Fremde Menschen sind frech und unverschämt zu mir. Wie kann ich es vermeiden, mich emotional zu sehr zu verstricken, wenn ich mich gegen Frechheiten wehre?

Seit etwa einem Jahr stelle ich fest, dass ich sehr oft in unangenehme Situationen beim Einkaufen komme:

Ich gehe z.B. Einkaufen in dem Einkaufsmarkt vor Ort (gehe schon fast 20 Jahre dort hin). Eine neue Mitarbeiterin, die rotzfrech ist und auch nicht unbedingt beliebt bei Ihren Kolleginnen, hat die Unverschämtheit besessen, mich an der Kasse vor andere Kundschaft zu massregeln. Erst hat sie sich mit viel zu lauter Stimme bei mir beschwert, als ich nicht gleich schnell genug das Kleingeld aus dem Geldbeutel gezählt habe. Der Nächste an der Kasse musste sich gleich einmischen mit "Ja, ja das habe ich mir gleich gedacht, dass das dauert ...(er hatte nur zwei Brötchen in der Pennytüte und ein kleines Kind im Schlepptau). Ich bin im mittleren Alter, sportlich, beweglich weder behindert noch eingschränkt in meinen Bewegungen also insgesamt schnell genug in meinen Reaktionen. Ich verbat mir den Ton der Kassiererin und dass sie gefälltigst abwarten solle, bis ich soweit bin Der Mann nach mir meinte dann, er müsse für die Kassiererin wohl Partei ergreifen, indem er sich ihr zuwandte mit den Worten "manche Menschen müssten immer das letzte Wort haben". Ich gab zur Antwort dass er sich raushalten solle, ihn das überhaupt nichts anginge und ich Kundin wäre, genau wie er selbst. Es dauert eben solange es dauert. Wenn es ihm nicht schnell genug ginge, solle er eben seine Brötchen beim Bäcker kaufen und nicht zur Haupteinkaufszeit im Penny.

Dann wenig später an einer Tankstelle. Ich tankte ging rein, suchte mir noch Süsswaren aus, weil es schon spät war und ich nicht noch kurz vor Ladenschluss gegen 22:00 Uhr in den Einkaufsmarkt wollte. Ich fragte die Kassiererin nach einem Produkt, weil ich es nicht finden konnte und bekam keine Antwort; sie forderte mich laut und frech auf, mich umzudrehen und dass da alles vollstehen würde und ich sollte mich mal beeilen. Ich sagte dass ich ja auf ihre Antwort warten würde. Sie sagte, was für eine Frage ich dennn gehabt hätte, sie hätte das nicht als Frage verstanden. Ich solle am besten woanders einkaufen. Da sie einen harschen frechen Tonfalll hatte, verbat ich mir diesen Ton und dass ich mich bei ihrem Chef über sie beschweren würde. Sie belächelte dies mit herabfallendem Ton, ich solle das ruhig mal machen,das wäre ihr egal. Ich erwiderte, dass ich mich als Kundin die tankt und Ware einkauft nicht gefallen lassen will. Wenn man hier nichts kaufen dürfe, dürfte man die Artikela auch nicht anbieten. Und ich brauche die Zeit, wie jeder andere auch und möchte normal bedient werden. Es kann ja wohl nicht angehen, dass ich hudeln soll, damit es für andere schneller geht. Ich muss ja auch warten bis ich drankomme. Dann massregelte sie mich, dass ich den Laden zusammenschreien würde und kein Benehmen hätte. Der Frau hätte ich an die Gurgel springen können. Hinter mir nur Männer, die sie dann mit einem wissenden Lächelen angeblickt hat, als wolle sie sich profilieren. Was tut man in solchen Situationen am besten?

Verhalten, Psychologie
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