Ich finde die Herrschaftsstruktur des Prinzipats interessant. An der Spitze ein Augustus oder eine Augusta, welche die oberste Machtinstanz war. Ein Senat aus Patriziern, welche in erster Linie beratend tätig sein sollten. Es gab Gesetze, an die sich jeder zu halten hatte mit Richtern die über die Einhaltung wachten. Es war eine Republik, die weder Demokratie, Diktatur noch Monarchie war und somit anders als alles zuvor und danach.
Natürlich vor dem Prinzipat gab es eine Demokratie und davor eine Monarchie in Rom und spätestens ab den Augustus Diocletianus wandelte sich das Reich ganz langsam in Richtung einer Monarchie.
Ich mag die unterschiedlichen Biographien und finde es spannend, wie bestimmte Charaktäre und spezielle Ereignisse bedeutende Änderungen hervor rufen konnten. Auch interessant ist natürlich die Größe und Mächtigkeit des Römischen Reichs und vieles heute hat sich von damals einfach weiter entwickelt.
Spannend finde ich ebenfalls die Sumerer, welche in Stadtstaaten lebten und schon sehr früh eine Hochkultur besaßen.
Die Hethiter sind interessant, weil da Frauen mehr rechte, als sonst allgemein üblich in der Antike, besaßen siehe https://hethiter.com/gesellschaft/die-frauen-der-hethiter-ein-ungewoehnliches-mass-an-gleichberechtigung/ und https://www.spektrum.de/news/puduhepa-die-maechtigste-frau-auf-dem-hethiterthron/2074119
Das antike Ägypten ist ebenfalls sehr spannend. Die Pyramiden sind eindrucksvoll, jedoch wirklich spannend ist für mich die Zeit der 18. Dynastie mit dem Amarnakult von Echnaton und Nofretete.
Ebenfalls spannend ca. 754-525 wo Frauen als Gottesgemahlinnen die oberste religiöse Macht hatten mit eigenen Gau, wo sie zusätzlich die weltliche Macht ausübten.