Einmal nahm ich

Einmal nahm ich zwischen meine Hände dein Gesicht. Der Mond fiel darauf ein. Unbegreiflichster der Gegenstände

unter überfließendem Gewein.

Wie ein williges, das still besteht, beinah war es wie ein Ding zu halten. Und doch war kein Wesen in der kalten Nacht, das mir unendlicher entgeht.

O da strömen wir zu diesen Stellen, drängen in die kleine Oberfläche alle Wellen unsres Herzens,

Lust und Schwäche,

und wem halten wir sie schließlich hin?

Ach dem Fremden, der uns mißverstanden, ach dem andern, den wir niemals fanden, denen Knechten, die uns banden, Frülingswinden, die damit entschwanden, und der Stille, der Verliererin.

Aus den Gedichten an die Nacht (Nachlass)

Ich bräuchte dringend eine Analyse soll darüber morgen nämlich einen Vortrag halten