

Bei meiner täglichen Arbeit begegnen mir selten, aber immer wieder Radler, Wanderer, Spaziergänger, in Gruppen oder auch alleine. Ich mache meinen Job nun schon einige Jahrzehnte und ich bin die dritte Generation Förster in meiner Familie. Ich habe auch noch nie von einem Vorfall gehört, dass eine Frau im tiefen Wald urplötzlich von einem Mann belästigt wurde, der aus dem Unterholz gesprungen kam. Es wäre auch eine ziemlich dumme Taktik für einen Verbrecher, sich dort auf die Lauer zu legen, wo relativ wenig Menschen vorbeikommen, von denen ja auch nur ein geringer Teil geeignete "Beute" ist. Wenn ich versuche, mich in einen solchen Menschen hineinzuversetzen, dann erscheint es mir viel lohnender, es in einem Park zu versuchen, wo es viel mehr "Beute" gibt, und wo man bestimmt auch irgendwelche Verbindungswege, Zwischenstücke ausspekulieren kann, wo die "Beute" mal kurzzeitig alleine ist...

Ich bin der Überzeugung, dass es kaum sicherere Orte gibt als einen abgelegenen Wald.

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Hallo,

ich denke, es kommt wie so oft auf den Zusammenhang an.

The veggie burger at the restaurant was delicious, much better than any I had before.

Thhe veggie burger was delicious at the restaurant, but I didn't like their soup very much.

Geht es dir um diesen speziellen Burger im Vergleich zu anderen, dann kommt natürlich gleich die Beschreibung, dass du den meinst, den es im Restaurant gibt.

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Hallo,

ja, richtig!

Das Problem ist nur, dass die Natur uns etwas in diese Richtung geprägt hat. Für unsere Vorfahren war es vor Millionen von Jahren sicher wichtig, sich schnell einen Eindruck zu verschaffen, um sich dann einem plötzlich auftauchenden Wesen gegenüber "richtig" zu verhalten. So wie bei unseren heute noch baumlebenden Verwandten gab es das da wohl auch gelegentlich, dass Clans andere Gruppen überfielen, während innerhalb des eigenen Clans relative Ruhe herrschte. Das hat sich bis heute bei uns gehalten, dass bei jemandem, der anders aussieht, offensichtlich nicht zum eigenen Clan gehört, das Gehirn ganz tief drin erst einmal auf erhöhte Aufmerksamkeit schaltet. Dass das so ist, da kann niemand etwas dafür, das hat uns die Evolution mitgegeben. Aber wir können entweder sagen: "ist ja auch so, alle die anders als ich sind, sind böse". Oder wir können uns diesen Mechanismus bewusst machen und uns entsprechend verhalten.

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Hallo,

grundsätzlich haben wir, unabhängig von der Tageszeit, ein freies Betretungsrecht in der Natur. In Bayern beispielsweise hat das sogar Verfassungsrang.

Grundsätzlich, so habe ich das einmal gelernt, heißt, dass es Ausnahmen gibt. In vielen Naturschutzgebieten herrscht ein Wegegebot, sie dürfen nur auf ausgewiesenen Wegen, nicht querfeldein, betreten werden. So sollen beispielsweise trittempfindliche Pflanzen und störungsempfindliche Tiere geschützt werden. Diese Regeln sind an der Grenze des Naturschutzgebietes auf Schildern nachzulesen. Ein paar weitere Einschränkungen gibt es noch, siehe die von Silo123 genannte Regelung. Aber normalererweise ist es erlaubt, in einem Wald zur Nachtzeit abseits der Wege laufen.

Sperrungen wegen der Jagd sind möglich. Dies passiert auch, aber nur bei größeren Drück- oder Treibjagden, wenn viele Jäger gleichzeitig in einem Revier ansitzen und das Wild mit Hunden und Treibern "in Bewegung gebracht" wird. Dies ist in einem Revier aber selten, vielleicht ein- oder wenige Male im Jahr der Fall. Nachts werden keine Drück- und Treibjagden abgehalten. Wenn einzelne Jäger alleine zur Ansitzjagd gehen (dies kann sehr häufig und auch nachts stattfinden) dann wird natürlich nichts abgesperrt. Aber egal ob abgesperrt oder nicht, ob Einzel- oder große Drückjagd, ob es hell oder dunkel ist, ich bin als Jäger immer für meinen Schuss verantwortlich. Ich muss immer wissen, worauf genau ich da schieße. Ich muss sicherstellen, dass es einen "Kugelfang" gibt. Das heißt, der Weg des Geschosses nach Passieren des Wildkörpers muss immer direkt Richtung sichtbaren Erdboden gehen, es darf nicht sein, dass es dahinter waagerecht in eine unübersichtliche Dickung geht, in der sich ja jemand verstecken könnte. (Übrigens der Hauptgrund für Hochsitze: der Schuss von schräg oben führt eher zum Erdboden als waagerecht!)

Kurz gesagt: es gibt nirgends auf der Welt absolute Sicherheit. Aber wenn man bereit ist, bei grüner Fußgängerampel über die Straße zu gehen, obwohl es da Autofahrer gibt, dann braucht man das Risiko schon gar nicht zu scheuen, nachts im Wald zu sein, obwohl es Jäger gibt.

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Hallo,

warum, das kann ich dir leider nicht beantworten.

Ich möchte nur sagen, dass es mich genauso stört. Einerseits diese vorgegeben Antwortmöglichkeiten - wenn man sich solche Umfragen und Diskussionen ansieht, dann fällt schon auf, wie oft da geantwortet wird ohne eine der Möglichkeiten auszuwählen, oder, sofern vorhanden, eine neutrale Möglichkeit wie "etwas anderes", gewählt wird, und wie oft User zwar eine Auswahl treffen, dann aber schreiben, dass sie eigentlich keine der Auswahlmöglichkeiten gut fanden. Also scheint es doch sehr vielen damit so zu gehen!

Und auch die Anonymität der Bewertung von Diskussionen und Umfragen sowie von Kommentaren finde ich sehr nervig! Wenn ich eine Antwort gut finde und das kund tue, dann soll der- oder diejenige das doch bitteschön wissen dürfen! Genauso, wenn ich etwas negativ bewerte, dann soll man das ruhig wissen. Ich möchte ja nicht anonym und hintenrum nachtreten, ich möchte zu meiner Meinung stehen!!

Danke für die Frage!!!

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Hallo,

wieso sollte etwas weniger mit Pestiziden belastet sein, wenn es regional ist? Der konventionelle Bauer im Nachbarort setzt doch nicht weniger Pestizide ein als der irgendwo anders! Wenn etwas bei uns als Bioware verkauft wird, dann muss es unsere Bio- Standarts erfüllen, auch wenn es im Ausland produziert wurde.

Andererseits, vergleicht man ein konventionell erzeugtes regionales Produkt mit einem Bioprodukt, das um die halbe Welt geschippert oder gar geflogen wurde, dann hat das Bioprodukt durch diesen Transport eine enorme Umweltbelastung verursacht.

Das ist also immer eine Abwägungssache, wenn man sich da "richtig" entscheiden will, muss man sich in jedem Einzelfall sehr genau informieren!

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Hallo,

ich versiegle Schnittwunden generell nicht. Der Grund ist, wie du schon geschrieben hast, die Gefahr, dass man möglicherweise bereits auf der Schnittwunde vorhandene Pilzsporen von Holzzersetzern mit versiegelt, und die sich dann hinter der Schutzschicht fröhlich viel besser vermehren können als auf einer unbehandelten Schnittwunde. Gelegentlich habe ich meinen Obstbäumen schon größere Äste mit der Motorsäge entfernt. Bei diesen größeren Wunden wird das freiliegende Holz in der Mitte natürlich nach einiger Zeit schwarz und rissig, aber man sieht bereits, wie die Überwallung vom Rand her voranschreitet. Wenn man schon einmal Holz von älteren Bäumen aufgeschnitten gesehen hat, dann weiß man, dass sich darin gelegentlich dunkle, abgestorbene Äste finden, die aber in der Regel scharf abgegrenzt vom helleren, umgebenden Holz sind. Der Baum schafft es normalerweise, beim Überwachsen den Ast mit seiner eventuellen Fäule vom gesunden Gewebe abzukapseln. Wenn sich Fäulen entwickeln, die der Statik des Baumes gefährlich werden können, dann zumeist erst zu einem Zeitpunkt, an dem der Baum in seiner Vitalität bereits eingeschränkt und am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist. Solche Uraltbäume sind dann aber wertvolle Lebensräume für allerlei Tiere, denen sie in ihren Faulhöhlen Unterschlupf bieten.

Wichtig finde ich nur, dass die Wundränder möglichst glatt und nicht ausgerissen und faserig sind, das erleichtert dem Baum die Überwallung. Tipp: bei größeren Schnitten zuerst einen Stummel schneiden (zuerst ein Schnitt auf der Druckseite, idR unten, und dann von der Zugseite her durchschneiden.) im zweiten Schritt dann den Stummel sauber auf "Astring" zurückschneiden. Wenn da beim ersten Schnitt etwas abreißt, aufplatzt, dann lässt es sich mit dem zweiten noch korrigieren.

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Hallo,

ich habe das Live- Album Twin Peaks der Band Mountain als Vinyl-LP. Darauf ist eine Version ihres Songs Nantucket Sleigh Ride mit einer Länge von über einer halben Stunde. Die Spieldauer einer Langspielplatte reicht dafür nicht aus, man muss sie mitten im Song wenden. Das ist auf YouTube nicht nötig:

https://youtu.be/GQQZ-hV95KE?feature=shared

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Hallo,

ja, der Gingkobaum ist zweihäusig, das bedeutet, Männlein und Weiblein wohnen in zwei getrennten Häusern. (Meine Merkformel für das altmodische Wort!) Also ist jeder Baum entweder rein weiblich oder rein männlich. Bestimmbar ist das Geschlecht nur, wenn sie blühen oder fruchten. Hier gibt es auch Bilder der männlichen und weiblichen Blüten sowie der Früchte.

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